Notebookcheck

Test Lenovo K6 Smartphone

Manuel Masiero, Tanja Hinum, 30.01.2017

Preisbrecher. Das 5 Zoll große Mittelklasse-Smartphone Lenovo K6 kostet deutlich weniger als 200 Euro, spielt mit seiner umfangreichen Hardware-Ausstattung aber in einer Liga, in der sich normalerweise nur deutlich teurere Konkurrenten tummeln.

Gute Hardware-Ausstattung und ein niedrig angesetzter Preis – mit diesen schlagkräftigen Argumenten will Lenovo Käufer für sein Mittelklasse-Smartphone K6 begeistern. Offiziell auf 199 veranschlagt, zum Testzeitpunkt aber schon für weniger als 180 Euro erhältlich, bietet das 5-Zoll-Smartphone überraschend viel: unter anderem ein Full-HD-Display, eine 13-Megapixel-Kamera, Dual-SIM-Funktionalität, LTE, Dolby-Atmos-Stereosound sowie einen 3.000 mAh starken Akku. Mit dabei ist außerdem ein Fingerabdrucksensor, der in dieser Klasse noch Seltenheitscharakter hat. Angetrieben wird das K6 vom Mittelklasse-SoC Qualcomm Snapdragon 430, das auf 2 GB RAM, 16 GB internen Speicher und den integrierten Grafikchip Qualcomm Adreno 505 zurückgreifen kann. Abgerundet wird das Smartphone-Paket von Android 6.0 Marshmallow und damit von einem recht aktuellen Betriebssystem.

Lenovo bietet auch zwei K6-Schwestermodelle an, die ebenfalls auf das Snapdragon-430-SoC und Hardware-Zutaten wie LTE, Dual-SIM und einen Fingerabdrucksensor setzen. Den Anfang macht das im Vergleich zum Testkandidaten praktisch identisch ausgestattete K6 Power. Einziger Unterschied ist der mit 4.000 mAh größer dimensionierte Energiespeicher. Variante Nummer zwei ist schon etwas eigenständiger: Das 5,5 Zoll größere K6 Note kommt mit bis zu 3 GB RAM und 32 GB Speicherplatz. Mehr geboten wird auch bei der Hauptkamera (16 MP) und dem Akku (4.000 mAh).

Unseren Lenovo-Testkandidaten K6 lassen wir gegen eine kleine Auswahl ähnlich ausgestatteter Smartphones antreten. Mit dabei sind das Acer Liquid Z630S, das Honor 5X, das LG K10, das Samsung Galaxy J5 (2016) und das Wiko U Feel Prime

Lenovo K6 (Vibe Serie)
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 441 PPI, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 9.4 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headsetbuchse, Card Reader: MicroSD-Karten bis 128 GB, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Entfernungssensor, Umgebungslichtsensor, Gyrosensor, Wi-Fi-Hotspot, Wi-Fi Direct, USB-OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS (850, 900, 1.900, 2.100 MHz), LTE Cat. 4 (800, 850, 900, 1.800, 2.100, 2.300, 2.500, 2.600 MHz), Downloads mit bis zu 150 MBit/s, Uploads mit bis zu 50 MBit/s, Nano-SIM, Kopf-SAR 0,618 W/kg, Körper-SAR 1,167 W/kg, Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.2 x 141.9 x 70.3
Akku
3000 mAh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix LED-Blitz, FHD-Videoaufnahme
Secondary Camera: 8 MPix Festbrennweite
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: Virtuell, Tastatur-Beleuchtung: ja, USB-Kabel, modulares Netzteil, Kurzanleitung, SIM-Tool, Google-Apps, Dolby Atmos App, Lenovo Companion, diverse Drittanbieter-Apps wie McAfee Security, ShareIt, SyncIt, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
140 g, Netzteil: 35 g
Preis
199 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Auch wenn es beim ersten Anfassen nicht den Eindruck erweckt – unter anderem auch deshalb, weil das Smartphone mit 140 Gramm überraschend wenig Gewicht auf die Waage bringt – kleidet sich das Lenovo in einen wahlweise dunkelgrauen, goldenen oder wie bei unserem Testgerät silbernen Unibody aus Metall. Mit seinen abgerundeten Ecken und Kanten, den praktisch nicht vorhandenen Spaltmaßen und den fest im Gehäuse sitzenden Power- und Lautstärketasten überzeugt das Chassis auch in Sachen Haptik und Design. Das Metallgehäuse verleiht dem Smartphone zudem eine hohe Stabilität. Selbst stärkere Verwindungsversuche ließ das Lenovo anstandslos über sich ergehen, ohne dass dabei irgendwelche Knarz- oder Knackgeräusche zu hören waren. Auf dem Bildschirm waren unterdessen keinerlei Artefakte oder Verfärbungen zu sehen.

Mit einer Bauhöhe von 8,2 Millimetern gehört das K6 zu den dünnsten Smartphones im Vergleich und liegt hier mit dem Honor 5X und dem Wiko U Feel Prime auf Augenhöhe. Noch eine Winzigkeit flacher (8,1 Millimeter) ist das Samsung Galaxy J5 (2016). Mittig an der Rückseite befindet sich der Fingerabdrucksensor, der leicht vertieft im Gehäuse sitzt und sich dadurch leicht ertasten lässt. Eher ungewöhnlich ist die Anordnung des Micro-USB-Anschlusses an der Kopfseite statt wie üblich an der Fußseite, an der sich lediglich das Mikrofon befindet. Nicht ganz gelungen ist dagegen die Anordnung der Stereolautsprecher: Sie befinden sich auf der Rückseite und werden damit in ihrer Lautstärke gedämpft, wenn das Smartphone beispielsweise auf dem Tisch liegt. Durch den Dolby-Atmos-Surroundklang macht es wiederum nichts aus, dass die Klangmembranen beide auf einer Seite angeordnet sind. Hält man das K6 im Querformat, kommt der Ton scheinbar trotzdem von beiden Seiten.

