Revolut bringt Mastercard-Debitkarte mit eingebauten LEDs

Revoluthat damit angefangen, eine Debitkarte auszugeben, die leuchten kann. In der Karte sind zwei LED-Leuchtflächen verbaut, die die Augen einer Hundefigur leuchten lassen. Das passiert beim Bezahlen mit der Karte an einem EMV-Contactless-Terminal.
Die Karte wird als Mastercard-Debitkarte in die Revolut-App integriert. Revolut verkauft die Karte in der App aber primär als Crypto-Karte im Mastercard-System. Beim Kauf muss die Karte mit einer oder allen Crypto-Währung verknüpft werden. Es gibt aber auch eine Option, sie mit dem Cash-Teil der App zu verbinden. Es ist allerdings Entweder-oder.
Der Kartenpreis liegt bei rund 30 Euro. Gegebenenfalls fallen noch Versandkosten an.
Ob noch weitere Karten mit LEDs folgen werden, ist bisher nicht bekannt. Die Neobank ist aber bekannt dafür, viele Special Editions von Bezahlbaren aufzulegen. Die sind teilweise auch sehr teuer und kosten bis zu 80 Euro in den schweren Metallversionen.
Die kontaktlose Stromversorgung über das Protokoll EMV Contactless ist übrigens ausreichend, um die Karte mit Strom zu versorgen. Normalerweise wird damit nur der Chip samt Antenne versorgt. Doch die Reserven sind groß genug, um auch LEDs damit zu betreiben. NFC-Testkarten machen das schon seit Jahren. Zudem verkauft die Metro Taipei beispielsweise Fahrkarten, die kleine Schlüsselanhänger in Form von U.-Bahn-Waggons sind. Diese blinken und geben einen Ton ab, wenn sie zum Bezahlen am U-Bahn-Ticketgate eingesetzt werden.
Vor einigen Jahren haben wir zudem über eine Kreditkarte mit einem integrierten OLED-Panel berichtet. Das ist allerdings kein klassisches Display, sondern funktioniert wie die vor einigen Jahren noch auf dem Markt befindliche OLED-Beleuchtung, es ist also nur ein Licht.
Quelle(n)
Revolut-App





