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Tesla belebt das 25.000-Dollar-Projekt „Model 2“ als günstigere Alternative zum Model Y Standard wieder

Der erste Teaser für die Model 2-Plattform. (Bildquelle: Tesla)
Der erste Teaser für die Model 2-Plattform. (Bildquelle: Tesla)
Tesla nimmt das „Redwood“-Projekt für das günstige Model 2 wieder auf. Zuvor war es während der Entwicklung der Cybercab- und Robotaxi-Plattform pausiert worden. Außerdem plant das Unternehmen, preiswertere Basisversionen seiner Bestseller Model Y und Model 3 in weiteren Märkten auf den Markt zu bringen.

Tesla plant, in seinem härtesten Wettbewerbsmarkt günstigere Versionen des Model Y und Model 3 auf den Markt zu bringen – ähnlich den Standard-Varianten, die bereits in den USA vorgestellt wurden.

Allerdings wird Tesla in China nicht einfach ein Model Y Standard veröffentlichen, sondern die dortige Version gezielt an die regionalen Vorlieben anpassen – insbesondere bei der Ausstattung und beim Komfort, der für den günstigeren Preis reduziert wird.

In den USA hat Tesla über 20 Funktionen und Optionen gestrichen, um den Preis des Model Y Standard unter 40.000 US-Dollar zu senken – darunter fehlende Lichtleisten und eine kleinere Batteriekapazität. Angesichts der großen Auswahl an preiswerteren und teils hochwertigeren Elektroautos des Hauptkonkurrenten BYD und anderer Hersteller in China dürfte die abgespeckte Variante des Model Y dort deutlich anders ausfallen als die US-Version.

Das könnte erklären, warum Tesla plant, die Basismodelle des Model Y und Model 3 erst im kommenden Jahr in China einzuführen – dann nämlich, wenn die Fahrzeuge mit der neuen KI-Hardware „FSD AI5“ ausgestattet werden sollen, um sich technisch von der Konkurrenz abzuheben.

Tesla Model 2 – Veröffentlichungszeitraum

Neben den internen Varianten E41 und D50, die den chinesischen Model-Y- und Model-3-Standardversionen entsprechen, soll Tesla laut Insidern auch die Projekte NV91 und NV93 wiederbeleben. Dabei handelt es sich um Versionen des geplanten 25.000-Dollar-Elektroautos mit dem vorläufigen Namen Model 2, das ursprünglich in den USA unter dem Codenamen „Project Redwood“ entwickelt wurde.

Vor allem das NV91 („New Vehicle“) befand sich bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium: ein erschwingliches Auto im Stil des Model Y, jedoch mit kleinerem Akku und kompakteren Abmessungen. Dieses lang erwartete 25.000-Dollar-Fahrzeug wurde jedoch vorerst zurückgestellt, während Tesla sich darauf konzentrierte, die Cybercab- und Robotaxi-Plattform fertigzustellen und gleichzeitig die Preise des Model Y und Model 3 durch reduzierte Ausstattung zu senken.

Damals erklärte Chefdesigner Franz von Holzhausen jedoch, dass die Gerüchte über das Aus des 25.000-Dollar-Tesla stark übertrieben seien – und empfahl, „dranzubleiben“. Laut Elon Musk wird das Model 2 „kleiner, um es klar zu sagen“. Es soll mit einer 54-kWh-Batterie für etwa 400 Kilometer Reichweite und der nächsten Generation der FSD-Hardware AI5 ausgestattet sein.

Daraus lässt sich schließen, dass das Model 2 frühestens im vierten Quartal 2026 erscheinen könnte – dem Zeitpunkt, an dem Tesla voraussichtlich beginnt, die HW5-Computer und Kameras in Serie zu verbauen. Das deckt sich mit früheren Berichten, wonach Tesla sein „Volksmodell“ erst 2026 vorstellen will, nachdem 2025 überarbeitete Versionen der bestehenden Modelle sowie neue Standardvarianten zur Sicherung der Gewinnmargen auf den Markt gebracht wurden. Erst danach soll das große Experiment beginnen – mit dem ersten echten Massenmarkt-Elektroauto, von dem Tesla bis zu vier Millionen Einheiten produzieren will.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-10 > Tesla belebt das 25.000-Dollar-Projekt „Model 2“ als günstigere Alternative zum Model Y Standard wieder
Autor: Daniel Zlatev, 14.10.2025 (Update: 14.10.2025)