Traditionsreiche 4X-Reihe stark reduziert: Vier Strategiespiele ab 1,49 Euro auf Steam

Bei Age of Wonders dreht sich alles um den Aufbau eines eigenen Fantasy-Reiches. Spieler erkunden die Karte, erschließen Ressourcen und bauen ihre Städte aus. Gleichzeitig stellen sie Armeen aus Helden und unterschiedlichsten Fantasy-Kreaturen zusammen. Der größte Unterschied zu Titeln wie Civilization zeigt sich aber in den Schlachten: Treffen zwei Armeen aufeinander, muss das Ergebnis nicht einfach berechnet werden. Spieler können selbst aufs Schlachtfeld wechseln und ihre Einheiten dort rundenbasiert bewegen, positionieren und angreifen lassen. Für zusätzlichen Tiefgang sorgen RPG-Elemente, die ein wenig an Heroes of Might & Magic erinnern: Helden sammeln Erfahrung, erlernen neue Fähigkeiten und können mit gefundener Ausrüstung verbessert werden.
An diesem Grundprinzip hat sich über die Jahre wenig geändert, dafür wurde die Formel mit jedem neuen Teil erweitert und modernisiert. Während die ersten Ableger heute vor allem Oldschool-Strategen ansprechen dürften, fällt der Einstieg in die neueren Spiele deutlich leichter. Was die einzelnen Teile auszeichnet, lässt sich schnell zusammenfassen:
Age of Wonders legte 1999 den Grundstein der Reihe und dürfte heute vor allem für Retro-Fans interessant sein. Bereits der erste Teil verbindet den Aufbau eines Fantasy-Reiches mit Helden, Magie, Erkundung und separat ausgetragenen taktischen Schlachten. Spielerisch erinnert der Klassiker stark an Heroes of Might & Magic, technisch sind ihm seine inzwischen mehr als 25 Jahre allerdings deutlich anzusehen.
Age of Wonders 2: The Wizard's Throne erschien 2002 und baute die Formel deutlich aus. Der zweite Teil ist größer und komplexer, legt mehr Wert auf Zauberer und unterschiedliche Magieschulen und verbessert gleichzeitig die taktischen Kämpfe. Das sorgt zwar für mehr spielerische Tiefe, macht den Einstieg aber auch anspruchsvoller.
Age of Wonders 3 katapultierte die Reihe 2014 schließlich in die Moderne. Das Reichs-Management wurde gestrafft und die Präsentation deutlich aufgefrischt. Dadurch dürfte der dritte Teil vor allem für Spieler interessant sein, die die klassische Age-of-Wonders-Formel kennenlernen möchten, ohne sich mit der inzwischen stark gealterten Präsentation der ersten beiden Spiele arrangieren zu müssen.
Age of Wonders 4 ist der aktuelle und zugleich zugänglichste Ableger der Reihe. Eine seiner größten Besonderheiten ist die enorme Freiheit beim Aufbau des eigenen Fantasy-Reiches. Spieler können eigene Völker erschaffen und diese während einer Partie immer weiter verändern. Dadurch bietet der vierte Teil besonders viele Möglichkeiten, unterschiedliche Fraktionen und Spielstile auszuprobieren.
Alle vier Spiele aktuell stark reduziert
Auf Steam sind alle vier Teile noch bis zum 19. August reduziert. Wie hoch die Rabatte ausfallen, was die Spiele aktuell kosten und wie sie von Steam-Spielern bewertet werden, zeigt die folgende Übersicht:
- Age of Wonders: 75 % Rabatt, 1,49 Euro, 78 % positiv
- Age of Wonders II: The Wizard's Throne: 75 % Rabatt, 2,24 Euro, 83 % positiv
- Age of Wonders III: 75 % Rabatt, 7,49 Euro, 80 % positiv
- Age of Wonders 4: 50 % Rabatt, 24,99 Euro, 81 % positiv
Übrigens: Mit Age of Wonders: Planetfall gibt es auch einen Ableger, der die bekannte Formel ins Science-Fiction-Setting verfrachtet. Der Mix aus 4X-Strategie und taktischen Rundengefechten bleibt dabei erhalten. Passend zum aktuellen Sale ist auch Planetfall noch bis zum 19. August reduziert. Einen detaillierteren Blick liefert unser separater Artikel.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.


















