Smartphones & Notebooks reparieren: Bis zu 50 Prozent sparen dank Förderung

Die Reparatur von Elektrogeräten und auch kompakten Systemen wie etwa Smartphones ist für Endnutzer nicht ganz trivial - und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen würden wir eher davon abraten, 230-Volt-Geräte ohne entsprechende Ausbildung oder zumindest sehr gute Kenntnisse zu reparieren. Smartphones und Tablets sind in aller Regel nicht darauf ausgelegt, ganz einfach repariert zu werden. Gleichwohl ist die Reparatur mindestens einmal aus ökologischer und sehr oft auch aus ökonomischer Sicht vorteilhaft. Aktuell können Personen von verschiedenen Programmen profitieren, welche die Reparatur am Ende noch erheblich vergünstigen.
Eine attraktive Möglichkeit stellt etwa der Reparaturbonus Sachsen dar. Mit Hilfe von diesem lassen sich pro Kalenderjahr und Antragsteller zwei Reparaturen fördern, und zwar mit bis zu 50 Prozent der Reparaturkosten und maximal 200 Euro pro Reparatur. Dabei sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten: Mit dieser Reparatur muss die Funktionsfähigkeit wiederhergestellt werden, Reparaturen mit dem Ziel der Leistungsverbesserung werden nicht unterstützt. Zudem werden nur bestimmte Geräte(typen) gefördert. Die Liste ist allerdings recht lang und umfasst auch Smartphones, Tablets, Notebooks und Smartwatches. Die Reparatur muss in einem teilnehmenden Reparaturbetrieb erfolgen und der Rechnungsbetrag muss bei mindestens 115 Euro liegen.
Vergleichbare Programme gibt es auch in anderen Bundesländern, Landkreisen und auch Städten. So werden im Landkreis Miltenberg Reparaturen etwa gestaffelt ab einem Rechnungsbeitrag von mindestens 50 Euro gefördert. Die Stadt Fürth fördert bis zu einer Summe von maximal 50 Euro und 20 Prozent der Ausbesserungsarbeiten. Schnell sein könnte sich tendenziell lohnen, so gibt es häufig Fördertöpfe, die irgendwann leer sein können.
Quelle(n)
SAB, Foto von Data Gogia on Unsplash









