RPCS3 erreicht wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur perfekten Emulation aller PS3-First-Party-Spiele

Langsam, aber sicher macht RPCS3 Fortschritte auf dem Weg zur vollständigen Spielbarkeit der gesamten PS3-Bibliothek. Aktuell kann der PS3-Emulator rund 77,25 Prozent der erfassten Spiele ohne spielentscheidende Fehler und mit ausreichender Performance ausführen. Weitere 21,71 Prozent der Spiele werden aufgrund verschiedener Probleme als „Ingame“ eingestuft.
Zu diesen „Ingame“-Titeln gehören God of War 3 und God of War: Ascension. Letzteres erschien bereits 2013 und war das letzte God of War-Spiel für die Sony PlayStation 3. Das Team hinter RPCS3 hat über den offiziellen X-Account bekannt gegeben, dass ein Grafikfehler, der God of War 3 und God of War: Ascension bislang beeinträchtigte, nun behoben wurde. Möglich war das durch Yahfz’ Arbeit an der korrekten Emulation der DP3-Fragment-Shader-Funktion des RSX.
Nachdem dieser Fehler beseitigt wurde, hat RPCS3 bekannt gegeben, dass die God of War-Reihe auf der PS3 nun frei von Grafikfehlern ist. Das ist ein großer Erfolg. Immerhin kommt RPCS3 damit seinem Ziel näher, alle exklusiven First-Party-Spiele der PS3 fehlerfrei auszuführen.
Dass God of War 3 und God of War: Ascension in der RPCS3-Kompatibilitätsdatenbank weiterhin als „Ingame“ und nicht als „Playable“ eingestuft werden, liegt nun hauptsächlich an der Performance. Beide God of War-Spiele gehörten zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln der PS3. Entsprechend wenig überraschend ist es, dass für eine flüssige Emulation vergleichsweise leistungsstarke Hardware erforderlich ist.
Dennoch lassen sich einige Einstellungen anpassen, um die Performance für die eigene Hardware zu optimieren. RPCS3 empfiehlt:
- MLAA deaktivieren
- Unbegrenzte FPS aktivieren
- Motion Blur deaktivieren
- Tiefenschärfe deaktivieren
Darüber hinaus ist die PS3-Emulation extrem CPU-intensiv. Entsprechend lohnt es sich, in einen möglichst leistungsstarken Prozessor zu investieren. Ein Ryzen 7 9800X3D liefert beispielsweise deutlich mehr Leistung als ein Ryzen 5 9600X. Außerdem empfiehlt sich eine Linux-Distribution, da RPCS3 unter Linux am besten läuft.
Quelle(n)
RPCS3 auf X, Bildquelle: Unsplash












