Notebookcheck

Test HP EliteBook Folio 1040 G3 Notebook

Tolles Display, aber teuer. Das neue EliteBook Folio 1040 G3 ist das aktuelle Premium-Modell von HP. Das gilt nach wie vor auch für den Preis, doch kann das Testgerät den Aufpreis gegenüber der starken Konkurrenz auch rechtfertigen?

Neben den normalen EliteBooks hat HP auch ein Update für sein Premium-Business-Notebook vorgestellt, welches wir heute im Test haben. Im Gegensatz zur regulären EliteBook-800-Serie orientiert sich die Konstruktion eher an normalen Ultrabooks für Privatkunden, ohne dabei jedoch auf die Sicherheitsfunktionen der Business-Geschwister zu verzichten.

Das EliteBook Folio 1040 G3 ist dabei nur ein vergleichsweise kleines Update gegenüber seinem Vorgänger. Die größte Änderung ist der Wechsel auf Intels aktuelle Skylake Plattform, abgesehen davon erhalten wir aber nur einige neue Anschlüsse. Unsere Testkonfiguration mit der Bezeichnung V1B14EA ist ein sehr gut ausgestattetes Modell für happige 2.600 Euro. Dafür bekommen wir im Gegensatz zu den Konkurrenten jedoch keinen Core i7, sondern einen Core-i5-Prozessor mit 16 GB DDR4-RAM und einer schnelle NVMe-SSD. Eines der Highlights ist sicherlich das matte WQHD-Panel. Auch an die mobile Kommunikation hat HP gedacht, denn neben dem integrierten LTE-Modul erhält der Nutzer eine SIM-Karte (HP Mobile Connect). Drei Jahre lang stehen dem Nutzer dabei 200 MB pro Monat zur Verfügung; im Ausland können andere Tarife (ohne Roaming-Kosten) auf Prepaid-Basis gebucht werden.

Mit diesem Preis steht das EliteBook Folio 1040 G3 recht alleine dar. Der größte Konkurrent ist sicherlich das aktuelle Lenovo ThinkPad X1 Carbon, welches auf ein sehr ähnliches Konzept setzt. In einer vergleichbaren Konfiguration ist es jedoch knapp 600 Euro günstiger. Wir sind also gespannt, ob das Folio 1040 G3 diesen Aufpreis rechtfertigen kann. Des Weiteren werden wir das schlanke Notebook natürlich mit seinem Vorgänger Folio 1040 G2, dem "regulären" EliteBook 840 G3 und anderen Produkten von Dell und Lenovo vergleichen.

HP EliteBook Folio 1040 G3 (EliteBook Folio 1040 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 520, Kerntakt: 300 MHz, 20.19.15.4331 WQHL
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2133, Dual-Channel, verlötet, kein RAM-Slot
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 210 PPI, AUO1136, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, 256 GB 
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: 3.5-mm Combo, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.8 x 337 x 234.5
Akku
45.6 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Audio by Bang & Olufsen, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 45-Watt-Netzteil, Servicebroschüren, SIM-Karte (HP Mobile Connect Pro), Adapter für VGA und Ethernet, MS Office Testversion, Skype, Foxit PhantomPDF, CyberLink PowerDVD 12, diverse HP-Tools
Gewicht
1.445 kg, Netzteil: 309 g
Preis
2600 Euro

 

Gehäuse

Das grundlegende Gehäusedesign hat sich auch bei der dritten Generation des HP EliteBook Folio 1040 G3 nicht verändert: Nach wie vor erhalten wir ein sehr elegantes und unaufdringliches Gehäuse, welches sich auch problemlos in produktive Umgebungen eingliedert. Hauptsächlich kommen silberfarbene Metalloberflächen zum Einsatz, die sich sehr wertig anfühlen und sich zudem unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken zeigen. Der Unterboden ist minimal gummiert, was der Griffigkeit zugute kommt. Lediglich die Tastatur sowie der matte Bildschirmrahmen sind schwarz und stellen damit einen angenehmen Kontrast dar. Eine kleine Änderung betrifft die Oberseite des Deckels: Während es hier bei den Vorgängern eine abgesetzte Fläche gab, bekommen wir nun – ähnlich wie bei einigen aktuellen Smartphones – nur einen kleinen abgesetzten Streifen. Dahinter verbergen sich vermutlich die Antennen für das WWAN-Modul.

Die Stabilität der Baseunit würden wir als gut bezeichnen, auch wenn hier sicherlich noch Verbesserungspotenzial besteht. Zum einem lässt sich die Baseunit ein wenig verwinden, was zu leichten Knarzgeräuschen führt. Zudem ist insbesondere der rechte Tastaturbereich ziemlich leicht einzudrücken, was auch beim Tippen auffällt. Der dünne Deckel lässt sich erwartungsgemäß ebenfalls ein wenig verwinden, allerdings ist die Leistung dennoch gut. Vor allem Druck von hinten ist für den Deckel überhaupt kein Problem, und wir konnten auch keine Bildstörungen provozieren. Das zentrale Scharnier hat mit dem Deckel leichtes Spiel, denn es ist angenehm leichtgängig und gleichzeitig stramm genug, um ein Nachwippen zu verhindern. Überhaupt keine Kritik gibt es für die Verarbeitung: Alles sitzt perfekt, und auch die zusätzlichen Tasten sind sauber integriert. Das Gehäuse wurde zudem entsprechend der Militärstandards MIL-STD 810G getestet (u. a. Feuchtigkeit, Temperaturen, Staub), und die Tastatur ist spritzwassergeschützt. 

