Stadt investiert in Roboterhunde für SWAT-Einsätze: Über eine halbe Million für Schutz von Einsatzkräften

Das Wichita Police Department beabsichtigt Berichten zufolge, Mittel in Höhe von insgesamt 650.000 US-Dollar (etwa 562.000 Euro) für die Beschaffung von zwei Roboterhunden zu beantragen. Die Stadt will die vierbeinigen Roboter zur Kriminalitätsbekämpfung einsetzen und damit die bestehende Roboterflotte der Behörde erweitern.
Nach Informationen von Polizeihauptmann (Captain) Aaron Moses will die Behörde Roboter, die Türen, Treppen, unwegsames Gelände und andere Hindernisse autonom bewältigen können. Er erklärte: „Diese Robotersysteme bieten Fähigkeiten, die aktuelle operative Lücken schließen – darunter die Fähigkeit, Türen zu öffnen und zu schließen, Treppen zu steigen und sich über unebenes Gelände sowie Hindernisse zu bewegen, wie sie in realen Einsatzumgebungen häufig vorkommen.“
Captain Moses fügt hinzu, dass die Roboter dazu beitragen werden, die Risiken für seine Beamten im Dienst zu verringern. „Diese Kapazitäten ermöglichen es den Einsatzkräften, Hochrisikosituationen sicherer zu bewältigen und die Gefahr sowohl für die Öffentlichkeit als auch für das eingesetzte Personal zu minimieren.“ Die Polizeibehörde hat bisher keine Namen von Lieferanten genannt.
Einer der bekanntesten Roboterhunde, der die geforderten Anforderungen erfüllt, ist jedoch „Spot“ von Boston Dynamics. Der Vierbeiner kann mit einem Greifarm und weiterem Zubehör für die Strafverfolgung ausgestattet werden. Der rund 34 kg schwere, vierbeinige Roboter wurde bereits zur Bewältigung bewaffneter Konfrontationen eingesetzt und hat mehr als 60 Bombenräumkommandos und SWAT-Teams in den USA und Kanada unterstützt.








