Notebookcheck

Sparkurs: Blizzard feuert 8 Prozent seiner Mitarbeiter

Trotz Milliarden-Gewinnen hat sich Activision Blizzard dazu entschieden, 800 seiner 9800 Mitarbeiter zu entlassen. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter, die nicht direkt an der Spieleentwicklung beteiligt sind.

Trotz guter Quartals- und Jahreszahlen hat sich Activision Blizzard dazu entschlossen 800 Mitarbeiter zu feuern. Damit entlässt das Unternehmen ganze 8 Prozent seiner 9800 Mitarbeiter auf einmal. Dies hat der Blizzard-Chef J. Allen Brack in einem Blog-Post bekannt gegeben. Von der Umstrukturierung und den daraus resultierenden Entlassungen sind hauptsächlich Mitarbeiter betroffen, die nicht direkt an den Spielen mitarbeiten. Dem Blogpost zufolge, will der Konzern allerdings allen gefeuerten Mitarbeitern dabei helfen, neue Jobs zu bekommen und zahlt zusätzlich jedem Mitarbeiter eine Abfindung.

Der Schritt dürfte viele überraschen, war Activision Blizzard im letzten Jahr doch durchaus erfolgreich unterwegs. So war Call of Duty: Black Ops 4 das meistverkaufte Konsolenspiel 2018 weltweit. Auch den anderen Marken des Unternehmens wie z.B. Candy Crush, Overwatch, Warcraft, Hearthstone und Diablo geht es eigentlich relativ gut. Insgesamt hat der Entwickler im Jahr 2018 einen Nettogewinn von 1,8 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.

Auf der anderen Seite plant der Konzern nach der Entlassung der 800 Mitarbeiter seine Entwicklungsteams dieses Jahr um 20 Prozent zu vergrößern, um mehr Kapazitäten in diesem Bereich zu schaffen.

Quelle(n)

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2019-02 > Sparkurs: Blizzard feuert 8 Prozent seiner Mitarbeiter
Autor: Cornelius Wolff, 13.02.2019 (Update: 13.02.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.