Die Far Cry-Reihe ist bekannt für offene Spielwelten, intensive Kämpfe und charismatische Antagonisten. Genau das bietet Far Cry Primal, allerdings zehntausende Jahre in der Zeit zurückversetzt – und mit etwas stärkerem Survival-Fokus. Statt Schusswaffen und Explosionen gibt es Speere und Keulen. Statt modernen Fahrzeugen und Hightech-Gadgets zu benutzen, reiten Spieler auf Mammuts und schicken gezähmte Raubtiere in die Schlacht.
GameStar hat Primal getestet. Dabei gehört das Steinzeit-Setting mit authentischer Flora und Fauna zu den größten Stärken im Testfazit. Spieler schlüpfen in die Rolle von Takkar – einem Jäger des Wenja-Stammes, der nach einem Angriff als einziger Überlebender zurückgeblieben ist. Die Aufgabe: Durch die gefährliche Welt von Oros reisen, verstreute Wenja finden und eine neue Basis errichten. Auf diesem Weg stellt sich Takkar mächtigen Feinden, darunter Ull, der brutale Anführer des kannibalischen Udam-Stammes. Die Story gehört laut GameStar allerdings nicht zu den Stärken des Spiels.
In puncto Spielmechanik bleibt Primal seinem klassischen Open-World-Action-Ansatz treu, setzt allerdings einen stärkeren Survival-Fokus. Auf ihrer Suche nach Wenja sammeln Spieler Rohstoffe wie Holz, Stein oder Tierhäute, um Waffen, Werkzeuge und Ausrüstung herzustellen. Spieler müssen dabei ständig auf ihre Gesundheit achten, Nahrung beschaffen und sich vor Kälte schützen.
Zudem lauern überall Gefahren – nicht nur durch feindliche Stämme, sondern auch durch prähistorische Tiere wie Mammuts oder Säbelzahntiger. Tagsüber ist das Sammeln und Erkunden relativ sicher, nachts werden jedoch viele Raubtiere aktiv.
Man kann Lager überfallen, Feuerstellen einnehmen und Gebiete für den eigenen Stamm sichern. Ein besonderes Element ist das Zähmen von Tieren, die als Reittiere oder Kampfbegleiter eingesetzt werden können. Für etwas Abwechslung sorgen dirverse Nebenaufgaben. Nach dem Launch wurde außerdem ein „Survival Mode“ eingeführt, der den Schwierigkeitsgrad stark erhöht und den Fokus noch mehr auf das Überlebensspiel legt.
GameStar vergab im Test solide 82 von 100 Punkten, wobei neben der gelungenen Steinzeit-Umsetzung auch die gute Grafik und der motivierende Hintergrund des Wiederaufbaus eines Dorfes gelobt wurden. Allerdings soll Primal trotz großem Umfang recht repetetiv sein. Das Spielprinziep bleibt eintönig und Aufgaben wiederholen sich oft – unter Gamern auch als „Ubisoft-Formel“ bekannt. Auf Steam hat das Spiel rund 35.000 Bewertungen – 85 Prozent davon positiv. Kritiker auf Metacritic vergaben einen Metascore von 76, Spieler einen User Score von 6.7.
Erstmals 90 Prozent Rabatt auf Steam
Ubisoft hat Far Cry Primal im März 2016 veröffentlicht – damals noch zum Vollpreis. Mittlerweile ist das Open-World-Survival-Spiel standardmäßig für rund 30 Euro erhältlich – und gelegentlich rabattiert. Einen so großen Rabatt wie jetzt gab es laut SteamDB aber noch nie: 90 Prozent. Damit ist Far Cry Primal aktuell für rund 3 Euro erhältlich. Das Angebot gilt bis zu 6. Oktober. Auch Fans des Steam Deck (derzeit 450 Euro auf Amazon) können hier zugreifen. Laut Steam ist Primal auf dem Gaming-Handheld „Spielbar“.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