Mit einer Bauhöhe von nur 15,8 Millimetern wird sogar das X1 Carbon von Lenovo (16,5 mm) noch leicht unterboten, welches seinerseits jedoch einen kleinen Vorteil bei der Stellfläche und dem Gewicht hat. 200 Gramm sind für sich gesehen zwar nicht viel, in dieser Größenordnung aber dennoch eine beachtliche Leistung.

Ausstattung

In dieser Sektion finden wir einige Änderungen gegenüber dem Folio 1040 G2: Der DisplayPort wurde gegen einen vollwertigen HDMI-Ausgang getauscht, der jedoch nur dem HDMI-1.4-Standard entspricht und damit keine 60 Hz Wiedergabe bei UHD-Inhalten ermöglicht. Zusätzlich zu den beiden bestehenden USB-3.0-Anschlüssen erhalten wir einen USB-C-Anschluss (Gen. 1). Hierbei handelt es sich jedoch nur um einen normalen USB-3.0-Anschluss mit einem anderen Stecker und ohne Thunderbolt-3-Unterstützung. Die Positionierung der Anschlüsse auf den beiden Seiten ist HP sehr gut gelungen. Über den Dockinganschluss lassen sich auch VGA und Ethernet benutzen, denn der passende Adapter befindet sich bereits im Lieferumfang. Mit unserer externen Festplatte (Samsung SSD 830, 64 GB) ermitteln wir gute 220 MB/s am USB-3.0-Anschluss. Normalerweise überprüfen wir an dieser Stelle auch noch die Leistung des Kartenlesers, doch das EliteBook Folio 1040 G3 besitzt leider keinen.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
rechts: SIM-Slot, USB-C, USB 3.0, HDMI, Docking, Strom
rechts: SIM-Slot, USB-C, USB 3.0, HDMI, Docking, Strom
links: Kensington, USB 3.0, Kombo-Audio, SmartCard Leser
links: Kensington, USB 3.0, Kombo-Audio, SmartCard Leser
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse

Kommunikation

Eine sehr willkommene Funktion des Folio 1040 G3 ist das integrierte WWAN-Modul samt SIM-Karte von HP mit 200 MB Datenvolumen pro Monat (3 Jahre lang). Um die WLAN-Verbindungen kümmert sich das beliebte WLAN-Module Dual-Band Wireless-AC 8260 von Intel, welches neben dem schnellen 802.11ac-Standard in 2,4- sowie 5-GHz-Netzen auch Bluetooth 4.2 zur Verfügung stellt. Theoretisch liegen die WLAN-Transferraten bei 867 Mbit/s, wovon unter optimalen Bedingungen (1 Meter vom Router Asus RT-AC56U) rund 70-80 MB/s (802.11n: 9-10 MB/s) übrigbleiben. Im Gegensatz zu anderen Testgeräten gab es jedoch immer mal wieder kleine Einbrüche bei der Geschwindigkeit, beim normalen Surfen im Internet konnten wir jedoch keine Einschränkungen feststellen. NFC ist ebenfalls integriert.

Die HD-Webcam im oberen Bildschirmrahmen erfüllt ihren Job, für vernünftige Bilder sollte man aber lieber das Smartphone benutzen. Das eingebaute Dual-Array-Mikrofon hinterlässt einen besseren Eindruck und nimmt Stimmen laut und deutlich auf.

Sicherheit

Fingerabdruck-Scanner
Fingerabdruck-Scanner

HP spart nicht bei den Sicherheitsfunktionen und stattet das EliteBook Folio 1040 G3 mit seiner aktuellen Software wie Sure Start, BIOSphere, verschiedenen Passwörtern und Client Security aus, mit der man unter anderem Fingerabdrücke registrieren und die Festplatte verschlüsseln kann. Hardwareseitig stehen ein Steckplatz für ein Kensington Lock, ein SmartCard-Leser, der Fingerabdruck-Scanner sowie ein TPM zur Verfügung.

Zubehör

Neben den üblichen Beigaben wie dem Netzteil (45 Watt) und den Servicebroschüren finden wir auch noch den zuvor erwähnten Adapter (VGA, Ethernet) und eine SIM-Karte von HP im Lieferumfang. Optional bietet der Hersteller hauptsächlich universelle Artikel an, allerdings auch eine Dockingstation. Das Model UltraSlim (Produktnummer D9Y32AA) stammt aus dem Jahr 2013, bereits bestehende Modelle können also einfach weiterverwendet werden. Für rund 160 Euro lässt sich das Notebook damit leicht in die Arbeitsumgebung einbinden.

Wartung

Wartungsklappen sind zwar nicht vorhanden, dafür ist der Unterboden mit dem passenden Schraubendreher (Torx T9) jedoch leicht zu entfernen. Da der Arbeitsspeicher auf dem Mainboard verlötet ist, beschränken sich eventuelle Wartungsarbeiten auf die M.2-SSD, die Kommunikationsmodule und die CMOS-Batterie. Der Akku ist ebenfalls nur verschraubt, ein Austausch im Schadensfall dürfte damit kein Problem darstellen. Interessanterweise verbaut HP direkt zwei Lüfter mit jeweils einer Heatpipe, die ebenfalls gereinigt werden können.