Größenvergleich

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Ausstattung

Das im Lenovo K6 eingesetzte Mittelklasse-SoC Qualcomm Snapdragon 430 sorgt im Verbund mit 2 GB RAM für einen zügigen Betrieb unter Android 6.0. Eine Rakete ist das Smartphone damit zwar nicht, bringt aber genügend Leistung für aktuelle Apps mit. Gleiches gilt für den im Octa-Core-SoC integrierten Grafikchip Qualcomm Adreno 505, wenngleich der bei aktuellen Games schon merklich früher an seine Grenzen stößt.

Von den nominell 16 GB Speicherplatz verringern Android und die vorinstallierten Apps den Speicher um rund 6,6 GB, so dass im zurückgesetzten Zustand noch etwa 9,4 GB übrig bleiben. Abhilfe schafft hier eine nachrüstbare Micro-SD-Karte, die bis zu 128 GB groß sein darf. Dann lässt sich das Smartphone jedoch nicht mehr im Dual-SIM-Modus betreiben. Platz ist entweder für zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM- und eine Micro-SD-Karte. Per USB-OTG lassen sich externe Datenträger anschließen. NFC unterstützt das K6 nicht.

links: Nano-SIM-/Micro-SD-Slot
links: Nano-SIM-/Micro-SD-Slot
rechts: Lautstärkewippe, Powertaste
rechts: Lautstärkewippe, Powertaste
Kopfseite: Headsetbuchse, Micro-USB-2.0-Anschluss
Kopfseite: Headsetbuchse, Micro-USB-2.0-Anschluss
Fußseite: Mikrofon
Fußseite: Mikrofon

Software

Beim Betriebssystem hat Lenovo im Gegensatz zu manch anderem Hersteller auf umfangreiche Anpassungen verzichtet. Android 6.0 läuft damit praktisch im Originalzustand auf dem K6, sieht man von den Softwarebeigaben ab. Deren Umfang hält sich jedoch in erfreulich überschaubaren Grenzen. Die Software-Ausstattung umfasst einmal Drittanbieter-Apps wie die Google-Standard-Anwendungen (Gmail, Maps, YouTube, Drive, Fotos und weitere) und McAfee Mobile Security. Hinzu kommen herstellereigene Apps wie ShareIt (Teilen von Multimedia-Inhalten), SyncIt (Anwendungsdaten sichern und wiederherstellen) und das Theme Center, in dem sich das Android-Design anpassen lässt. Abgesehen vom Google-Paket kann man die meisten Apps deinstallieren, wenn man sie nicht benötigt oder der Speicherplatz knapp wird.

Kommunikation und GPS

Das Lenovo K6 kommuniziert über GSM- und UMTS-Quadband und deckt mit den Bändern 1, 3, 5, 7, 8, 20, 38, 40 sowie 41 alle für den europäischen Raum wichtigen LTE-Frequenzen ab. Im Download sind bis zu 150 Mb/s möglich, im Upload bis zu 50 Mb/s (LTE Cat.4). Während des Tests war die Verbindungsqualität stets gut.

Das Lenovo K6 funkt über Bluetooth 4.1 und klinkt sich über eine 802.11b/g/n-Verbindung in WLAN-Netzwerke ein, was damit nur im 2,4-GHz-Band gelingt. Gemessen an seinen Möglichkeiten ist das WLAN-Tempo aber recht ordentlich. Sowohl auf Sender- als auch auf Empfängerseite sind bei unserem Testsetup mit dem AVM-Modem Fritzbox 6490 Cable rund 52 MBit/s drin. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass Smartphones mit 802.11ac-Unterstützung hier gut und gerne fünf- bis sechsmal flotter unterwegs sind. Nur eine Winzigkeit höher als beim K6 ist der Datendurchsatz des Wiko U Feel Prime, das ebenfalls nichts mit dem 5-GHz-Band anfangen kann.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Wiko U Feel Prime
Adreno 505, 430, 32 GB eMMC Flash
55.4 MBit/s ∼100% +7%
Lenovo K6
Adreno 505, 430, 16 GB eMMC Flash
51.9 MBit/s ∼94%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Wiko U Feel Prime
Adreno 505, 430, 32 GB eMMC Flash
53.2 MBit/s ∼100% +2%
Lenovo K6
Adreno 505, 430, 16 GB eMMC Flash
52.4 MBit/s ∼98%
GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang in Räumen
GPS-Empfang in Räumen

Das GPS-Modul des K6 verortet uns im Test bis auf wenige Meter genau, egal ob wir uns dabei in geschlossenen Räumen oder im Freien aufhalten. Diesen guten ersten Eindruck kann es auf unserer Fahrrad-Teststrecke dann zwar nicht mehr ganz einhalten, allerdings muss es sich dort auch gegenüber dem Profi-Navigationsgerät Garmin Edge 500 behaupten. Den Weg kürzt das Lenovo K6 immer mal wieder energisch ab und vollzieht dabei je nach umliegender Topografie mal eine Abkürzung durchs Unterholz oder durch Vorgärten. Insgesamt bleiben solche Ausreißer aber in einem überschaubaren Rahmen, und so liegen das Garmin Edge 500 und das Smartphone bei der Gesamtstrecke nur um 380 Meter auseinander. Für den App-Gebrauch bietet das K6 damit eine völlig ausreichende Genauigkeit.

