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RPCS3 Systemanforderungen: Warum der PS3-Emulator eine starke CPU benötigt

Die Sony PlayStation 3 kam im November 2006 heraus
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Die Sony PlayStation 3 kam im November 2006 heraus
In den offiziellen Systemanforderungen für RPCS3 wird der Ryzen 7 9800X3D genannt, um die maximale Leistung aus dem PS3-Emulator herauszuholen. Das Team hinter RPCS3 hat nun erklärt, warum die Software derart leistungsstarke Hardware benötigt.

Die Entwickler von RPCS3, einem der bekanntesten PS3-Emulatoren auf dem Markt, haben vor Kurzem die offiziellen Systemanforderungen für RPCS3 veröffentlicht. RPCS3 empfiehlt:

Ein Blick auf die vollständigen Systemanforderungen von RPCS3 macht deutlich, dass das Programm deutlich leistungsstärkere Hardware als die PS3 selbst benötigt, um PS3-Spiele in PS3-Qualität oder darüber auszuführen. Viele Nutzer haben diese Frage auch an die Entwickler von RPCS3 herangetragen. So hat ein Nutzer etwa gefragt, warum für die Emulation von PS3-Spielen ein Ryzen 5 5600 und 16GB RAM nötig sind. Ein anderer hat angemerkt: "Das sind ziemlich hohe CPU-Anforderungen für maximale Leistung, das überrascht mich, vor allem angesichts der GPU-Anforderung."

Der zentrale Punkt ist also, dass viele Nutzer nur schwer nachvollziehen können, warum eine Software zur Emulation einer Konsole aus dem Jahr 2006 vergleichsweise leistungsstarke Hardware braucht. Die Entwickler von RPCS3 haben dazu inzwischen eine kurze Klarstellung veröffentlicht.

PS3-Emulator hängt stärker von CPU und Betriebssystem ab als von GPU

Das Team hinter RPCS3 hat auf X erklärt, dass die Herausforderung bei der PS3-Emulation darin liegt, dass die Cell-CPU der Konsole zwei unterschiedliche Architekturen (PPC und SIMD) in einem einzigen Chip vereint und außerdem über acht Kerne verfügt. Deshalb gilt: "Nicht die GPU bestimmt die Leistung bei der Emulation der PS3", denn die eigentliche Emulationsarbeit hängt deutlich stärker von CPU, Betriebssystem und RAM ab.

Damit ist die CPU-Leistung der wichtigste Faktor für RPCS3, gefolgt vom Betriebssystem und vom RAM. Die GPU-Leistung spielt erst danach eine Rolle. Das ist auch der Grund, warum RPCS3 für maximale PS3-Emulationsleistung einen Ryzen 7 9800X3D voraussetzt, also einen der besten Gaming-Prozessoren auf dem Markt, während bei der GPU weiterhin eine RX 7800 XT oder eine RTX 4070 ausreicht.

Mit anderen Worten: Wer einen PC für die Emulation verschiedener Systeme zusammenstellt und dabei auch PS3-Spiele per RPCS3 spielen möchte, sollte den größten Teil des Budgets in CPU und RAM investieren.

Andererseits lassen sich PS3-Spiele weiterhin im PS Store kaufen. Über Amazon oder eBay sind zudem ohne großen Aufwand generalüberholte PS3-Konsolen zu finden. Wer PS3-Spiele spielen möchte, ist also nicht zwangsläufig auf Emulation angewiesen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > RPCS3 Systemanforderungen: Warum der PS3-Emulator eine starke CPU benötigt
Autor: Fawad Murtaza, 14.04.2026 (Update: 14.04.2026)