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Steam-Launch: Blizzards RPG-Gigant punktet mit neuen Systemen, 15.000er-Spielerpeak und 2.100+ „Sehr Positiven“ Reviews

Diablo II: Resurrected – Infernal Edition verfügt nun über dedizierte Truhen-Fächer für stapelbare Ressourcen wie Edelsteine, Runen und Handwerksmaterialien
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Diablo II: Resurrected – Infernal Edition verfügt nun über dedizierte Truhen-Fächer für stapelbare Ressourcen wie Edelsteine, Runen und Handwerksmaterialien
Diablo II: Resurrected – Infernal Edition ist am 11. Februar 2026 auf Steam erschienen und hat sich mit über 2.100 Rezensionen einen „sehr positiven“ (90 %) Bewertungsdurchschnitt gesichert. Das Release der Version 1.0 führt die Warlock-Klasse ein und übertrifft sogar die Spielerzahlen von Diablo IV.

Blizzard Entertainment hat Diablo II: Resurrected – Infernal Edition am 11. Februar 2026 offiziell auf Steam veröffentlicht. Dies stellt eine massive Veränderung für das Franchise dar, da es nun noch tiefer mit dem Ökosystem von Valve verschmilzt. Diese Edition ist das definitive „1.0-Paket“ – sie erweitert das Kern-Remaster um den brandneuen DLC Reign of the Warlock, die erste Erweiterung seit über zwei Jahrzehnten, die eine neue Charakterklasse in das Grundgerüst von Diablo II einführt.

Der Launch stieß sofort auf große Resonanz: Laut SteamDB wurde innerhalb von 24 Stunden ein Spitzenwert von 11.749 Spielern erreicht. Diese Zahl übertrifft den täglichen Höchstwert von Diablo IV während dessen Launch-Woche. Dieser Sprung ist sehr wahrscheinlich auf eine Mischung aus Nostalgie und Qualität zurückzuführen, denn zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes hält der Titel eine stabile positive Bewertung von 90 % bei etwa 2.113 Rezensionen.

Das Herzstück dieses Updates ist der Warlock, der das bestehende Meta effektiv neu ausbalanciert. Im Gegensatz zum Necromancer, der auf passive Beschwörungen angewiesen ist, nutzt der Warlock einen „Dämonen“-Fertigkeitenbaum, der darauf fokussiert ist, Ausgeburten der Hölle als verdrehte, kontrollierte Verbündete zu binden. Hinzu kommt ein „Eldritch“-Pfad, der Nahkampfwaffen mit „verbotener“ Magie verstärkt.

Neben der neuen Klasse erhält die Infernal Edition mehrere Quality-of-Life-Updates, die von der Community lange gefordert wurden, darunter einen anpassbaren Beutefilter und dedizierte Truhenfächer für stapelbare Ressourcen wie Edelsteine, Runen und Handwerksmaterialien. Diese Systeme reduzieren die Reibungspunkte im Inventarmanagement, die das ursprüngliche Release im Jahr 2000 prägten.

Die Infernal Edition scheint den Rezensionen zufolge eine sehr ausgereifte Version zu sein, die zudem für das Steam Deck verifiziert ist. Tester berichten von stabilen 60 FPS bei hohen Einstellungen und einer Leistungsaufnahme von etwa 14 W.

Ein weiterer Pluspunkt für die Steam-Nutzerbasis ist, dass der obligatorische Battle.net-Desktop-Launcher entfernt wurde. Zwar ist weiterhin ein Battle.net-Account für den Login im Hintergrund erforderlich, doch das Spiel startet direkt über Steam. Dies dürfte die Kompatibilität mit Linux-basierten Handhelds und SteamOS 3.7 verbessern.

Allerdings verlief der Launch nicht völlig makellos, was jedoch recht normal ist. Ein Blick in Community-Foren wie Reddit zeigt, dass Besitzer der bisherigen Resurrected-Version über die Preisgestaltung frustriert sind. Diese müssen den Reign of the Warlock DLC separat für rund 24,99 Euro erwerben, was fast dem Preis der gesamten Infernal Edition für Neuspieler entspricht. Zusätzlich bleibt das Always-Online-DRM ein Streitpunkt für diejenigen, die sich ein echtes Offline-Erlebnis auf ihrem Handheld wünschen.

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Autor: Anubhav Sharma, 23.02.2026 (Update: 23.02.2026)