Der chinesische Anbieter Teclast hat sich auf Tablets spezialisiert, die sich im Budget-Bereich ansiedeln, gleichzeitig aber auch eine recht umfangreiche Ausstattung an den Start stellen.
Genauso verhält es sich beim Teclast Art Pad Pro. Das 12,7 Zoll große Android-15-Tablet bietet eine Displaydiagonale von 12,7 Zoll, stellt auf seinem IPS-Panel 2176 x 1600 Pixel dar und kostet offiziell 350 Euro. Mit einem Gutschein (Promo-Code ARTPADPR) bekommt man es bei Amazon aktuell schon für rund 220 Euro.
Trotz stabilem Metallgehäuse relativ leicht
Im Test zeigt sich, dass man für den Kaufpreis so einiges an Gegenwert erhält. Das Art Pad Pro steckt in einem stabilen und gut verarbeiteten Metallgehäuse mit mattgrauem Finish, das zwar keine IP-Zertifizierung mitbringt, sich im Test aber als robust erweist und allen Versuchen widersteht, es einzudrücken oder zu verwinden.
Im 672 Gramm leichten Tablet stecken auch vier gut klingende Laufsprecher sowie ein Kartenschacht, in den wahlweise eine bis zu 1 TB große microSD-Karte und eine Nano-SIM-Karte passen. Alternativ finden zwei Nano-SIM-Karten Platz, mit denen das Tablet ins 4G-Mobilfunknetz kommt. Mit den 4G-Bändern 1, 3, 5, 7, 8, 20, 34, 38, 39, 40 und 41 ist die Mobilfunk-Abdeckung zudem recht ordentlich.
Solide Akkulaufzeiten und DRM Widevine L1
Das 60-Hz-Panel bringt es im Test auf eine Leuchtstärke von 335 cd/m², was das Art Pad Pro in erster Linie für den Inneneinsatz qualifiziert. Wichtig zu wissen für Couch-Surfer: DRM Widevine L1 wird unterstützt, weshalb auch kopiergeschützte Webstreams von Netflix & Co. hochauflösend dargestellt werden.
Aus seinem 10.000 mAh großen Akku schöpft das Art Pad Pro dabei solide Akkulaufzeiten. Im WLAN-Test schafft der 12,7-Zöller rund 10 Stunden, was für einen Tag Unterhaltung ausreichen dürfte. Das mitgelieferte 30-Watt-Netzteil lädt das Tablet in rund 2 Stunden wieder komplett auf.
Stylus im Lieferumfang, aber unklare Update-Situation
Auch ein Stylus-Eingabestift gehört zum Lieferumfang, der sich mit seinen 4096 Druckstufen gut zum Zeichnen eignet. Das IPS-Panel erweist sich im Test allerdings als nicht besonders farbtreu. Ein weiterer größerer Nachteil ist die Update-Versorgung, denn mehr als ein Update auf eine 90-Hz-Bildwiederholrate stellt Teclast nicht in Aussicht.
Den vollständigen Test zum Teclast Art Pad Pro lesen Sie hier.