Garantie

Korrektur 28.04.2016: Das EliteBook 1040 G3 wird in Deutschland inklusive 3 Jahren Herstellergarantie angeboten.

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Eingabegeräte

Tastatur

Auf den ersten Blick hat sich bei der schwarzen Chiclet-Tastatur im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert. Das trifft jedoch nur für das Aussehen zu, denn die Tasten der dritten Generation weisen nun einen etwas längeren Hub auf. Tatsächlich orientiert sich das Tippgefühl sehr stark am deutlich größeren Bruder HP ZBook 15 G3. Während HP bei der ausgewachsenen Workstation unserer Meinung nach etwas Potenzial verschenkt hat, ist die Eingabe für ein flaches Gerät sehr gut. Der Anschlagpunkt ist recht weich und ein wenig abgefedert, was zu einer geringen Geräuschkulisse führt, ohne dabei jedoch das Feedback zu beeinträchtigen. Auch Vielschreiber sollten hier auf ihre Kosten kommen. Wie bei allen aktuellen Notebooks von HP sind die vertikalen Pfeiltasten sehr klein und damit kaum vernünftig zu bedienen. Die zweistufige weiße Hintergrundbeleuchtung schaltet sich bei Nichtgebrauch standardmäßig automatisch ab.

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Touchpad

Hier finden wir einen weiteren wichtigen Unterschied zu den restlichen Geräten der EliteBook Baureihe, denn HP verzichtet bei dem Folio 1040 G3 erneut auf einen Pointstick. Für Zeigerbewegungen bleibt daher nur das Clickpad übrig, welches ohne dedizierte Maustasten auskommen muss. Die glatte Oberfläche bietet gute Gleiteigenschaften, aber vor allem kleine Bewegungen werden teilweise nicht sauber umgesetzt. Multi-Touch-Gesten wie Scrollen oder Pinch-to-Zoom waren jedoch kein Problem. Der untere Bereich des Clickpads lässt sich klicken, was sehr zuverlässig funktioniert. Das Klickgeräusch ist nicht zu klapprig, und wir hatten keine Probleme mit ungewollten Zeigersprüngen. 

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

HP bietet insgesamt drei verschiedene Displays für das EliteBook Folio 1040 G3 an, angefangen bei einem matten Full-HD-Display über ein mattes WQHD-Panel bis hin zu einem WQHD-Touchscreen. Das normale Full-HD-Panel wird von HP als SVA (Standard Viewing Angle) beworben, was auf ein einfaches TN-Panel hindeutet. Deutlich attraktiver erscheint daher das matte WQHD-Panel unseres Testgerätes mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. In Verbindung mit dem 14-Zoll-Panel ergibt das eine gute Pixeldichte von 210 dpi, was für sehr feine Schriften und Bilder sorgt. Subjektiv sind wir mit dem Panel sehr zufrieden, denn die Bilder sind kräftig und scharf. Die Skalierung klappte während unseres Tests mit Windows 10 sehr gut, lediglich bei einigen Programmen gab es noch kleinere Probleme. Bei guter Sehstärke ist auch die native Auflösung ohne Skalierung eine Option.

Wir ermitteln eine sehr gute durchschnittliche Helligkeit von 316 cd/m². Der Schwarzwert liegt bei IPS-typischen 0,34 cd/m², was zu einem Kontrast von fast 1.000:1 führt. Damit steht der Bildschirm auch im Konkurrenzvergleich gut dar, auch wenn einige der Vergleichsgeräte noch höhere Kontraste erreichen. Störende Lichthöfe konnten wir nicht erkennen.

313
cd/m²
335
cd/m²
334
cd/m²
312
cd/m²
327
cd/m²
326
cd/m²
290
cd/m²
300
cd/m²
310
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 335 cd/m² Durchschnitt: 316.3 cd/m² Minimum: 26 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 324 cd/m²
Kontrast: 934:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 4.39 | 0.8-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 4.69 | 0.64-98 Ø6.6
96.71% sRGB (Argyll 3D) 62.52% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.15
HP EliteBook Folio 1040 G3
2560x1440, IPS
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
2560x1440, IPS
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
2560x1440, IPS-Panel
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
2560x1440, IPS
HP EliteBook 840 G3 T9X23ET
2560x1440,
HP EliteBook Folio 1040 G2
1920x1080, IPS
Response Times
7%
6%
-3%
-7%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
46.4 (16.4, 30)
44 (17, 27)
5%
35.6 (17.2, 18.4)
23%
48 (15, 33)
-3%
45 (15, 30)
3%
Response Time Black / White *
26.4 (6.8, 19.6)
24 (5.2, 18.8)
9%
29.2 (14.4, 14.8)
-11%
27 (7, 20)
-2%
31 (8, 23)
-17%
PWM Frequency
220 (90)
220 (90)
Bildschirm
6%
-7%
15%
6%
5%
Helligkeit Bildmitte
327
272
-17%
257
-21%
380
16%
355
9%
274
-16%
Brightness
316
268
-15%
248
-22%
354
12%
335
6%
263
-17%
Brightness Distribution
87
95
9%
94
8%
81
-7%
82
-6%
85
-2%
Schwarzwert *
0.35
0.32
9%
0.26
26%
0.26
26%
0.28
20%
0.21
40%
Kontrast
934
850
-9%
988
6%
1462
57%
1268
36%
1305
40%
DeltaE Colorchecker *
4.39
2.61
41%
4.59
-5%
3.11
29%
3.75
15%
3.93
10%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.27
6.43
12%
9.72
-34%
6.73
7%
8.58
-18%
DeltaE Graustufen *
4.69
3.31
29%
6.38
-36%
4.35
7%
4.84
-3%
5.28
-13%
Gamma
2.15 112%
2.35 102%
2.51 96%
2.37 101%
2.33 103%
2.49 96%
CCT
7101 92%
6360 102%
6238 104%
6771 96%
7536 86%
7108 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62.52
63
1%
65
4%
62
-1%
63
1%
61
-2%
Color Space (Percent of sRGB)
96.71
95
-2%
98
1%
96
-1%
98
1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
7% / 6%
-1% / -5%
6% / 12%
-1% / 4%
5% / 5%

