Smartwatch mit Earbuds: Warum die Penox WristBuds skeptisch macht

Es gibt Crowdfunding-Kampagnen, in denen werden manchmal zu innovative Produkte von zu ambitionierten Entwicklern mit viel Herzblut realisiert. Und dann gibt es durchaus nicht ganz selten Kampagnen, bei denen wird man das Gefühl nicht los, dass ein Massenprodukt auch den (vermeintlichen) Marketingvorteil einer solchen Schwarmfinanzierung mitnehmen will und dass die eigentlichen Produkte auch einfach problemlos und ohne viel Aufsehen auf AliExpress (Lige TWS auf AliExpress) auftauchen könnten. Bei den Penox WristBuds handelt es sich eher um eine Kampagne der letzten Sorte. So ist das Konzept der WristBuds nicht ganz neu, im Alltag könnte es sich aber trotzdem um eine nützliche Smartwatch handeln.
Der Kniff: Im Display verstecken sich drahtlose Kopfhörer, dementsprechend können diese eher nicht vergessen werden. Die Smartwatch selbst unterstützt dabei offenbar keine Musikwiedergabe, dementsprechend muss ein Smartphone gekoppelt sein. Die Mikrofone sollen dabei mit einer aktiven Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen kommen. Die Uhr wird als Rugged-Smartwatch beworben, allerdings soll nur eine IP67-Zertifizierung vorliegen. Damit lässt sich mit der Uhr beispielsweise nicht schwimmen. Verbaut ist ein 2,1 Zoll großes und mit 320 x 390 Pixeln auflösendes IPS-Display, die Bedienung ist auch über eine drehbare Krone möglich.
Im Rahmen der - für Unterstützer mit einem doch erheblichen, finanziellen Risiko belasteten - Crowdfunding-Kampagne wird ein Preis von aktuell rund 85 Euro aufgerufen, der angebliche Rabatt in Höhe von 50 Prozent erscheint schlicht unrealistisch. Die Huawei Watch Buds etwa gibt es mit sehr ähnlichem Konzept nach wie vor in Deutschland zu kaufen.









