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Samsung: Von Fonblets und 4K-Smartphones

Samsung lässt auf seinem Samsung Analyst Day 2013 tief blicken und gewährt Ausblicke, was uns künftig vom Elektronikriesen erwartet. Neben "Fonblets" und noch höher auflösenden und biegsameren Displays kommen auch neue Speicher.

Samsung sorgte auf seinem Samsung Analyst Day 2013 mit zahlreichen Infomaterial dafür, dass die Kursphantasien von Anlegern und vor allem der Finanzexperten so richtig auf Touren kommen können. In zahlreichen Slides dürfen wir einen Blick auf die kommenden Innovationen von Samsung werfen, die der südkoreanische Elektronikmulti ansonsten noch streng unter Verschluss hält.

So will uns Samsung mit noch intelligenteren Haushaltsgeräten beglücken und beispielsweise Kühlschränke künftig als "Smart Storage Solution" in den Haushalten sehen. Waschmaschinen von Samsung sparen dank "Eco Bubbles" bis zu 70 Prozent Energie und Roboterstaubsauger übernehmen via Smartphone-Steuerung den Wohnungsputz. Gibt es zwar alles in der einen oder anderen Form schon, Samsung will die neuen Gerätegenerationen aber günstiger machen und damit einem breiteren Publikum anbieten.

Besonders stolz ist Samsung auf seinen Siegeszug im Marktsegment der Mobile-Geräte. Machte Samsung vor Jahren zunächst mit IT allgemein und dann mit TV-Geräten sehr gute Geschäfte, so sorgt der Unternehmensbereich Mobile inzwischen für die größten Zuwächse. So feiert Samsung mehr als 100 Millionen ausgelieferter Geräte der Serie Galaxy S und Galaxy Note im Jahr 2013. Auch bei den Komponenten wie Applikationsprozessoren (AP), Bildsensoren, Displays und Speicher sieht sich Samsung sehr gut aufgestellt.

Ganz oben auf der Liste kommender Produktgenerationen stehen noch besser ausgestattete Geräte wie Phablets, die Samsung jetzt "Fonblets" nennt, als sehr portable Kombination aus großem Display, Telefonfunktionen und Handschrifteingabe. Auch Smart Devices wie Wearables mit flexiblen und sogar faltbaren Displays sowie Mobilgeräte mit noch höheren Bildauflösungen bis zu UHD-Auflösungen (4K) von 3.840 x 2.160 Pixeln werden kommen.

Auch bei der eigenen Amoled-Technologie, leistungsfähigeren Bildsensoren für Kameras und Speicherlösungen wie SSDs will Samsung künftig die Nase im Wettbewerb vorne haben. So will Samsung beispielsweise mit V-NAND (Vertical NAND) die Preise für SSDs um bis zu 50 Prozent senken können. Gleichzeitig sollen V-NAND-SSDs deutlich länger halten, bis zu 40 Prozent weniger Energie verbrauchen und rund doppelt so schnell sein, wie aktuelle SSD-Lösungen.

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Autor: Ronald Tiefenthäler,  6.11.2013 (Update:  6.11.2013)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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