* ... kleinere Werte sind besser

ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung

Im Auslieferungszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum bei 4,39 (Farben) bzw. 4,69 (Graustufen). Hier schlagen sich einige der Konkurrenten besser und liegen bereits unter dem Zielwert von 3. Das Display unseres Testgerätes profitiert deutlich von einer Kalibrierung, denn die Abweichungen der Farben und der Graustufen fallen auf nur noch 0,8 bzw. 0,65 – sehr gute Ergebnisse. Auch die etwas zu kühle Farbtemperatur kann mit der Kalibrierung verbessert werden. Erfreulich ist zudem die beinahe vollständige Abdeckung des sRGB-Farbraums (96,7 %), während der anspruchsvollere AdobeRGB-Farbraum immerhin zu 62,5 % abgedeckt wird. 

AdobeRGB-Abdeckung: 62,5 %
AdobeRGB-Abdeckung: 62,5 %
sRGB-Abdeckung: 96,7 %
sRGB-Abdeckung: 96,7 %

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 19.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 51 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 30 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 74 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10727 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Dank der hohen Helligkeit, die auch im Akkubetrieb nicht reduziert wird, sowie der matten Bildschirmoberfläche, lässt sich das EliteBook Folio 1040 G3 auch komfortabel in hellen Umgebungen verwenden. Lediglich direkte Sonneneinstrahlung sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Die Blickwinkel des IPS-Displays sind erwartungsgemäß sehr gut. Lediglich aus extremen Winkel kann es zu leichten Kontrastverlusten kommen. Es ist daher kein Problem, den Bildschirm mit mehreren Personen zu betrachten.

in der Sonne (mit Reflexion)
in der Sonne (mit Reflexion)
in der Sonne (ohne Reflexion)
in der Sonne (ohne Reflexion)
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Aufgrund der flachen Bauweise ist das EliteBook Folio 1040 G3 auf ULV-Hardware von Intel beschränkt. Zur Auswahl stehen verschiedene Core-i5 und Core-i7-Prozessoren. Der Arbeitsspeicher (DDR4) ist aufgelötet, hier sollte man sich also vor dem Kauf im Klaren sein, ob man 8 oder 16 GB benötigt. Alle Konfigurationen werden standardmäßig mit SSDs ausgerüstet.

Unsere Testkonfiguration für rund 2.600 Euro verwendet einen Core-i5-Prozessor, 16 GB DDR4-RAM (Dual-Channel) sowie eine 256 GB große NVMe-SSD. Damit ist eine gute Leistung garantiert, allerdings bieten die deutlich günstigeren Konkurrenten in der Regel schnellere Core-i7-CPUs.

 

Prozessor

maximaler Turbo Boost: 3 GHz
maximaler Turbo Boost: 3 GHz

In unserem Testmodell steckt ein Intel Core i5-6300U. Dieser Dual-Core-Prozessor erreicht dank Turbo Boost bis zu 3 GHz (zwei Kerne: 2,9 GHz) und kann dank Hyperthreading vier Threads gleichzeitig bearbeiten. Die TDP dieser CPU liegt bei 15 Watt, und im Gegensatz zu dem kleineren Core i5-6200U, der ebenfalls für das Folio 1040 G3 erhältlich ist, wird vPro unterstützt. Den maximalen Turbo-Boost von 2,9 GHz bei der Verwendung von zwei Kernen kann der Prozessor nur in den ersten 30 Sekunden aufrechterhalten, bevor das TDP-Limit einsetzt und sich der Takt minimal auf 2,8 GHz verringert. Insgesamt bleibt der Chip damit nur knapp unter seinen Möglichkeiten, die Konkurrenten mit den i7-Chips sind erwartungsgemäß etwas schneller. Da diese in der Regel jedoch auch von der TDP ausgebremst werden (abgesehen vom T460s), lohnen sich die teureren Chips nur bedingt. Für gängige Office- und Multimedia-Anwendungen bietet der Core i5 jedenfalls mehr als genug Leistung.

