Teclast ist vor allem mit günstigen Tablets auf dem Markt vertreten. Der Hersteller kann hier aber auch immer wieder mit Features aufwarten, die man für kleines Geld nicht unbedingt erwarten würde. Mit den ArtPads gibt es nun beispielsweise auch Tablets, welche auf kreatives Arbeiten ausgelegt sind, aber deutlich weniger kosten als etwas ein iPad Pro.
Vor Kurzem haben wir etwa das Teclast ArtPad Air getestet, welches man bei Temu oder amazon.de schon für knapp 150 Euro bekommt. Trotz des günstigen Preises unterstützt es Stifteingabe mit 4.096 Druckstufen, bringt einen 11-Zoll-Bildschirm mit 90 Hz Bildrate mit und auch ein spezielles Betriebssystem names ArtOS, welches wir uns hier einmal genauer anschauen wollen.
Nur wenige Änderungen gegenüber Standard-Android
Auf den ersten Blick gibt es kaum Unterschiede zu herkömmlichen Android-Builds auf den Tablets anderer Hersteller. Man kann recht einfach mehrere Apps in Fenstern nebeneinander öffnen und so mehrere Dinge im Blick behalten, also beispielsweise auch gut eine Vorlage nachzeichnen.
Über eine aktivierbare Sidebar lässt sich ein schneller Zugriff auf bevorzugte Apps realisieren.
Art Space als Highlight
Den ArtSpace hebt der Hersteller auf dem ArtPad Air besonders hervor: Hier kann man verschiedene Modi für den Bildschirm einstellen, beispielsweise Schwarz-Weiß oder Pastell. Mit einer schicken Animation und einem Soundeffekt wird die Umstellung in Szene gesetzt.
Die unterschiedlichen Modi können tatsächlich ganz nützlich sein. Sie reduzieren aber vor allem die Ablenkung durch restliche Bildschirminhalte, Grsustufen oder Pastelltöne lassen sich auf einem vollfarbigen Bildschirm natürlich auch realisieren.
Vorinstallierte Apps könnten umfangreicher sein
Ab Werk ist die ArtNote-App als einzige Kreativ-App installiert, sie bietet aber nur einen recht beschränkten Umfang an Tools und ist eher für handschriftliche Notizen als für umfassende Zeichnungen oder Malereien geeignet.
Unser Fazit
Für einen so günstigen Preis kann man wohl keine vollwertige Alternative zu ProCreate auf iOS-Geräten oder Adobe-Software auf Android-Tablets erwarten. Etwas mehr Mühe hätte sich der Hersteller mit der vorinstallierten App aber schon geben können. Die umschaltbaren Modi sind nett, aber auch kein Game-Changer.
Wo uns das Teclast ArtPad Air als Kreativtablet überzeugen konnte und wo man Einschränkungen hinnehmen muss, das erfahren Sie im Detail in unserem ausführlichen Test.











