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Mac vs. Windows: Wie Unternehmen entscheiden, wer etwas von Apple bekommt – und warum das immer noch wichtig ist

Eine Person arbeitet an einem Apple Macbook Pro. (Bildquelle: Daniel Thomas/Unsplash)
Eine Person arbeitet an einem Apple Macbook Pro. (Bildquelle: Daniel Thomas/Unsplash)
Trotz der wachsenden Präsenz von Apple in Büros dominiert weiterhin Windows. Neue IDC-Daten zeigen, dass Macs nur rund 5 Prozent aller Unternehmens-PCs weltweit ausmachen. Denn vor der Freigabe eines Apple-Geräts werden Funktion, Kosten und Arbeitsabläufe von Firmen sorgfältig abgewägt.

Obwohl Apple in Büros immer häufiger anzutreffen ist, bleibt Windows weiterhin führend im Unternehmensumfeld. Eine aktuelle Analyse von IDC zeigt, dass Apple lediglich 5 Prozent der weltweiten kommerziellen Computerlieferungen ausmacht. Lenovo, HP und Dell kommen zusammen auf über 75 Prozent. In den USA erreichten Macs einen Anteil von bis zu 11 Prozent bei Laptop-Einführungen – bleiben damit aber weiterhin in der Minderheit.

Bei der Computernutzung in Unternehmen lassen sich im Wesentlichen drei Gruppen unterscheiden: Firmen mit einem PC-first-Ansatz und wenigen Mac-Ausnahmen, Unternehmen mit freier Gerätewahl für Mitarbeiter sowie solche mit einer strikten PC-only-Politik. Laut der IT-Beratungsfirma BlueRadius Cyber hängt die Entscheidung oft von Funktion und Budget ab. Macs werden typischerweise für Tätigkeiten wie Design, Softwareentwicklung oder Tests innerhalb des Apple-Ökosystems eingesetzt, wo macOS-Werkzeuge klare Vorteile bieten.

Einige Unternehmen wenden sogar leistungsbezogene Kriterien an, bevor sie Mac-Käufe genehmigen. Luca Dal Zotto von Rent a Mac beschrieb gegenüber The Register ein 30-tägiges Testsystem, bei dem Mitarbeiter nachweisbare Verbesserungen dokumentieren müssen, bevor eine Freigabe erfolgt. Dazu zählen Kennzahlen wie Videorenderzeiten oder Debugging-Geschwindigkeit. Dieses Vorgehen reduzierte laut Bericht unnötige Mac-Anfragen um 67 Prozent.

Dennoch beobachten Branchenexperten, dass sich Apples Mehrwertversprechen verändert. Canalys-Analyst Kieren Jessop betonte, dass das MacBook Air mit 16 GB RAM und einem Preis von 1.199 US-Dollar die Lücke zu Premium-PCs wie dem Dell XPS 13 zunehmend schließt. Da jüngere IT-Entscheider mehr Wert auf Flexibilität legen, könnte Apples Präsenz im Unternehmensbereich weiter wachsen – auch wenn Windows vorerst der Standard in Unternehmen bleibt.

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Autor: David Odejide, 14.10.2025 (Update: 14.10.2025)