Lenovo K6: Gesamtstrecke
Lenovo K6: Gesamtstrecke
Lenovo K6: Brücke
Lenovo K6: Brücke
Lenovo K6: Waldstück
Lenovo K6: Waldstück
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Brücke
Garmin Edge 500: Brücke
Garmin Edge 500: Waldstück
Garmin Edge 500: Waldstück

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Das Lenovo K6 liefert eine insgesamt ordentliche Sprachqualität ab. Bei Anrufen ins Mobilfunk- und Festnetz mit Mikrofon und Empfänger waren die Gesprächsteilnehmer gut zu verstehen, wenngleich sich mitunter ein leichtes Hintergrundrauschen einschlich. Nutzt man den Freisprecher, klingen die Stimmen zwar etwas gedämpfter, was uns aber keine ernsthaften Verständigungsprobleme bereitete. Allzu stark sollte man den Freisprecher nicht aufdrehen, da es sonst zu Verzerrungen kommen kann. Die Telefon-App entspricht dem Android-Standard.

Kameras

Aufnahme mit der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme mit der Hauptkamera (Klick für Original)

Die mit einem LED-Blitz ausgestattete Hauptkamera des Lenovo K6 löst 13 Megapixel auf und arbeitet mit einer Brennweite von 3,59 Millimetern. Im 16:9-Format schießt sie bis zu 4.160 x 2.340 Pixel große Fotos. Die volle Auflösung ist erst im 4:3-Format möglich (4.160 x 3.120 Pixel). Videos werden maximal im Full-HD-Format mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Die Webcam (Brennweite 3,15 Millimeter) schafft nominell 8 Megapixel, lichtet in der höchsten Qualitätsstufe „Ultra HD“ aber nur 3.264 x 1.836 Pixel ab und damit lediglich 6 Megapixel. Für Selfies dürfte das aber immer noch locker ausreichen.

Übersichtlich geht es im Kamera-Menü zu. Dort kann man aus diversen Aufnahmemodi wie Panorama, Nachtmotiv, HDR, Zeitlupe und Zeitraffer auswählen und einige Kamera-Parameter selbst anpassen, darunter den Weißabgleich und die Empfindlichkeit. Selfies lassen sich über einen 7-stufigen Weichzeichner verschönern, per Fülllicht aufhellen und wahlweise per Timer, Antippen oder per Geste aufnehmen. 

Mit dem K6 aufgenommene Fotos überzeugen einerseits durch ihre hohe Dynamik und die auch in dunklen Bildpassagen noch gut sichtbaren Details. Andererseits ist die Farbgebung eine Spur zu intensiv, so dass die Aufnahmen leicht übersättigt wirken. Das sieht keinesfalls schlecht aus, aber auch nicht allzu realistisch. Gelegenheitsfotografen und Selfie-Enthusiasten leisten die beiden Kameras des Lenovo K6 insgesamt aber gute Dienste.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Unter kontrollierten Lichtbedingungen haben wir die Hauptkamera des Huawei Nova zusätzlichen Tests unterzogen. Eine Nachbearbeitung der Fotos fand dabei nicht statt. Wie schon auf den Aufnahmen zu bemerken war, geht das Lenovo K6 bei der Farbsättigung einerseits vehement zu Werke, trifft andererseits aber auch in vielen Fällen den Original-Farbton recht genau.

Anhand unseres Testcharts lässt sich gut die Schärfe der Aufnahmen beurteilen. Mit unscharfen und ausgefransten Kanten sowie gut sichtbaren Treppenverläufen bei diagonalen Bildstrukturen kann das Lenovo K6 hier nicht gerade begeistern.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

Lenovo legt dem K6 ein USB-Kabel, ein modulares Netzteil, ein kleines Werkzeug zum Öffnen des SIM-/Micro-SD-Slots, eine Kurzanleitung sowie ein Kärtchen mit Garantieinformationen bei. Spezielles Zubehör für sein Smartphone bietet der Hersteller auf seiner Webseite nicht an. 

Auf das Lenovo K6 gibt es 24 Monate Garantie.

Eingabegeräte & Bedienung

Das IPS-Display erkennt bis zu 10 Fingereingaben gleichzeitig und setzt Kommandos schnell und präzise um. Gut gefallen auch die physischen Tasten. Der Fingerabdrucksensor arbeitet zuverlässig, und die Lautstärkewippe und die Powertaste geben durch ihren klar definierten Druckpunkt ein klares Feedback. Beide lassen sich in ihrer Fassung zwar leicht hin- und herbewegen, doch das seitliche Spiel ist wirklich sehr geringfügig und damit weder ein Drama noch ein Grund, das K6 links liegen zu lassen. Bei der Bildschirmtastatur setzt Lenovo auf das Google-Keyboard „Gboard“, das unter anderem Eingaben per Wischbewegung sowie Sprachkommandos unterstützt.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur im Querformat
Tastatur im Querformat

Display

Subpixel
Subpixel

Das IPS-Display des 5 Zoll großen Lenovo K6 löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, was umgerechnet eine Pixeldichte von 441 ppi ergibt. Einzelne Bildpunkte lassen sich damit praktisch nur noch unter der Lupe erkennen.