Wie schon beim kürzlich getesteten EliteBook 820 G3 ist der Turbo-Boost im Akkubetrieb standardmäßig deaktiviert, um Strom zu sparen (kann im BIOS geändert werden). HP geht beim Folio 1040 G3 aber noch einen Schritt weiter und begrenzt den Takt bei der Belastung von zwei Kernen auf nur noch 1,9 GHz (1 Kern: 2,4 GHz). Weitere Benchmarks zum i5-6300U stehen hier zur Verfügung.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U
142 Points ∼100% +15%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
141 Points ∼99% +14%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel Core i7-6500U
128 Points ∼90% +3%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel Core i5-6300U
124 Points ∼87%
HP EliteBook Folio 1040 G2
Intel Core i7-5600U
121 Points ∼85% -2%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel Core i7-6500U
119 Points ∼84% -4%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
347 Points ∼100% +15%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U
334 Points ∼96% +10%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel Core i7-6500U
322 Points ∼93% +6%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel Core i7-6500U
310 Points ∼89% +2%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel Core i5-6300U
303 Points ∼87%
HP EliteBook Folio 1040 G2
Intel Core i7-5600U
277 Points ∼80% -9%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
124 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
303 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
40.26 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

In den PCMarks liegt alle Vergleichsgeräte auf einem sehr guten Niveau, innerhalb der Gruppe befindet sich unser Proband in der Regel aber nur auf einem der hinteren Plätze. Das könnte durchaus an dem etwas langsameren Prozessor liegen, in der Praxis sind diese kleinen Unterschiede aber nicht spürbar. Dank der schnellen SSD reagiert das System stets sehr flink und es gibt praktisch keine Verzögerungen.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
6600U, Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
4543 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4442 Points ∼98% +5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
4342 Points ∼96% +2%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
6500U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
4275 Points ∼94% +1%
HP EliteBook Folio 1040 G3
6300U, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4241 Points ∼93%
Creative Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4338 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
4150 Points ∼96% +2%
HP EliteBook Folio 1040 G3
6300U, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4058 Points ∼94%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
3542 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
3385 Points ∼96% +2%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
6600U, Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
3344 Points ∼94% +1%
HP EliteBook Folio 1040 G3
6300U, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
3305 Points ∼93%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
6500U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
3231 Points ∼91% -2%
HP EliteBook Folio 1040 G2
5600U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
3100 Points ∼88% -6%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3305 Punkte
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Massenspeicher

HP verwendet eine PCIe-NVMe-SSD von Samsung im M.2-Format. Das Laufwerk mit der Bezeichnung SM951 bietet eine Gesamtkapazität von 256 GB. Nach der Installation der NVMe-Treibers von Samsung haben auch die Benchmarks vernünftige Ergebnisse ermittelt. Einer der Vorteile von PCIe-Laufwerken sind die hohen Transferraten, die im Gegensatz zu der SATA-Schnittstelle nicht bei 500-550 MB/s limitiert sind.

Von den Vergleichsgeräten kann nur das ThinkPad T460s (ebenfalls PCIe/NVMe) mit unserem Testgerät mithalten, die anderen Konkurrenten sind an das SATA-Limit gebunden. Dennoch, in der Praxis wird man kaum einen Unterschied zwischen den einzelnen SSDs spüren. Weitere Vergleiche mit anderen SSDs und HDDs sind hier möglich.

HP EliteBook Folio 1040 G3
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
HP EliteBook Folio 1040 G2
Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
CrystalDiskMark 3.0
-56%
2%
-54%
-58%
-55%
Write 4k QD32
376.7
279.2
-26%
277
-26%
191.7
-49%
242.8
-36%
265.3
-30%
Read 4k QD32
559.2
339.6
-39%
561.3
0%
400.9
-28%
388.5
-31%
393.3
-30%
Write 4k
159.9
86.48
-46%
139.3
-13%
110.9
-31%
82.57
-48%
101.2
-37%
Read 4k
53.26
34.05
-36%
51.35
-4%
36.32
-32%
27.02
-49%
28.4
-47%
Write 512
1244
304.2
-76%
1506
21%
214
-83%
241.8
-81%
264.6
-79%
Read 512
1252
299.5
-76%
1339
7%
470.8
-62%
396
-68%
418.9
-67%
Write Seq
1265
308.1
-76%
1530
21%
300.7
-76%
241.4
-81%
264.3
-79%
Read Seq
1649
439.3
-73%
1778
8%
518.2
-69%
497.8
-70%
499.9
-70%
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1649 MB/s
Sequential Write: 1265 MB/s
512K Read: 1252 MB/s
512K Write: 1244 MB/s
4K Read: 53.26 MB/s
4K Write: 159.9 MB/s
4K QD32 Read: 559.2 MB/s
4K QD32 Write: 376.7 MB/s

