PS5 hat Probleme mit Liquid-Metal: Weder horizontaler noch vertikaler Betrieb sicher

Es sind bereits zahlreiche Fälle bekannt geworden, in denen Flüssigmetall aus der PS5 ausgetreten ist. Bislang ist das Problem jedoch hauptsächlich mit vertikal aufgestellten Konsolen in Verbindung gebracht worden. Nach neuen Erkenntnissen bietet allerdings auch die horizontale Ausrichtung keinen sicheren Schutz.
Der polnische Konsolen- und Controller-Techniker Modyfikator89 hat an einen Beitrag vom 11. August angeknüpft und weitere Details veröffentlicht. Demnach gehören Überhitzung und Defekte im Zusammenhang mit dem Liquid-Metal unabhängig von der Ausrichtung zu den häufigsten Problemen in seiner Werkstatt. In seinem vorherigen Beitrag zur Galliumdiffusion hatte Modyfikator89 eine Konsole beschrieben, die seit ihrem Kauf fünf Jahre lang horizontal betrieben worden ist. Wie sich die Flüssigmetall-Probleme prozentual auf horizontal und vertikal aufgestellte Konsolen verteilen, hat der Techniker allerdings nicht angegeben.
Das von Sony zur Wärmeübertragung eingesetzte Flüssigmetall kann im Laufe der Zeit austreten und dadurch Überhitzung sowie Abstürze verursachen. Bislang ist allerdings davon ausgegangen worden, dass nur vertikal aufgestellte PS5-Konsolen betroffen sind. Bei den PS5-Modellen vor der PS5 Pro ist das Problem vergleichsweise häufig aufgetreten. Für die Pro-Variante hat Sony Rillen hinzugefügt, die das Flüssigmetall besser an Ort und Stelle halten sollen.
Allerdings sind nicht alle PS5-Konsolen betroffen. Viele Nutzer verwenden ihre Konsole bereits seit Jahren, ohne dass das Problem aufgetreten ist. Die Nutzungsdauer und -intensität spielen dabei zweifellos eine wichtige Rolle, ein genauer Grenzwert für das Auftreten des Defekts lässt sich jedoch nur schwer bestimmen.