Mit einer durchschnittlichen Luminanz von 460,8 cd/m² (gemessen bei weißem Displayhintergrund) fährt der gleichmäßig ausgeleuchtete Bildschirm eine Leuchtstärke auf, die ausreicht, um dargestellte Inhalte auch in besonders hellen Umgebungen erkennen zu können. Umgekehrt sorgt der standardmäßig aktivierte Helligkeitssensor dafür, dass in dunklen Umgebungen die Displayhelligkeit entsprechend angepasst wird. Bei einer realistischeren, da gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Bildpartien (APL50) messen wir im Mittel immer noch gute 455 cd/m² in der Bildmitte. Aus dem Schwarzwert von 0,38 cd/m² ergibt sich ein hohes Kontrastverhältnis von 1.237:1, was in einer sehr lebendigen Farbdarstellung resultiert.

447
cd/m²
456
cd/m²
489
cd/m²
432
cd/m²
470
cd/m²
478
cd/m²
432
cd/m²
468
cd/m²
475
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 489 cd/m² Durchschnitt: 460.8 cd/m² Minimum: 5.68 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 470 cd/m²
Kontrast: 1237:1 (Schwarzwert: 0.38 cd/m²)
ΔE Color 5.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 5.6 | 0.64-98 Ø6.5
94% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.24
Lenovo K6
IPS, 1920x1080, 5
Samsung Galaxy J5 2016
AMOLED, 1280x720, 5.2
Honor 5X
IPS, 1920x1080, 5.5
Acer Liquid Z630S
IPS, 1280x720, 5.5
LG K10
IPS, 1280x720, 5.3
Wiko U Feel Prime
IPS, 1920x1080, 5
Bildschirm
2%
4%
-0%
-20%
6%
Helligkeit Bildmitte
470
289
-39%
535
14%
350
-26%
370
-21%
411
-13%
Brightness
461
291
-37%
521
13%
345
-25%
355
-23%
386
-16%
Brightness Distribution
88
96
9%
85
-3%
84
-5%
92
5%
86
-2%
Schwarzwert *
0.38
0.43
-13%
0.27
29%
0.28
26%
0.36
5%
Kontrast
1237
1244
1%
1296
5%
1321
7%
1142
-8%
DeltaE Colorchecker *
5.2
4.7
10%
4.88
6%
4.7
10%
6.7
-29%
4.3
17%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.5
7.3
23%
8.66
9%
8.5
11%
17.8
-87%
7.9
17%
DeltaE Graustufen *
5.6
3
46%
5.2
7%
5.6
-0%
7.9
-41%
2.8
50%
Gamma
2.24 98%
2.03 108%
2.26 97%
1.84 120%
2.21 100%
2.53 87%
CCT
7924 82%
6291 103%
7766 84%
6795 96%
9072 72%
6589 99%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbmodus
Farbmodus

In den Display-Einstellungen lässt sich die Darstellung über zwei Farbmodi anpassen. Dabei soll der Farbmodus „Normal“ für eine realistische Farbdarstellung sorgen, während der „Intensiv“-Modus Farben deutlich stärker sättigt. Subjektiv betrachtet stellt sich der gewünschte Effekt auch ein.

Bei der Analyse mit dem Farbspektrometer und der CalMAN-Software zeigt sich zudem, dass das K6 in beiden Farbmodi auch messtechnisch die Spur halten kann. Die Abweichungen für Farben und Graustufen liegen mit DeltaE-Werten um die 5 nur leicht über dem Idealwert (DeltaE < 3). Für einen Smartphone-Bildschirm geht auch die etwas zu hohe Farbtemperatur in Ordnung, die im „Normal“-Farbmodus bei 7.924 K liegt und sich damit schon ein gutes Stück über dem Idealwert von 6.500 K ansiedelt. Etwas besser macht es der „Intensiv“-Modus, bei dem sich eine Farbtemperatur von 7.510 K einstellt.

Mischfarben (Farbmodus Normal)
Mischfarben (Farbmodus Normal)
Mischfarben (Farbmodus Intensiv)
Mischfarben (Farbmodus Intensiv)
Farbraumabdeckung (Farbmodus Normal)
Farbraumabdeckung (Farbmodus Normal)
Farbraumabdeckung (Farbmodus Intensiv)
Farbraumabdeckung (Farbmodus Intensiv)
Graustufen (Farbmodus Normal)
Graustufen (Farbmodus Normal)
Graustufen (Farbmodus Intensiv)
Graustufen (Farbmodus Intensiv)
Farbsättigung (Farbmodus Normal)
Farbsättigung (Farbmodus Normal)
Farbsättigung (Farbmodus Intensiv)
Farbsättigung (Farbmodus Intensiv)

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8933 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
34 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
56 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26 ms steigend
↘ 30 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 91 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Aufgrund seines leuchtstarken Displays ist das Lenovo K6 bestens für den Einsatz im Freien gerüstet. Einziger Spielverderber ist wie üblich die spiegelnde Bildschirmoberfläche, die bei ungünstigem Lichteinfall den Durchblick versperren kann. 

