Seiko Credor launcht neue Luxusuhren – darunter ein handgraviertes Tourbillon

Erstmals stellt Credor im April 2026 auf der Watches and Wonders in Genf aus. Dies ist ein bedeutender Schritt für die Seiko-Tochter im Luxussegment, da sie sich damit erstmals an internationale Sammler richtet. Bisher waren viele Credor-Modelle ausschließlich auf den japanischen Markt oder ausgewählte internationale Boutiquen beschränkt. Anlässlich dieses Debüts präsentiert das Unternehmen auf der Messe drei neue Luxusuhren.
Die Goldfeather Tourbillon GBCF997 ist eine Hommage an dreißig Jahre Gravurkunst im Shizukuishi Watch Studio. Sie ist mit dem Handaufzugskaliber 6830 ausgestattet, das lediglich 3,98 mm dick ist. Das Platingehäuse misst 39,5 mm im Durchmesser und 9,8 mm in der Höhe. Zifferblatt und Werkplatinen sind mit aufwendigen linearen Gravuren verziert. Die Uhr ist bis 3 bar wasserdicht und kostet 16.500.000 JPY (ca. 89.800 Euro).
Darüber hinaus verfügt die Goldfeather GBBY967 über ein blaues Zifferblatt mit Farbverlauf aus Urushi-Lack. Kunsthandwerker tragen den Lack in mehreren Schichten auf, um einen sanften, natürlichen Übergang von Dunkel zu Hell zu erzielen. Die Indizes sind in der traditionellen „Taka Maki-e“-Technik mit Platinpulver erhaben ausgeführt. Diese Uhr beherbergt das Handaufzugswerk Kaliber 6810 in einem 37,1 mm großen Platingehäuse. Sie ist 7,3 mm dick, bis 3 bar wasserdicht und kostet 3.520.000 JPY (etwa 19.200 Euro).
Schließlich ergänzt die Locomotive GCCR995 die permanente Kollektion um ein blaues Zifferblatt. Basierend auf einem Entwurf von Gérald Genta aus dem Jahr 1979, verfügt die Uhr über ein geometrisches, sechseckiges Gehäuse mit sechs funktionalen Schrauben. Das 38,8 mm große Edelstahlgehäuse ist 8,9 mm dick und beherbergt das automatische Kaliber 6L37. Es ist bis 10 bar wasserdicht. Das Modell ist weltweit für 1.760.000 JPY (ca. 9.600 Euro) erhältlich.
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