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Netgear: Zahlreiche Router mit Sicherheitslücke

Auch viele aktuelle Modelle von Netgear sind betroffen und leicht angreifbar. (Foto:Netgear)
Auch viele aktuelle Modelle von Netgear sind betroffen und leicht angreifbar. (Foto:Netgear)
Wer einen Router von Netgear betreibt, sollte vorsichtig sein: Viele Modelle können über manipulierte Webseiten infiltriert und übernommen werden. Der Hersteller arbeitet bereits an einer Lösung.

In letzter Zeit häufen sich Cyberangriffe und jeder Internetnutzer sollte auf der Hut sein. Besitzer eines Netgear-Routers müssen aktuell besondere Vorsicht walten lassen oder sollten Ihren Router möglichst schnell mit einer Beta-Firmware des Herstellers ausstatten.

Der Grund ist eine schwere Sicherheitslücke in vielen Modellen des Herstellers. Eine Liste der betroffenen Modelle finden Sie hier, wobei der Netgear immer noch daran arbeitet, alle seine Modelle auf diese Lücke zu überprüfen.

Der Hacker "AceW0rm" hatte auf die Lücke hingewiesen, aber nie eine Antwort des Herstellers erhalten und daraufhin die Sicherheitslücke veröffentlicht, um den Hersteller zum Handeln zu zwingen. Das hat scheinbar auch funktioniert, Netgear hat mittlerweile eine Seite zu dem Problem ins Netz gestellt und bietet den Nutzern Beta-Firmware an, die das Problem offenbar vorerst ausmerzt. Das Erschreckende daran: Es sind wohl noch mehr Modelle betroffen, als zu Beginn angenommen, darunter auch einige frühere und aktuelle Top-Modelle des Herstellers. Zudem funktioniert der Exploit ohne jegliche Anmeldung und ist sehr einfach auszuführen.

Besitzer eines Netgear-Routers können auch eine temporäre Lösung nutzen, die hier beschrieben wird. Dabei wird die genannte Sicherheitslücke ausgenutzt, um die betroffene Funktion des Routers einfach auszuschalten.

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Autor: Florian Wimmer, 15.12.2016 (Update: 15.12.2016)