Grafikkarte

Für die Grafikausgabe ist die integrierte Intel HD Graphics 520 des Prozessors zuständig. In Verbindung mit dem Core i5-6300U liegt der maximale Kerntakt bei 1.000 MHz. Der Arbeitsspeicher unserer Testkonfiguration läuft im Dual-Channel-Modus, die GPU kann also ihr volles Potenzial ausschöpfen. Die Benchmark-Ergebnisse liegen auf dem erwarteten Niveau und damit knapp unter den i7-basierten Kollegen, wo der Kerntakt der iGPU 50 MHz höher ist. Die Geschwindigkeit des Chips reicht für alltägliche Aufgaben locker aus, und selbst Konvertierungsaufgaben sind dank Technologien wie Quick-Sync kein Problem. Weitere Benchmarks zur HD Graphics 520 stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520
959 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel HD Graphics 520
935 Points ∼97% +4%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel HD Graphics 520
900 Points ∼94%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel HD Graphics 520
800 Points ∼83% -11%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel HD Graphics 520
744 Points ∼78% -17%
1920x1080 Fire Strike Score
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520
892 Points ∼100% +6%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel HD Graphics 520
863 Points ∼97% +2%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel HD Graphics 520
842 Points ∼94%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel HD Graphics 520
751 Points ∼84% -11%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel HD Graphics 520
707 Points ∼79% -16%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520
7516 Points ∼100% +12%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel HD Graphics 520
7505 Points ∼100% +12%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel HD Graphics 520
6708 Points ∼89%
HP EliteBook Folio 1040 G2
Intel HD Graphics 5500
6585 Points ∼88% -2%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel HD Graphics 520
6351 Points ∼84% -5%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel HD Graphics 520
5819 Points ∼77% -13%
1280x720 Cloud Gate Standard Score
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel HD Graphics 520
6097 Points ∼100% +11%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520
5978 Points ∼98% +9%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel HD Graphics 520
5471 Points ∼90%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel HD Graphics 520
5346 Points ∼88% -2%
HP EliteBook Folio 1040 G2
Intel HD Graphics 5500
5322 Points ∼87% -3%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel HD Graphics 520
5173 Points ∼85% -5%
3DMark 11
1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel HD Graphics 520
1416 Points ∼100% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520
1386 Points ∼98% +1%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel HD Graphics 520
1377 Points ∼97%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel HD Graphics 520
1327 Points ∼94% -4%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel HD Graphics 520
1264 Points ∼89% -8%
HP EliteBook Folio 1040 G2
Intel HD Graphics 5500
1011 Points ∼71% -27%
1280x720 Performance
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel HD Graphics 520
1600 Points ∼100% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520
1553 Points ∼97% +1%
HP EliteBook Folio 1040 G3
Intel HD Graphics 520
1539 Points ∼96%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel HD Graphics 520
1468 Points ∼92% -5%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel HD Graphics 520
1418 Points ∼89% -8%
HP EliteBook Folio 1040 G2
Intel HD Graphics 5500
1133 Points ∼71% -26%
3DMark 11 Performance
1539 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5471 Punkte
3DMark Fire Strike Score
842 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Aktuelle Titel kann man mit dem EliteBook 1040 G3 nicht spielen, aber für einige ältere Spiele reicht die Leistung durchaus. Die beiden Titel Tomb Raider sowie Bioshock Infinite aus dem Jahr 2013 lassen sich beispielsweise mit unserem Medium-Preset noch vernünftig zocken. Modernere Titel wie The Witcher 3 sind auf dem Folio 1040 G3 aber nicht möglich. Weitere Spiele-Benchmarks zur HD Graphics 520 sind in unserer Datenbank verfügbar.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 6834.923.911.1fps
BioShock Infinite (2013) 47.627.622.56.9fps
The Witcher 3 (2015) 9.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärkemessung (Leerlauf/off, Volllast)
Lautstärkemessung (Leerlauf/off, Volllast)

Das EliteBook Folio 1040 G3 zeigt sich in den Lautstärkemessungen sehr zurückhaltend. Im Leerlauf und bei wenig Last sind die Lüfter überhaupt nicht zu hören bzw. deaktiviert. Erst bei mittlerer Auslastung messen wir 32,6 dB(A), was kaum zu hören ist. Auch bei maximaler Auslastung kommt das Notebook lediglich auf 37,8 dB(A). Insgesamt liegen die Vergleichsgeräte auf einem sehr ähnlichen Niveau, nur der Konkurrent von Dell bleibt unter Last deutlich leiser.

Ganz zufrieden sind wir dennoch nicht, denn im Leerlauf können wir manchmal Spulenfiepen hören. Das ist uns bereits beim kleineren EliteBook 820 G3 aufgefallen. Wir haben es also trotz der SSD nicht mit einem komplett lautlosen Gerät zu tun.