Das IPS-Display bringt technikbedingt eine hohe Blickwinkelstabilität mit. Bei praktisch jeder seitlichen Ansicht bleiben Inhalte einwandfrei erkennbar, ohne dabei nennenswert abzudunkeln.

Ausseneinsatz
Ausseneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Das in 28 nm Strukturbreite gefertigte Qualcomm-SoC Snapdragon 430 verfügt über acht Rechenkerne, die mit bis zu 1,4 GHz Taktfrequenz laufen. Zusammen mit 2 GB RAM und dem Qualcomm-Grafikchip Adreno 505 schöpft das Lenovo K6 damit aus genügend Leistungsreserven, um aktuelle Apps und die meisten Spiele flüssig darzustellen. Im Test gefällt das Smartphone durch seine flotten Reaktionen und lässt sich auch durch zahlreiche gleichzeitig geöffnete Apps unter Android 6.0 nicht aus dem Tritt bringen.

Bei der System- und Rechenleistung legt das Lenovo K6 gemessen an den ähnlich ausgestatteten Vergleichsgeräten ordentlich vor und liefert sich ein enges Rennen mit dem Acer Liquid Z630S, dem Honor 5X und dem Wiko U Feel Prime.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
43673 Points ∼17%
Samsung Galaxy J5 2016
27232 Points ∼11% -38%
Honor 5X
37152 Points ∼15% -15%
Acer Liquid Z630S
35585 Points ∼14% -19%
LG K10
27383 Points ∼11% -37%
Wiko U Feel Prime
44420 Points ∼17% +2%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
1706 Points ∼6%
Wiko U Feel Prime
2085 Points ∼8% +22%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
613 Points ∼11%
Wiko U Feel Prime
644 Points ∼11% +5%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
1047 Points ∼25%
Acer Liquid Z630S
1126 Points ∼27% +8%
LG K10
Points ∼0% -100%
Wiko U Feel Prime
1034 Points ∼25% -1%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
240 Points ∼4%
Acer Liquid Z630S
148 Points ∼3% -38%
LG K10
Points ∼0% -100%
Wiko U Feel Prime
250 Points ∼5% +4%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
290 Points ∼6%
Acer Liquid Z630S
183 Points ∼4% -37%
LG K10
Points ∼0% -100%
Wiko U Feel Prime
301 Points ∼6% +4%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
1002 Points ∼24%
Samsung Galaxy J5 2016
709 Points ∼17% -29%
Honor 5X
1089 Points ∼26% +9%
Acer Liquid Z630S
1113 Points ∼26% +11%
LG K10
730 Points ∼17% -27%
Wiko U Feel Prime
1118 Points ∼27% +12%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
491 Points ∼6%
Samsung Galaxy J5 2016
42 Points ∼1% -91%
Honor 5X
103 Points ∼1% -79%
Acer Liquid Z630S
229 Points ∼3% -53%
LG K10
41 Points ∼0% -92%
Wiko U Feel Prime
514 Points ∼6% +5%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
554 Points ∼9%
Samsung Galaxy J5 2016
53 Points ∼1% -90%
Honor 5X
129 Points ∼2% -77%
Acer Liquid Z630S
278 Points ∼4% -50%
LG K10
52 Points ∼1% -91%
Wiko U Feel Prime
584 Points ∼9% +5%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
9034 Points ∼11%
Samsung Galaxy J5 2016
9022 Points ∼11% 0%
Honor 5X
8174 Points ∼10% -10%
Acer Liquid Z630S
10508 Points ∼13% +16%
LG K10
9106 Points ∼12% +1%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
9691 Points ∼2%
Samsung Galaxy J5 2016
3838 Points ∼1% -60%
Honor 5X
7764 Points ∼1% -20%
Acer Liquid Z630S
6250 Points ∼1% -36%
LG K10
3774 Points ∼1% -61%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
9537 Points ∼4%
Samsung Galaxy J5 2016
4400 Points ∼2% -54%
Honor 5X
7852 Points ∼4% -18%
Acer Liquid Z630S
6868 Points ∼3% -28%
LG K10
4339 Points ∼2% -55%
Wiko U Feel Prime
9548 Points ∼4% 0%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
16 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
5.2 fps ∼0% -67%
Honor 5X
14 fps ∼0% -12%
Acer Liquid Z630S
12 fps ∼0% -25%
LG K10
5.2 fps ∼0% -67%
Wiko U Feel Prime
17 fps ∼0% +6%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
15 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
9.7 fps ∼0% -35%
Honor 5X
14 fps ∼0% -7%
Acer Liquid Z630S
21 fps ∼1% +40%
LG K10
9.7 fps ∼0% -35%
Wiko U Feel Prime
16 fps ∼0% +7%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
7.1 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
1.8 fps ∼0% -75%
Honor 5X
5.4 fps ∼0% -24%
Acer Liquid Z630S
4.2 fps ∼0% -41%
LG K10
1.8 fps ∼0% -75%
Wiko U Feel Prime
7.1 fps ∼0% 0%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
7 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
3.8 fps ∼0% -46%
Honor 5X
5.9 fps ∼0% -16%
Acer Liquid Z630S
9 fps ∼0% +29%
LG K10
4.1 fps ∼0% -41%
Wiko U Feel Prime
7.5 fps ∼0% +7%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
4.4 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
LG K10
fps ∼0% -100%
Wiko U Feel Prime
4.4 fps ∼0% 0%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
4.4 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
LG K10
fps ∼0% -100%
Wiko U Feel Prime
4.8 fps ∼0% +9%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
3387 Points ∼25%
Samsung Galaxy J5 2016
4126 Points ∼30% +22%
Honor 5X
3794 Points ∼28% +12%
Acer Liquid Z630S
3814 Points ∼28% +13%
LG K10
3999 Points ∼30% +18%
Wiko U Feel Prime
3347 Points ∼25% -1%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
10 Points ∼0%
Samsung Galaxy J5 2016
551 Points ∼27% +5410%
Honor 5X
9 Points ∼0% -10%
Acer Liquid Z630S
627 Points ∼31% +6170%
LG K10
562 Points ∼28% +5520%
Wiko U Feel Prime
10 Points ∼0% 0%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
732 Points ∼3%
Samsung Galaxy J5 2016
312 Points ∼1% -57%
Honor 5X
763 Points ∼3% +4%
Acer Liquid Z630S
416 Points ∼1% -43%
LG K10
310 Points ∼1% -58%
Wiko U Feel Prime
740 Points ∼3% +1%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
530 Points ∼8%
Samsung Galaxy J5 2016
643 Points ∼10% +21%
Honor 5X
787 Points ∼13% +48%
Acer Liquid Z630S
540 Points ∼9% +2%
LG K10
453 Points ∼7% -15%
Wiko U Feel Prime
774 Points ∼12% +46%
System (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
1282 Points ∼8%
Samsung Galaxy J5 2016
1060 Points ∼6% -17%
Honor 5X
1378 Points ∼8% +7%
Acer Liquid Z630S
1614 Points ∼10% +26%
LG K10
1050 Points ∼6% -18%
Wiko U Feel Prime
1281 Points ∼8% 0%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
263 Points ∼3%
Samsung Galaxy J5 2016
585 Points ∼7% +122%
Honor 5X
297 Points ∼4% +13%
Acer Liquid Z630S
691 Points ∼8% +163%
LG K10
536 Points ∼6% +104%
Wiko U Feel Prime
290 Points ∼3% +10%

