Wir haben eines der besten Android-Tablets 2026 als Notebook-Ersatz genutzt

In unserem Testbericht zum Honor MagicPad 4 haben wir keine wirklich großen Kritikpunkte gefunden. Für die Mitteklasse ist dies sehr bemerkenswert und eine echte Kampfansage an das iPad Air 13 von Apple. Und selbst das Pro-Modell ist dank des tollen OLED-Panels des MagicPad 4 sowie der superdünnen Bauweise in Reichweite des Honor-Tablet – zum halben Preis wohlgemerkt. Die UVP des MagicPad 4 startet als Komplettpaket mit Stift und Tastatur-Cover bereits für etwa 650 Euro.
Einen Fauxpas bei der Ausstattungsliste haben wir allerdings auch für den Preis-Leistungskracher aus dem Hause Honor gefunden, welchen Interessenten des OLED-Tablets vor einen Kauf berücksichtigen sollten.
Android-Tablet mit PC-Mode ähnlich wie Samsung bei seinen Galaxy-Tablets
Den PC-Modus der MagicOS-10-Oberfläche empfinden wir als sehr gelungen. Ähnlich wie bei Samsung-Tablets mit der Dex-Oberfläche, kann das MagicPad 4 mit der Mult-Windows-Oberfläche umfangreicher bedient werden. Wie beim Windows-Vorbild können die Fenster minimiert und in der Größe variable verändert werden. Auch eine Vorauswahl an Fensterdarstellungen gibt es beim PC-Modus für bis zu vier Apps.
Wer gute Augen hat kann problemlos vier Apps parallel auf dem 12,3 Zoll großen OLED-Screen nutzen. Dank Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 können wir auch beim Multitasking keine Perfomance-Defizite feststellen. Wobei wir im Test kein Videoschnitt oder Ähnliches betrieben haben.
Erschwingliches OLED-Tablet mit preiswertem Zubehör für die Arbeitswelt oder Uni
Wir haben für unseren Test von Honor das MagicPad 4 zusammen mit dem Smart Touch Keyboard zur Verfügung gestellt bekommen. In Deutschland wird allerdings bisher nur die Version ohne Touchpad angeboten. Aus unserer Sicht ist dies aber kein großer Nachteil, denn das Touchpad ist nicht wirklich präzise zu bedienen. Wer von einem Magic Keyboard samt Trackpad aus Glas und Haptic Engine kommt, wird hiermit nicht glücklich werden.
Aufgrund des sehr guten Magic-Pencil 3 und dem 165-Hz-OLED-Screens wird das Touchpad beim Tastatur-Cover aber ohnehin größtenteils obsolet.
Qualitativ gefällt uns die Hülle gut, auch wenn hier aufgrund der Kunststoffmaterialien kein Premium-Feeling aufkommen will. Hub und Druckpunkte der Tasten sind okay, Tippen lässt es sich gut auf der Tastatur.
Ein großer Vorteil der Kombination aus Tastatur-Hülle und Tablet ist das geringe Gewicht. Wir messen gerade einmal 835 Gramm ohne Stylus. Mit dem Magic Pencil 3 sollen es 852 Gramm sein. Damit fällt dieser Laptop-Ersatz kaum in einer Tasche oder Rucksack negativ auf.
Quelle(n)
Test zum MagicPad 4















