Mit dem Galaxy Book5 Pro 14 hat Samsung ein sehr flaches Ultrabook für alltägliche Arbeiten im Programm. Mit einer UVP von 1.699 Euro ist bereits das Basismodell sehr kostspielig, wobei die Ausstattung mit einem kleinen Intel Core Ultra 5 226V (Lunar Lake) inklusive 16 GB RAM und einer 512 GB großen SSD alles andere als spendabel ist. Damit liegt man sogar 250 über der UVP, die Apple für eine vergleichbare Konfiguration des MacBook Air M4 verlangt. Im direkten Vergleich kann sich das Air insgesamt durchsetzen (schnellerer Prozessor, passive Kühlung, längere Akkulaufzeiten), auch wenn das Galaxy Book5 Pro beim Bildschirm (120 Hz OLED) und der Konnektivität (Wi-Fi 7) Vorteile bietet.
Es gibt zwar auch besser ausgestattete Versionen, doch den Sprung auf den Core Ultra 7 258V mit 32 GB RAM und eine 1-TB-SSD lässt die UVP auf 2.299 Euro. 600 Euro Aufpreis für 16 GB mehr RAM und 512-GB mehr SSD-Speicher sind reine Abzocke und lassen sich in keinster Weise rechtfertigen.
Das Galaxy Book5 Pro 14 ist kein schlechtes Gerät, aber auch kein konkurrenzlos gutes, denn über die Probleme des OLED-Panels (vergleichsweise geringe Helligkeit, PWM-Flackern mit geringer Frequenz) haben wir bereits berichtet. Hier ist die Konkurrenz teilweise deutlich überlegen, beispielsweise bei den günstigeren Yoga-Modellen von Lenovo. Auch bei den Akkulaufzeiten wird Samsungs Laptop geschlagen. Der Lunar-Lake-Prozessor hat zwar schon eine Verbesserung gebracht, doch viele Konkurrenten halten vor allem bei angepasster Helligkeit einfach einige Stunden länger durch.
Der Markt hat die Preise bereits etwas reguliert und man bekommt unser Testgerät derzeit schon für unter 1.500 Euro. Das ist aber immer noch viel Geld und entweder sollte Samsung sein Produkt verbessern oder aber günstiger machen, um mehr Exemplare zur verkaufen. Alle weiteren Informationen zum Galaxy Book5 Pro 14 stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.