Legende

 
Lenovo K6 Qualcomm Snapdragon 430 (MSM8937), Qualcomm Adreno 505, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J5 2016 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
Honor 5X Qualcomm Snapdragon 616 MSM8939v2, Qualcomm Adreno 405, 16 GB eMMC Flash
 
Acer Liquid Z630S Mediatek MT6753, ARM Mali-T720 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
LG K10 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
Wiko U Feel Prime Qualcomm Snapdragon 430 (MSM8937), Qualcomm Adreno 505, 32 GB eMMC Flash

Die Browser-Benchmarks zeigen ein ähnliches Bild wie die synthetischen Benchmarks. Das Lenovo K6 spielt stets weit vorne mit und liegt insgesamt gleichauf mit den Smartphones von Acer, Honor und Wiko. Mit geringem Abstand folgen dann wie schon zuvor das LG K10 und das Samsung Galaxy J5 (2016).

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
3438 Points ∼7%
Samsung Galaxy J5 2016
2730 Points ∼6% -21%
Honor 5X
3595 Points ∼7% +5%
Acer Liquid Z630S
2855 Points ∼6% -17%
LG K10
2838 Points ∼6% -17%
Wiko U Feel Prime
3383 Points ∼7% -2%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
10849.6 ms * ∼18%
Samsung Galaxy J5 2016
13046 ms * ∼22% -20%
Honor 5X
12510 ms * ∼21% -15%
Acer Liquid Z630S
12876 ms * ∼22% -19%
LG K10
16638 ms * ∼28% -53%
Wiko U Feel Prime
10826 ms * ∼18% -0%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
42 Points ∼5%
Samsung Galaxy J5 2016
47 Points ∼6% +12%
Honor 5X
65 Points ∼8% +55%
LG K10
47 Points ∼6% +12%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo K6
21.436 Points ∼6%
Samsung Galaxy J5 2016
16.8 Points ∼5% -22%
Honor 5X
21.92 Points ∼7% +2%
Acer Liquid Z630S
19.028 Points ∼6% -11%
LG K10
17.478 Points ∼5% -18%
Wiko U Feel Prime
21.4 Points ∼6% 0%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Lenovo K6 bekleckert sich wie seine Mitbewerber zwar nicht mit Ruhm, was das Schreiben von Dateien angeht, gehört beim Lesen dafür zu den schnelleren Smartphones im Vergleich. Auch die MicroSD-Performance kann sich sehen lassen. Mit 78,2 MB/s beim sequenziellen Lesen und 50,4 MB/s beim sequenziellen Schreiben nutzt das K6 die Fähigkeiten unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (Lesen bis 95 MB/s, Schreiben bis 80 MB/s) zwar nicht zur Gänze aus, schlägt damit aber sämtliche Konkurrenten. Fast gleichauf mit dem Lenovo liegt allerdings das Samsung Galaxy J5 (2016).

