Nvidia und MediaTek vertiefen Partnerschaft für kommende RTX-Spark- und DGX-Spark-Chip-Generationen

Nvidia und MediaTek haben heute eine deutlich engere Zusammenarbeit angekündigt, die auf einer mehrjährigen Partnerschaft bei der Entwicklung von Chips wie dem DGX Spark und dem RTX Spark aufbaut. Die erweiterte Kooperation konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche:
- KI-Infrastruktur: MediaTek wird mit Nvidias NVLink-Fusion-Ökosystem zusammenarbeiten, um Kunden bei der Entwicklung maßgeschneiderter KI-Infrastrukturen zu unterstützen. Diese sollen sich nahtlos in Nvidia-Racksysteme und KI-Fabriken integrieren lassen.
- Lokales KI-Computing: Beide Unternehmen wollen ihre gemeinsame Entwicklung mehrerer Generationen von Nvidia RTX-Spark- und DGX-Spark-Chips fortsetzen. Die Prozessoren sollen Consumer-PCs, KI-Entwickler-Supercomputer und Workstations der Enterprise-Klasse antreiben und Nvidia-GPUs mit MediaTeks SoCs kombinieren.
- Automobilindustrie: MediaTek und Nvidia werden zudem gemeinsam Plattformen für KI-gestützte, softwaredefinierte Fahrzeuge entwickeln und damit die Entwicklung physischer KI-Systeme im Automobilbereich vorantreiben.
Seit mehreren Jahren arbeitet MediaTek mit Nvidia an Lösungen für lokales KI-Computing, darunter der GB10 Grace Blackwell Superchip, der im Nvidia DGX Spark zum Einsatz kommt. Der Chip kombiniert eine Nvidia Blackwell GPU mit einer Grace CPU, die über NVLink-C2C miteinander verbunden sind, und ermöglicht leistungsstarke KI-Anwendungen auf Edge-Systemen. Mit dem Nvidia RTX Spark haben die Unternehmen ihre Zusammenarbeit auf die nächste Generation von Desktop- und Mobil-PCs für Endverbraucher ausgeweitet. Die ersten Geräte sollen voraussichtlich im Spätherbst dieses Jahres auf den Markt kommen
Beide Unternehmen haben sich zudem dazu verpflichtet, mehrere künftige Chipgenerationen zu entwickeln. Dabei soll MediaTeks besonders energieeffiziente SoC-Integration mit Nvidias leistungsstarken Grafik- und KI-Architekturen für Edge-Computing kombiniert werden. Zur weiteren Festigung der Partnerschaft hat Nvidia 3 Milliarden Euro in von MediaTek ausgegebene Wandelanleihen investiert.
Bei den kommenden Chipgenerationen wird Nvidia weiterhin die Rechenleistung auf Basis der aktuellen Vera-Rubin- und der kommenden Feynman-Architektur bereitstellen. Dazu kommen integrierte Unified-Memory-Frameworks. MediaTek bringt seine Expertise in den Bereichen komplexe SoC-Integration und Energiemanagement ein. Dadurch sollen sich leistungsstarke KI-Prozessoren effizient in besonders dünnen Laptop-Gehäusen betreiben lassen, ohne Abstriche bei Spitzenleistung oder thermischer Sicherheit.





