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Statistik: Windows-Geräte müssen viel öfter neu gestartet werden als macOS

Windows-Geräte werden öfter zwangsweise heruntergefahren und haben mehr Abstürze und Hänger als macOS
ⓘ omnissa.com
Windows-Geräte werden öfter zwangsweise heruntergefahren und haben mehr Abstürze und Hänger als macOS
Omnissa berichtet, dass Windows-Geräte in seinem Datensatz im Jahr 2025 3,1-mal häufiger zwangsweise heruntergefahren wurden als macOS. Begleitet wurde dies von häufigerem Aufhängen und Abstürzen der Systeme.

Omnissa hat einen neuen Enterprise-Telemetriebericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass Windows-Geräte im Jahr 2025 deutlich weniger stabil waren als macOS-Systeme innerhalb der verwalteten Gerätschaft des Unternehmens. In der Veröffentlichung "State of Digital Workspace 2026" vom 24. März gibt Omnissa an, dass Windows-Geräte 3,1-mal häufiger zwangsweise heruntergefahren wurden als macOS, zudem 2,2-mal mehr Anwendungsabstürze und 7,5-mal mehr Hänger von Programmen aufwiesen.

Die Ergebnisse stammen aus Omnissas Statistik zum digitalen Arbeitsplatz und nicht von Microsoft selbst. Diese Unterscheidung ist relevant, da der Bericht einen umfassenden Blick auf das Verhalten von Unternehmensgeräten und die Erfahrung der Mitarbeiter bietet und nicht als Nachbetrachtung einer einzelnen Windows-Version zu verstehen ist.

Omnissa verknüpft Geräteinstabilität mit Arbeitsunterbrechungen

Omnissa argumentiert, dass selbst relativ kleine Unterbrechungen in großen Organisationen erhebliche Auswirkungen haben können. Im gleichen Bericht heißt es, dass Mitarbeiter nach einer Störung fast 24 Minuten benötigen, um sich wieder zu konzentrieren. Das Unternehmen stellt daraus eine Verbindung zwischen Gerätestabilität, Anwendungszuverlässigkeit und der digitalen Mitarbeitererfahrung her.

Diese Perspektive verleiht dem Bericht einen breiteren Blick auf den Arbeitsplatz als einen reinen Vergleich zwischen Windows und macOS. Omnissa nutzt die Daten nicht nur zur Zählung von Abstürzen, sondern argumentiert für eine stärkere Beobachtbarkeit von Endpunkten, Anwendungen und Sicherheitstelemetrie, um den Umgang mit zunehmender Gerätevielfalt und verstärkter Nutzung von KI-Tools zu erleichtern.

Studie basiert auf Millionen verwalteter Geräte aus 2025

Laut Omnissa basiert die Untersuchung auf anonymisierten, aggregierten Telemetriedaten von Millionen unternehmenseigener Endpunkte, die zwischen Januar und Dezember 2025 gesammelt wurden. Der Datensatz umfasst mehr als 17 Branchen weltweit, darunter Gesundheitswesen, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Bildung, Verwaltung und High-Tech.

Die Veröffentlichung weist außerdem darauf hin, dass die Nutzung von KI-Assistenten-Apps im Jahr 2025 um fast 1000 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Omnissa sieht darin Teil eines größeren Problems im Arbeitsplatzmanagement: mehr nicht genehmigte Tools, fragmentiertere Umgebungen und mehr blinde Flecken für IT-Teams. Trotz dieser breiteren Argumentation bleiben die Zahlen zur Stabilität von Windows-Geräten die hervorstechendste Aussage im Bericht.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Statistik: Windows-Geräte müssen viel öfter neu gestartet werden als macOS
Autor: Darryl Linington, 27.03.2026 (Update: 27.03.2026)