Lenovo K6Samsung Galaxy J5 2016Honor 5XAcer Liquid Z630SLG K10Wiko U Feel Prime
AndroBench 3-5
-3%
-8%
-4%
-16%
31%
Sequential Write 256KB SDCard
50.4
46.61
-8%
45
-11%
35.21
-30%
Sequential Read 256KB SDCard
78.2
79.83
2%
75.47
-3%
41.98
-46%
Random Write 4KB
10.5
11.6
10%
10
-5%
5.82
-45%
7.5
-29%
9.4
-10%
Random Read 4KB
32.01
21
-34%
17
-47%
28.43
-11%
9.2
-71%
55
72%
Sequential Write 256KB
46.66
72
54%
78
67%
67.7
45%
78
67%
137.3
194%
Sequential Read 256KB
262.56
147
-44%
144
-45%
249.01
-5%
131
-50%
270.9
3%

Spiele

Mit der Qualcomm Adreno 505 als Grafiklösung schlägt sich Lenovo K6 wacker und eignet sich ohne weiteres für aktuelle Android-Spiele, auch wenn man hier und da Einschränkungen in Kauf nehmen muss. So reicht es beim anspruchsvollen Asphalt 8: Airborne – wenn auch knapp – bei keiner Grafikdetaileinstellung für Frameraten von 30 Frames pro Sekunde. Zudem kommt es bei maximaler Detailstufe zu kleinen Rucklern, wenn sich besonders viel auf dem Rennparcours tut. Keine Probleme bereitet dagegen das ebenfalls ziemlich fordernde Dead Trigger 2, das selbst bei maximal aufgedrehtem Detailregler mit butterweichen 53 fps dargestellt wird.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high27 fps
 very low29 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high53 fps

Emissionen

Temperatur

Nach einem 1-stündigen Stresstest, der CPU und GPU bis zum Anschlag fordert, erwärmt sich das Lenovo K6 lediglich auf 35,8 °C. Durchschnittlich sind es auf Vorder- und Rückseite sogar nur 33,5 °C, womit das Smartphone nicht einmal handwarm wird. Auch unter der Haube bleibt alles im grünen Bereich, denn ein Throttling unter Last findet nicht statt: Lässt man den Akkutest von GFXBench durchlaufen, der 30-Mal hintereinander eine Spielszene rendert, bleibt die Performance des K6 unverändert hoch.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Battery
GFXBench: Battery
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
Max. Last
 34.5 °C32.7 °C34.2 °C 
 34.1 °C33 °C35.8 °C 
 33 °C32.5 °C34.7 °C 
Maximal: 35.8 °C
Durchschnitt: 33.8 °C
31.5 °C32.9 °C34.1 °C
32.7 °C33.6 °C33.9 °C
32.6 °C33.7 °C33.8 °C
Maximal: 34.1 °C
Durchschnitt: 33.2 °C
Netzteil (max.)  30.7 °C | Raumtemperatur 20.6 °C | Voltcraft IR-350
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 35.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 34.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.

Lautsprecher

Das Lenovo K6 kann mit einem interessanten Ausstattungsmerkmal punkten: dem Surround-Soundsystem Dolby Atmos, das im Smartphone zwei auf der Rückseite sitzende Lautsprecher ansteuert. Das macht den Klang tatsächlich deutlich voluminöser und vielschichtiger als bei Standardlautsprechern. Wunder kann Dolby Atmos bei den kleinen Klangmembranen aber trotzdem keine vollbringen. Die höhen Tone sind eindeutig in der Überzahl, während Mitten schon deutlich spärlicher vertreten sind und man Tiefen nur mit viel Vorstellungskraft heraushören kann. Über die vorinstallierte Dolby-Atmos-App lassen sich Equalizer-Einstellungen für Filme, Musik, Spiele und Sprache zuschalten. Wer die Klangeinstellungen selbst anpassen will, kann dazu zwei benutzerdefinierte Presets nutzen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2028.227.428.22525.627.925.63124.125.224.14025.728.725.75024.726.424.76323.622.923.68024.623.624.610025.224.325.212534.325.134.316040.319.740.320047.818.647.825050.519.750.53155219.95240049.918.949.950049.818.949.863054.819.854.880063.220.863.2100071.317.271.3125072.617.172.6160074.414.474.4200073.413.973.4250071.913.271.9315070.212.970.2400067.51367.5500068.412.868.4630073.812.773.8800075.712.775.71000072.512.872.51250069.112.869.11600059.913.159.9SPL83.62883.6N53.6153.6median 67.5median 17.1median 67.5Delta11.33.811.337.727.732.437.722.330.631.322.326.529.131.726.52931.4262932.337.239.432.32927.736.22924.627.628.624.623.223.425.423.228.321.821.328.330.823.223.330.834.52422.534.537.222.922.437.242.126.921.342.147.428.218.447.456.236.117.556.262.641.517.562.670.848.617.270.875.853.716.875.872.450.217.372.470.548.117.470.568.146.716.668.167.245.117.367.268.547.217.668.570.949.417.670.974.953.217.774.976.554.417.476.576.354.717.776.365.242.617.965.251.330.718.151.346.826.118.146.884.162.229.884.156.714.71.356.7median 65.2median 42.6median 17.7median 65.213.911.21.613.931.649.525.441.325.33732.935.433.644.831.641.328.433.12730.120.829.82234.321.334.720.842.421.248.119.452.319.557.617.764.217.96817.871.817.371.117.470.416.769.917.270.118.27317.976.517.679.817.776.817.870.917.966.718.162.518.249.63085.51.359.1median 17.9median 66.71.311.1hearing rangehide median Pink NoiseLenovo K6Samsung Galaxy J5 2016Wiko U Feel Prime
Lenovo K6 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 9.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 33% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 55% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 60% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 33% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy J5 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.09 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 32.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (30.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 81% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 11% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 88% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 8% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Wiko U Feel Prime Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.46 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 30.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 59% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 32% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 76% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Der nicht auswechselbare Lithium-Polymer-Akku des K6 bringt es auf eine Kapazität von 3.000 mAh. Kombiniert mit der niedrigen Leistungsaufnahme des Smartphones ergibt das beste Voraussetzungen für lange Akkulaufzeiten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.09 / 0.11 Watt
Idledarkmidlight 0.65 / 1.65 / 1.67 Watt
Last midlight 3.58 / 5.58 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo K6
3000 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
Honor 5X
3000 mAh
Acer Liquid Z630S
4000 mAh
LG K10
2300 mAh
Wiko U Feel Prime
3000 mAh
Stromverbrauch
21%
-31%
-58%
4%
Idle min *
0.65
0.61
6%
0.87
-34%
1.82
-180%
0.66
-2%
Idle avg *
1.65
1.41
15%
2.08
-26%
2.35
-42%
1.66
-1%
Idle max *
1.67
1.51
10%
2.22
-33%
2.6
-56%
1.76
-5%
Last avg *
3.58
2.56
28%
5.26
-47%
3.69
-3%
2.85
20%
Last max *
5.58
3.1
44%
6.34
-14%
5.98
-7%
5.01
10%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wie von Lenovo angepriesen punktet das K6 mit tollen Akkulaufzeiten. Im praxisnahen WLAN-Benchmark geht dem Smartphone erst nach knapp 12 Stunden die Puste aus, beim Abspielen eines Full-HD-Videos erst nach zehneinhalb Stunden. Mehrere Filme am Stück anzuschauen stellt das K6 damit vor keine großen Herausforderungen. Unter den Vergleichsgeräten sind das Acer Liquid Z630S, das Samsung Galaxy J5 (2016) und das Honor 5X ähnlich ausdauernd wie das Lenovo K6. Deutlich früher wieder an die Steckdose müssen dagegen das LG K10 und das Wiko U Feel Prime.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
27h 06min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
11h 55min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 33min
Last (volle Helligkeit)
5h 50min
Lenovo K6
3000 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
Honor 5X
3000 mAh
Acer Liquid Z630S
4000 mAh
LG K10
2300 mAh
Wiko U Feel Prime
3000 mAh
Akkulaufzeit
2%
-27%
-5%
-27%
-22%
Idle
1626
1599
-2%
1053
-35%
1123
-31%
1254
-23%
H.264
633
658
4%
602
-5%
603
-5%
WLAN
715
643
-10%
643
-10%
681
-5%
453
-37%
575
-20%
Last
350
402
15%
144
-59%
231
-34%