Lautstärkediagramm

Idle
29.1 / 29.1 / 29.1 dB(A)
Last
32.6 / 37.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   ECM8000 + Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.1 dB(A)
HP EliteBook Folio 1040 G3
6300U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, HD Graphics 520
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
6600U, HD Graphics 520
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
6500U, HD Graphics 520
HP EliteBook Folio 1040 G2
5600U, HD Graphics 5500
Geräuschentwicklung
-2%
-1%
-2%
-8%
-5%
aus / Umgebung *
29.1
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
31.2
-7%
Idle min *
29.1
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
31.2
-7%
29.6
-2%
Idle avg *
29.1
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
32.1
-10%
29.6
-2%
Idle max *
29.1
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
33.1
-14%
32.2
-11%
Last avg *
32.6
35.6
-9%
33.7
-3%
31.9
2%
36.2
-11%
36.4
-12%
Last max *
37.8
38.1
-1%
38.5
-2%
31.9
16%
37.8
-0%
36.4
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Die geringe Lüfteraktivität hat keinen großen negativen Einfluss auf die Oberflächentemperaturen. Zwar handelt es sich bei dem Folio 1040 G3 um das wärmste Gerät in dieser Vergleichsgruppe, aber es ist nur minimal wärmer als das X1 Carbon von Lenovo. Die anderen Geräte profitieren hier von den dickeren Konstruktionen. Im Leerlauf erwärmt sich das Gerät kaum, und unter Last messen wir maximal 47 °C auf der Unterseite des Gerätes. Bei extremer Belastung sollte man das Notebook also nicht unbedingt auf dem Schoß nutzen. Auch die Oberseite erwärmt sich spürbar auf bis 43 °C im oberen Bereich, was man auch beim Tippen merken kann. Unangenehm wird es aber nicht, und die Handballenauflage bleibt zu jeder Zeit unkritisch.

Unser Stresstest mit den Tools Prime95 und FurMark (für mindestens eine Stunde) zeigt das normale Verhalten für ULV-Hardware. Die volle Leistung steht nur in den ersten Sekunden zur Verfügung, bevor die TDP-Limitierung bei 15 Watt einsetzt. In Folge dessen fällt der Prozessor auf nur noch 1,3-1,4 GHz, während die Grafikkarte mit 750-800 MHz betrieben wird. Der Chip erreicht dabei eine Maximaltemperatur von 74 °C. Ein 3DMark-11-Durchlauf direkt im Anschluss an den Stresstest ergab kein geringeres Ergebnis.

Max. Last
 41.8 °C43.2 °C36.9 °C 
 37.5 °C36 °C33.2 °C 
 34.4 °C30.7 °C33 °C 
Maximal: 43.2 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
38.6 °C45.6 °C39.6 °C
33.8 °C47.1 °C39.3 °C
31.4 °C33.3 °C33.8 °C
Maximal: 47.1 °C
Durchschnitt: 38.1 °C
Netzteil (max.)  43.9 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Fluke 62 Max
The maximum temp on the upper side is 43.2 °C, compared to the average of 35.9 °C ranging from 21.1 °C to 71 °C for class Office.
HP EliteBook Folio 1040 G3
6300U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, HD Graphics 520
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
6600U, HD Graphics 520
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
6500U, HD Graphics 520
HP EliteBook Folio 1040 G2
5600U, HD Graphics 5500
Hitze
2%
10%
18%
17%
11%
Last oben max *
43.2
43.2
-0%
40.8
6%
38.2
12%
37
14%
35.9
17%
Last unten max *
47.1
45
4%
40.3
14%
36.5
23%
37.1
21%
42.4
10%
Idle oben max *
30.5
30.2
1%
27.6
10%
25.1
18%
25.3
17%
28.5
7%
Idle unten max *
31.5
30.6
3%
28.7
9%
25.8
18%
26.6
16%
29
8%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Frequenzgang Lautsprecher (aus, halbe Lautstärke, Maximallautstärke)
Frequenzgang Lautsprecher (aus, halbe Lautstärke, Maximallautstärke)

Die beiden Lautsprecher befinden sich unter dem Lochgitter oberhalb der Tastatur und richten den Sound damit auf den Benutzer. Mit rund 81 dB(A) können die Module ziemlich laut werden. In Verbindung mit der Software-Verbesserung von Bang & Olufsen hinterlässt der Klang gar keinen schlechten Eindruck, neigt bei höheren Pegeln aber recht schnell zum Übersteuern. In der Software lassen sich noch weitere Einstellung vornehmen, unter anderem steht auch ein Equalizer zur Verfügung. Bass ist jedoch kaum vorhanden. Besserer Klang ist über externe Soundsysteme oder Kopfhörer möglich, die entweder via Klinke, Bluetooth, HDMI oder NFC verbunden werden können.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Bei dem Stromverbrauch macht sich das hochauflösende und helle WQHD-Panel bemerkbar. In diesem Fall sehen wir auch die Unterschiede zum ähnlich ausgestatteten X1 Carbon von Lenovo, bei dem PWM zur Steuerung der Bildschirmhelligkeit genutzt wird. Im Leerlauf verbraucht das Folio 1040 G3 zwischen 6,3 und 10,1 Watt. Im Stresstest messen wir kurzzeitig bis zu 49,5 Watt, nach dem einsetzenden Throttling pendelt sich der Wert jedoch bei 36,2 Watt ein. Viel Spielraum gibt es mit dem beiliegenden 45-Watt-Netzteil daher nicht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.22 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 6.3 / 9.4 / 10.1 Watt
Last midlight 33.3 / 49.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP EliteBook Folio 1040 G3
6300U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, HD Graphics 520
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
6600U, HD Graphics 520
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
6500U, HD Graphics 520
HP EliteBook Folio 1040 G2
5600U, HD Graphics 5500
Stromverbrauch
21%
17%
12%
29%
35%
Idle min *
6.3
3.8
40%
3.8
40%
5.1
19%
3.8
40%
3.2
49%
Idle avg *
9.4
7.1
24%
7.1
24%
8.5
10%
6.3
33%
6.5
31%
Idle max *
10.1
7.7
24%
7.8
23%
10.1
-0%
6.8
33%
7.4
27%
Last avg *
33.3
30.2
9%
36.3
-9%
35.2
-6%
34.4
-3%
25.6
23%
Last max *
49.5
44.7
10%
46
7%
31
37%
28.3
43%
26.1
47%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

HP hat die Akkukapazität im Vergleich zum Vorgänger Folio 1040 G2 von 42 auf 46,5 Wattstunden angehoben. Angesichts der höheren Verbrauchswerte bringt das jedoch nicht viel, denn die Konkurrenten zeigen sich deutlich ausdauernder. Lediglich bei maximaler Belastung profitiert das Testgerät vom Throttling sowie dem reduzierten CPU-Takt und hält mit 131 Minuten am längsten durch.

