Selten drängt sich ein Tablet im Test so als Kaufempfehlung und iPad-Alternative auf

Obwohl das Honor MagicPad 4 in der Mittelklasse verortet ist, nimmt es die teure Apple-Konkurrenz ins Visier. Das Honor-Tablet positioniert sich als spannende OLED-Alternative zum iPad Air – vor allem, weil das MagicPad4 in zentralen Bereichen deutlich mehr bietet, gerade beim Display.
Mit seinem 12,3‑Zoll‑OLED‑Display liefert das MagicPad 4 für seine Preisklasse von unter 600 Euro eine hervorragende Bildqualität, von der Nutzer eines iPad Air 13 nur träumen können. In diesem Fazit zum Test des MagicPad 4 haben wir die Vorteile des OLED-Screens gegenüber dem IPS‑Panel des iPad Air 13 im Detail beschrieben. Besonders beim Schauen von Filmen und Serien mit HDR‑Inhalten spielt das Honor‑Tablet in einer anderen Liga.
Preiswertes OLED-Tablet als Alternative zum Apple iPad Air und iPad Pro
Auch beim Klang setzt Honor mit seinem Mittelklasse-Tablet ein Ausrufezeichen. Acht Lautsprecher erzeugen in unserer Messung einen klasse Sound, welcher es sogar mit dem iPad Pro 13 aufnehmen kann – der Frequenzverlauf beim Apple-Tablet ist sogar leicht schlechter als beim MagicPad4.
Preislich wird der Unterschied besonders deutlich in diesem Vergleich der beiden Geräte. Während Apple für das iPad Pro, gerade mit dem passenden Zubehör, hohe vierstellige Summen verlangt, bietet Honor ein komplettes Paket inklusive Tastatur und Stylus zu einem Preis von nur 650 Euro als UVP.
Selbst mit seinem wertigen Gehäuse überrascht das Mittelklasse-Tablet. Hier steht es einen iPad Pro in nichts nach. Selbst das Premium‑Modell von Apple ist nicht so dünn wie das MagicPad 4 und auch beim Gewicht liegt das Honor-Tablet deutlich unterhalb der Werte eines iPad Pro 13, wobei hier auch fairerweise ein etwas größeres Display geboten wird.
Eine Einschränkung gibt es dann aber schon, in puncto Leistung bleibt Apple unangefochten an der Spitze – zumindest bei der CPU-Einheit. Das MagicPad 4 nutzt Qualcomms Snapdragon 8 Gen 5, der im Alltag zwar stark performt, aber nicht an den M4‑Chipsatz von Apple heranreicht.
Quelle(n)
Test MagicPad 4





