Neues Lenovo Legion Tablet überzeugt in Gaming- und Emulationstests

Das Lenovo Legion Tab Gen 5 wurde vor Kurzem auf dem globalen Markt vorgestellt. Kaufen kann man das Tablet derzeit zwar noch nicht, die chinesische Version (Y700 Gen 5) ist jedoch bereits seit einiger Zeit erhältlich. ETA Prime konnte sich dieses Modell bereits sichern und hat die Gaming- und Emulationsleistung des Tablets getestet.
Wie zu erwarten, liefert der Snapdragon 8 Elite Gen 5 in nativen Android-Spielen eine starke Leistung. Anspruchsvolle Titel wie Destiny Rising und CarX Drift Racing 3 liefen auf dem Gaming-Tablet im Test ohne Probleme. Beim Thema Emulation schaute sich ETA Prime zunächst die Leistung mit Dolphin EMU an.
Bei einer 4-fachen Auflösung liefert das Gaming-Tablet in Auto Modelista, Metroid Prime und Super Smash Bros. Melee durchschnittlich 60 FPS. In einigen Spielen, etwa Star Wars Rogue Squadron II, kann es jedoch zu Grafikfehlern kommen.
Auch die PS2-Emulation stellt kein Problem dar. Laut ETA Prime erreicht das Gaming-Tablet in Spielen wie God of War II, Silent Hill 2, Metal Gear Solid 3 und Okami 30 FPS oder mehr. Dabei wurden die PlayStation-2-Spiele in NetherSX2 mit 4-facher Auflösung und OpenGL-Backend emuliert.
Interessant ist außerdem, dass Lenovo das Y700 Gen 5 ab Werk mit einem Emulator für PC-Spiele ausliefert. Wie ETA Prime anmerkt, handelt es sich dabei allerdings um eine ältere Version von GameHub. Die Software kommt zwar mit weniger anspruchsvollen Spielen gut zurecht, hat bei fordernden Titeln aber Probleme. The Witcher 3 stürzte im Test beispielsweise ab.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass Nutzer problemlos die neueste Version von GameHub oder GameNative auf dem Gerät installieren können. Frühere Tests haben bereits gezeigt, dass der Snapdragon 8 Elite Gen 5 viele PC-Spiele ohne größere Schwierigkeiten emulieren kann.
Abseits vom Gaming hob ETA Prime noch ein weiteres interessantes Feature des Legion Tab Gen 5 hervor. Das Tablet verfügt über einen Desktop-Modus, der eine 4K-Bildausgabe mit 144 Hz ermöglicht. Damit lässt sich das Gerät zusammen mit einem Dock praktisch in ein überraschend leistungsfähiges Mini-PC-Setup verwandeln.






