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RPCS3 Emulator auf PS5 getestet: Darum portiert Sony so wenige PS3-Spiele

RPCS3 PS3 Emulator auf der PlayStation 5
ⓘ Sony, RPCS3, Canva AI
RPCS3 PS3 Emulator auf der PlayStation 5
Der Linux-Hack auf der PS5 macht die Konsole zu einer spannenden Plattform für den PS3-Emulator RPCS3. Digital Foundry hat festgestellt, dass stärker GPU-abhängige Spiele auf der neueren Hardware gut gelaufen sind. Leider hat die Leistung bei Titeln gelitten, die darauf ausgelegt worden sind, den Cell-Prozessor der PlayStation 3 maximal auszureizen.

Der PS3-Emulator namens RPCS3 hat in Sachen Kompatibilität und Leistung große Fortschritte gemacht. Zwar funktioniert er am besten auf leistungsfähigen PCs, viele Spieler würden aber lieber eine moderne Konsole verwenden. Genau das ist nun dank des jüngsten Linux-Exploits für die PS5 möglich. Tests von Digital Foundry haben gezeigt, welche PS3-Spiele auf dem System Probleme haben.

Für den Linux-Hack wird eine PS5 mit Firmware 6.02 oder älter benötigt, die Installation ist relativ unkompliziert. Nach der Einrichtung erhalten Fans vollen Zugriff auf den beliebten PS3-Emulator. Die Entwickler führen inzwischen über 73 Prozent der Titel als spielbar, die meisten Kandidaten starten zumindest.

Die Seite hat sich auf Titel konzentriert, die Sony auf seiner aktuellen Konsole nicht verfügbar gemacht hat. Wie Digital Foundry festgestellt hat, haben Spiele am besten abgeschnitten, die weniger stark auf den unkonventionellen Cell-Prozessor der PlayStation 3 angewiesen gewesen sind. Viele davon sind Launch-Titel des Systems gewesen, etwa Ridge Racer 7. RPCS3 hat den Arcade-Klassiker in 4K mit 60 FPS und minimalem Stottern ausgeführt.

PS3-Emulatoren stehen weiter vor Hürden

Resistance: Fall of Man hat Probleme beim Frame-Pacing gezeigt, insgesamt aber überzeugt. Bei GTA 4, einem PS3-Spiel, das etwas später im Jahr 2008 erschienen ist, haben die Ergebnisse allerdings ganz anders ausgesehen. Die Darstellung hat unabhängig von der Auflösungseinstellung in RPCS3 an eine Diashow erinnert. Rockstars Titel hat bestätigt, dass die PS5 trotz besserer GPU ins Straucheln gerät, wenn sie die SPUs (Synergistic Processing Units) der älteren Hardware nachbildet.

God of War: Ascension und Killzone haben auf der per Linux-Exploit geöffneten PS5 ebenfalls nicht überzeugt. Wenn sich MLAA im Emulator deaktivieren lässt, haben sich die Bildraten in anderen getesteten Spielen verbessert. Die Option hat zwar raue Kanten geglättet, die 8 SPUs der ursprünglichen Konsole aber stark belastet.

Digital Foundry geht davon aus, dass eine offizielle Emulation von der leistungsstärkeren Zen 6-basierten CPU der PS6 profitieren könnte. Bis dahin bleiben PS5-Besitzern, die nicht mit dem Hack experimentieren können, nur begrenzte Optionen. Viele PS3-Spiele bleiben unzugänglich. Gleichzeitig bringt das Cloud-Streaming eines kleinen Katalogs über PlayStation Plus Premium Nachteile bei der Latenz mit sich.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > RPCS3 Emulator auf PS5 getestet: Darum portiert Sony so wenige PS3-Spiele
Autor: Adam Corsetti, 25.05.2026 (Update: 25.05.2026)