Städtebau wie vor 5.000 Jahren: Antiker City-Builder erstmals unter 5 Euro auf Steam

Sumerians fängt ziemlich klein an: mit einer Handvoll Siedler und einigen einfachen Lehmhütten. Daraus wächst im Laufe des Spiels eine florierende Stadt mit mehreren Tausend Einwohnern. Der Fortschritt ist dabei kaum zu übersehen, denn irgendwann ragen zwischen den bescheidenen Behausungen imposante Tempel, prunkvolle Paläste und gewaltige Zikkurate empor.
Spielerisch dreht sich in Sumerians alles um Städtebau und Wirtschaft. Spieler müssen vor allem dafür sorgen, dass ihre wachsende Stadt nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Schließlich brauchen die Einwohner Nahrung, Felder müssen bewirtschaftet werden und für all die anfallenden Aufgaben braucht es genügend Arbeitskräfte.
Besonders interessant ist dabei die Trennung zwischen privater und staatlicher Wirtschaft. Während private Unternehmen die Einwohner weitgehend selbstständig mit Waren versorgen, werden staatliche Betriebe direkt vom Spieler verwaltet. Und hier kommt das Getreide ins Spiel: Das landet nämlich nicht nur auf dem Teller, sondern dient gleichzeitig als Lohn für staatliche Arbeiter. Wächst die Stadt zu schnell oder läuft es auf den Feldern nicht rund, können daher schnell Nahrung und Arbeitskräfte knapp werden.
Was die eigene Region nicht hergibt, muss wiederum über den Handel beschafft werden. So werden etwa Kupfer, Zinn oder Gold teilweise aus anderen Regionen importiert. Über die Forschung kommen nach und nach neue Gebäude, Produktionsmöglichkeiten und Handelsrouten hinzu.


In den Steam-Reviews wird Sumerians vor allem für sein ungewöhnliches Setting, das gelungene Wirtschaftssystem und die entspannte Ausrichtung gelobt – Krieg gibt es nämlich keinen. Wälle und Waffen spielen aber trotzdem eine Rolle und sind unter anderem für die Sicherheit der eigenen Stadt sowie bestimmte Gebäude und Weiterentwicklungen relevant.
Kritik gibt es für den teilweise etwas zähen Fortschritt, das unübersichtliche UI und die überschaubare Langzeitmotivation. Vor allem im späteren Spielverlauf geht Sumerians offenbar etwas die Puste aus: Sobald die Stadt mehrere Tausend Einwohner zählt und das Zikkurat steht, fehlen einigen Spielern weitere Ziele und Herausforderungen. Unterm Strich kommt der City-Builder auf Steam dennoch gut an: 87 Prozent von über 320 Nutzerrezensionen fallen positiv aus.
Erstmals 70 Prozent Rabatt auf Steam
Auf Steam kostet Sumerians regulär 16,49 Euro. Ein Rabatt von 70 Prozent reduziert den Preis aber noch bis zum 7. September auf 4,94 Euro. Laut SteamDB gab es bisher maximal 60 Prozent Rabatt. Das aktuelle Angebot markiert also nicht nur einen neuen Tiefstpreis, sondern drückt den City-Builder auch zum ersten Mal unter die 5-Euro-Marke. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 780 Euro) ist Sumerians als „Spielbar“ eingestuft.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.


















