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Sicherheit: SHA-1 ist endgültig tot

Sicherheit: SHA-1 ist endgültig tot
Sicherheit: SHA-1 ist endgültig tot
Einer Forschungsgruppe ist ein erfolgreichen Kollisionsangriff auf die bereits als unsicher geltenden Hashfunktion SHA-1 gelungen, einsetzen sollte den Algorithmus spätestens jetzt niemand mehr.
Silvio Werner,
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Hashfunktionen wie beispielsweise SHA-1 sind im Optimalfall mathematische Einwegfunktionen: Kleinste Veränderungen in einer Ziffernfolge sorgen für eine große Änderung im resultierenden Hash, ein einfaches Zurückrechnen ist nicht möglich. Da zwei verschiedene Dateien demnach keinen identischen Hash erzeugen sollen, eignet sich das Verfahren etwa zur Überprüfung der Dateiintegrität oder dem sicheren Abgleich von Zugangsdaten. 

Forscher der CWI Amsterdam und Google haben nun erstmals einen erfolgreichen Angriff auf den immer noch eingesetzten SHA-1-Algorithmus demonstriert. Konkret handelt es sich um zwei unterschiedliche PDF-Dateien, die den gleichen Hash ergeben.

Bereits im Jahr 2005 wurden theoretisch die Unzulänglichkeiten des 1995 entwickelten Algorithmus beschrieben, eine praktische Demonstration stand bisher allerdings noch aus. Der nun erfolgte Angriff benötigte gleichwohl enorme Rechenkapazitäten: Insgesamt mussten über 9⋅1030 Hash-Werte generiert werden. 

Google plädiert seit längerem für die Abschaffung von SHA-1, da die Nutzung die Fälschung von TLS-Zertifikaten erlaubt. Mit SHA-2 stehen seit 2005 vier als hinreichend sicher geltende Nachfolger zur Verfügung.

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3914 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 23.02.2017 (Update: 15.05.2018)