Nvidia-Feynman-GPUs setzen teilweise auf Intels Fertigung

Im Gegensatz zu 18A, das von externen Kunden weitgehend abgeschrieben wurde, gilt der 14A-Fertigungsprozess von Intel Foundry als vielversprechend. Insider bezeichnen ihn sogar als „The real Deal“. Zu den potenziellen Kunden zählen unter anderem Apple und – überraschenderweise – AMD. Auch Nvidia wird genannt, allerdings in deutlich begrenzterem Umfang. Ein neuer Bericht von DigiTimes liefert weitere Details zu einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Nvidia und Intel Foundry.
Demnach sollen Nvidias für 2028 geplante Feynman-GPUs ihre I/O-Dies entweder im 18A- oder 14A-Verfahren fertigen lassen. Der eigentliche GPU-Hauptchip wird jedoch weiterhin auf einen hochmodernen Fertigungsprozess von TSMC setzen – vermutlich eine angepasste Variante von N3 oder N2. Neben den I/O-Dies plant Nvidia außerdem, Intels EMIB- (Embedded Multi-die Interconnect Bridge) Packaging-Technologie in einigen Chips einzusetzen. Der Großteil des Feynman-Siliziums wird jedoch weiterhin auf TSMCs CoWoS- (Chip-on-Wafer-on-Substrate) Technologie basieren, wobei das Verhältnis auf etwa 75 zu 25 zugunsten von TSMC geschätzt wird.
Während frühere Gerüchte nahelegten, dass einige Einstiegsprodukte von Nvidia – etwa ein möglicher Nachfolger des N1X – auf Intels 14A gefertigt werden könnten, findet sich ein solcher Hinweis im DigiTimes-Bericht nicht. Stattdessen bestätigt dieser frühere Leaks, wonach künftige M-Serie-Chips von Apple auf 14A basieren könnten. Die Pro-, Max- und Ultra-Varianten sollen hingegen weiterhin bei TSMC bleiben – ebenso wie die A-Serie-Chips für Smartphones.