Im Idealfall (Battery Eater Reader's Test, minimale Helligkeit) sind knapp 9 Stunden möglich, interessanter sind jedoch die beiden Tests mit einer angepassten Helligkeit von rund 150 cd/m². Im WLAN- und im Video-Test ermitteln wir nur rund 5 bzw. 5,5 Stunden, was allenfalls durchschnittliche Ergebnisse sind. Hier halten die Konkurrenten teilweise deutlich länger durch, beispielsweise das X1 Carbon mit mehr als 7 Stunden. Auch der Vorgänger mit dem Full-HD-Display schaffte rund 7,5 Stunden.

maximale Laufzeit
maximale Laufzeit
WLAN-Laufzeit
WLAN-Laufzeit
Video-Laufzeit
Video-Laufzeit
minimale Laufzeit
minimale Laufzeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 50min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 9min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 39min
Last (volle Helligkeit)
2h 11min
HP EliteBook Folio 1040 G3
45.6 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
52 Wh
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
49 Wh
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
55 Wh
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
46 Wh
HP EliteBook Folio 1040 G2
42 Wh
Akkulaufzeit
39%
8%
-2%
50%
34%
Idle
530
942
78%
833
57%
1020
92%
901
70%
H.264
339
510
50%
397
17%
WLAN
309
429
39%
340
10%
346
12%
453
47%
452
46%
Last
131
115
-12%
62
-53%
112
-15%
146
11%
112
-15%

Fazit

Pro

+ tolles WQHD-Panel ohne PWM
+ sehr gute Verarbeitung
+ flach und leicht
+ sehr gute Tastatur
+ LTE integriert + Inklusivvolumen
+ Adapter für VGA/Ethernet im Lieferumfang
+ sehr gute Leistung

Contra

- mittelmäßige Akkulaufzeiten
- kein SD-Kartenleser
- kein Thunderbolt-3-Support
- Preis
Im Test: HP EliteBook Folio 1040 G3. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP Deutschland.
Im Test: HP EliteBook Folio 1040 G3. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP Deutschland.

Das HP EliteBook Folio 1040 G3 ist sicherlich keine Revolution, was in Anbetracht des guten Vorgängers aber auch nicht nötig war. Das Gehäuse begeistert uns nach wie vor, auch wenn die Stabilität der rechten Tastaturhälfte verbessert werden sollte. Die Anschlüsse wurden aktualisiert, aber HP hätte hier sicherlich mehr aus dem USB-C-Anschluss machen können (Thunderbolt 3). Eine weitere Verbesserung ist die Tastatur, die jetzt einen längeren Hub aufweist und auch für Vielschreiber geeignet ist. Richtig gut gefallen hat uns das helle und matte WQHD-Panel, welches ohne PWM reguliert wird, sowie die SIM-Karte mit kostenlosem Datenvolumen.

Das HP EliteBook 1040 G3 ist mit Sicherheit ein tolles Notebook, aber den happigen Aufpreis gegenüber den ebenfalls guten Konkurrenten kann es nur bedingt rechtfertigen.

Dadurch steigt aber auch der Stromverbrauch des Gerätes, was sich bei den Akkulaufzeiten deutlich bemerkbar macht. Im praxisnahen WLAN-Test ist die Laufzeit des neuen Modells rund 2,5 Stunden kürzer als beim Vorgänger. Zu dem FHD-Panel würden wir dennoch nicht raten, da es laut dem Datenblatt auf der TN-Technologie basiert. Es gibt auch einige kleinere Probleme, wie das Spulenfiepen oder auch der fehlende SD-Kartenleser.

Damit sind wir dann auch bei dem wohl größten Problem angekommen: dem Preis. Mit rund 2.600 Euro ist das Folio 1040 G3 deutlich teurer als seine Konkurrenten, die aber kaum oder überhaupt nicht schlechter ausgestattet sind. Falls der Kaufpreis keine Rolle spielt, kann man sicherlich zuschlagen, andernfalls bieten einige Konkurrenten aber ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP EliteBook Folio 1040 G3 - 21.04.2016 v5.1
Andreas Osthoff

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
90%
Pointing Device
78%
Konnektivität
62 / 80 → 78%
Gewicht
70 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
83%
Display
89%
Leistung Spiele
55 / 68 → 81%
Leistung Anwendungen
86 / 92 → 93%
Temperatur
88%
Lautstärke
95%
Audio
64%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
76%
87%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP EliteBook Folio 1040 G3 Notebook
Autor: Andreas Osthoff, 22.04.2016 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.