Not Raised by Wolves ist ein neues Free-to-Play-Spiel, das am 1. Oktober auf Steam erschienen ist – entwickelt und veröffentlicht als Studentenprojekt von der Vancouver Film School, die mit Rage Quit bereits ein erfolgreiches Projekt veröffentlicht hat. In Not Raised by Wolves schlüpfen Spieler in die Rolle von La Coyota – einer Kojotendame mit einer Vorliebe für Revolver und einem roboterartigen Kumpel. Gemeinsam kämpfen sie sich durch eine verlassene KI-Anlage, um die verschleppten Welpen ihrer Kolonie zu retten.
Das Gameplay setzt auf schnelle Third-Person-Action. Es gibt nur eine Waffe: den Revolver – der mit Schnellfeuer und Präzisionsschuss aber immerhin zwei Feuermodi mitbringt. Mit ihm knallen Spieler Roboterspinnen in unterschiedlichen Größen ab. Allerdings sollte man auch ausweichen und seinen Drohnen-Freund einsetzen, um Gegner kurzzeitig zu betäuben, Schwachstellen sichtbar zu machen und perfekte Treffer zu landen. Not Raised by Wolves ist ein Mini-Spiel. Das heißt, die Spielzeit ist extrem kurz: nur etwa 10 bis 15 Minuten. Das scheint Spieler auf Steam aber weniger zu stören.
Bislang könnte Not Raised by Wolves auf Steam nicht besser ankommen. Zum Zeitpunkt der Recherche wurden 44 Bewertungen vergeben – und die waren zu 100 Prozent positiv. Spieler mögen das wuchtige Gunplay mit gutem Trefferfeedback und großen Schadenszahlen. Auch das Leveldesign und der visuelle Stil kommen gut an. Kritik gab es bisher nur für die kurze Spielzeit und den geringen Wiederspielwert. Da Raised by Wolves auf Steam komplett kostenlos spielbar ist, dürfte das aber zu verkraften sein. Die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 450 Euro auf Amazon) ist allerdings noch „Unbekannt“.














