Solarsaga 40 Air: Jackery bringt kompaktes 40-Watt-Panel mit USB-C für den Rucksack

Jackery hat das Solarsaga 40 Air offiziell für den europäischen Markt angekündigt. Es ist der Nachfolger des ebenfalls kompakten Solarsaga 40 Mini. Jackery hat aber einige Bereiche verbessert oder verändert. Neu ist etwa der Sonnenindikator, der bei der Positionierung des Panels helfen soll. Zudem wurde die Anschlussbox für die Erweiterungskabel (mit USB A und C) verkleinert. Das Panel ist gefaltet deswegen nur noch 2 cm dick. Der Vorgänger lag bei 3 cm.
Verändert wurde außerdem das Seitenverhältnis der Paneele. Dadurch ist das Gesamtsystem nun rund 34 cm statt 30 cm hoch, gefaltet dafür nur noch etwa 23 cm statt 25 cm breit. Das dürfte das Solarsaga 40 Air kompatibler mit Notebookrucksäcken machen. Der Vorgänger hatte hier Schwächen. Es gibt außerdem eine neue Schutzhülle, die bei Benutzung aber freilich aufträgt.
Eine starke Verbesserung wurde beim Gewicht erreicht: Das neue Panel wiegt nur noch 900 Gramm, beim Vorgänger waren es 1,2 kg. Das neue Panel nimmt zudem auch über die Rückseite Licht auf. Der BNPI-Wert (bifazialer Leistungswert) liegt laut Jackery bei 47 Watt. Zum Lieferumfang außerdem ein DC8020-auf-DC7909-Adapter und ein DC8020-Kabel mit USB-A/C-Box.
Laut den technischen Daten, die aktuell nur auf der US-Seite einsehbar sind, liefert das Panel über USB Typ A maximal 12 Watt und über USB C 15 Watt. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die 5-Volt-Schiene. Im Fall von USB C wird der Standard USB Type C Current unterstützt, der keine besondere Aushandlung mit dem Gegengerät braucht. USB Power Delivery fehlt hingegen, das würde für Werte jenseits von 15 Watt benötigt. Einige Notebooks lassen sich nur mit Power Delivery aufladen. Gute Geräte nehmen hingegen auch Type C Current entgegen.
Der Vorgänger Solarsaga 40 Mini, der aktuell für 129 Euro verkauft wird, konnte über den USB-C-Port ebenfalls nur 15 Watt liefern. Jackery bietet aber wieder einen direkten Anschluss für Powerstations ohne Konvertierung auf USB.
In Europa will Jackery das Panel zunächst nur mit der Powerstation Explorer 300D auf den Markt bringen. In dem Paket soll es 359 Euro kosten und dürfte in Kürze verfügbar sein. Ein Einzelverkauf ist erst für einen späteren Zeitpunkt geplant. In den USA ist das Air-Panel zumindest bei Amazon auch schon gelistet. Dort kostet es – ohne Steuern – 129 US-Dollar. Es dürfte sich also preislich am Vorgänger orientieren.
Quelle(n)
Jackery








