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Studie: Bezahlschranken für Nachrichten sind unpopulär, deutsche Medien wenig polarisierend

Studie: Bezahlschranken für Nachrichten sind unpopulär, deutsche Medien wenig polarisierend
Studie: Bezahlschranken für Nachrichten sind unpopulär, deutsche Medien wenig polarisierend
Der aktuelle Digital News Report zeigt, dass Deutsche nicht gern für im Internet verfügbare Nachrichten oder Artikel zahlen.

Der vom Reuters Institute for the Study of Journalism veröffentlichte Digital News Report 2017 zeigt, dass insbesondere in Deutschland Nutzer wenige Nutzer für journalistische Inhalte im Internet bezahlen. So haben von den Befragten lediglich drei Prozent für ein Abonnement und weitere vier Prozent auf anderen Wegen, etwa über eine Einmalzahlung, für entsprechende Inhalte bezahlt.

Auch wenn Deutschland damit nicht das Schlusslicht der europäischen Staaten bildet, ist die Zahlungsbereitsschaft etwa in Polen mit vier und zwölf Prozent wesentlich höher.

Abgesehen von der Zahlungsbereitschaft befasst sich die Studie etwa auch mit der politischen Ausrichtung Online-Medien in verschiedenen Ländern und stellt etwa fest, dass in Deutschland die populärsten Angebote wesentlich stärker der politischen Mitte entsprechen als etwa in Großbritannien.

Unterschiede ergeben sich auch im Vertrauen der Nutzer auf den Wahrheitsgehalt der medialen Berichterstattung: In Österreich vertrauen 45 Prozent der Befragten der Presse, in Deutschland liegt der Anteil bei 50 Prozent. In Griechenland sind es hingegen gerade gerade einmal 23 Prozent. 

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Autor: Silvio Werner, 26.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.