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QNAP bringt kleines NAS-System für viele 2,5-Zoll-HDDs, M.2-SSDs und E1.S-Blades

Zehn Laufwerke passen per Wechselrahmen in das noch unbenannte NAS-System.
ⓘ Andreas Sebayang / Notebookcheck.com
Zehn Laufwerke passen per Wechselrahmen in das noch unbenannte NAS-System.
Mit einem 10-Bay-NAS plant Qnap ein besonders kompaktes NAS-System für den Schreibtisch, das trotzdem viel Flexiblität bietet. Insgesamt zehn Laufwerke können eingebaut werden, von der Festplatte über eine M.2-SSD bis hin zu den praktischen E1.S-Blades. Per SFF-8088-Kabel kann das System sogar erweitert werden.

Wer ein NAS-System mit vielen RAID-Leveln sucht, der muss meist auf Rack-Systeme oder große 3,5-Zoll-Festplatten-Systeme ausweichen. Auf der Computexa zeigte Qnap nun aber, dass es auch anders geht. Das noch namenlose Gerät bietet zehn Laufwerksschächte in einem Gehäuse, das normalerweise nur Platz für vermutlich drei 3,5-Zoll-Laufwerke hätte.

Qnap konzentriert sich dabei vor allem auf 2,5-Zoll-Schächte. Acht Stück gibt es, die entweder Festplatten oder SSDs aufnehmen können. Dazu kommen aber noch zwei kleinere Schächte, die in dieser Produktklasse selten sind.

Über Wechselrahmen für M.2-SSDs lassen sich zwei 2280er-SSDs nachrüsten, wie uns Qnap sagte. 22110er-SSDs passen wohl nicht. Selbiges gilt für kleinere SSDs. Doch mit dem gängigen 2280er-Format haben Anwender schon eine große Auswahl.

Diese Wechselrahmen sind aber nicht einfache Wechselrahmen. Denn sie folgen dem E1.S-SSD-Blade-Standard. Das erklärt auch, warum 22110er-SSDs nicht passen, der Blade-Standard ist nur minimal länger als solche SSDs. Dafür lassen sich aber zwei High-End-Server-SSDs direkt einschieben.

Das eigentlich praktische E1.S-Format hat sich im Endkundensegment bisher aber nicht durchgesetzt, entsprechende SSDs sind also sehr teuer. Vermutlich passt das NAS-System da nicht ganz zu, aber es ist immerhin für eine E1.S-Zukunft vorbereitet.

Noch gibt es aber nicht so viele Informationen zu dem System. Immerhin sind die Anschlüsse schon bekannt. Auf der Rückseite gibt es beispielsweise eine SFF-8088-Buchse, um Mini-SAS-Kabel anzuschließen. Darüber lassen sich weitere Festplatten in das Gesamtsystem integrieren. Das NAS-System hat außerdem zwei 10GbE-RJ45-Anschlüsse, diverse USB-Buchsen und einen HDMI-Anschluss.

Auch die eingesetzte CPU ist bekannt. Es wird ein Intel Core Ultra X7 358H werden, dem mindestens 32 GByte RAM zur Seite stehen. Er kann bei Bedarf verdoppelt werden.

Zum Preis hat sich Qnap noch nicht geäußert. Geplant ist das namenlose NAS-System für das vierte Quartal 2026.

Der E1.S-Adapter für 2280er-SSD.
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Der E1.S-Adapter für 2280er-SSD.

Quelle(n)

Qnap / Computex

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Autor: Andreas Sebayang,  3.06.2026 (Update:  3.06.2026)