Pro

+ Full-HD-Display
+ gute Verarbeitung
+ Fingerabdrucksensor
+ Dual-SIM-Slot
+ LTE
+ gute Kamera
+ helles Display
+ Dolby-Atmos-Sound
+ lange Akkulaufzeiten
+ niedriger Preis

Contra

- nur 16 GB Speicherplatz
- nur Hybrid-Dual-SIM
- nur LTE Cat.4
- WLAN nur im 2,4-GHz-Band

Fazit

Im Test: Lenovo K6. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo K6. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Mit dem K6 hat Lenovo ein gutes Mittelklasse-Smartphone an den Start gestellt, das viel fürs Geld bietet. Käufer bekommen einen solide verarbeiteten 5-Zoll-Androiden, der unter anderem mit einem Full-HD-Display, LTE-Funk, einer guten 13-Megapixel-Kamera, einem Fingerabdrucksensor und einem Dual-SIM-Slot beeindrucken kann. Dazu kommt ein Dolby-Atmos-Surroundsound, mit dem sich das K6 zwar nicht in einen mobilen Konzertsaal verwandelt, aber deutlich besser klingt als die Standard-Lautsprecher der allermeisten Smartphones. Abgerundet wird das gute Gesamtpaket von langen Akkulaufzeiten und dem hellen, blickwinkelstabilen IPS-Display.

Das Lenovo K6 bietet eine Hardware-Ausstattung, die man sonst nur in deutlich teureren Mittelklasse-Smartphones findet.

Dass ein Preis deutlich unterhalb der 200-Euro-Grenze Kompromisse bei der Ausstattung erforderlich macht, sollte auch klar sein. Das Snapdragon-430-SoC arbeitet flott, verfügt aber über wenige Leistungsreserven und dürfte bei künftigen Apps und Spielen damit eher früher als später an seine Grenzen stoßen. Nur 16 GB Speicherplatz sind wenig und verlangen daher förmlich nach dem Einbau einer Micro-SD-Karte, die immerhin bis zu 128 GB groß sein darf. Dann entfällt aber einer der zuvor genannten Pluspunkte, nämlich die Dual-SIM-Funktionalität, weil es sich nur um einen Hybrid-Dual-Slot handelt. Auch nicht allzu berauschend, andererseits aber im Rahmen seiner Möglichkeiten durchaus flott ist das WLAN-Tempo, das aber zumindest in unserem Testsetup nicht über 50 MBit/s hinauskam.

Noch ein Wort zum Betriebssystem: Mit Android 6.0 Marshmallow setzt das Lenovo K6 auf ein recht aktuelles OS, doch wie es mit einem Update auf Android 7 aussieht, ist zum Testzeitpunkt noch nicht klar. Fischt man mangels verbindlicher Herstellerzusagen in der Internet-Gerüchteküche, ist dort die Rede vom ersten oder zweiten Quartal 2017, in dem das K6 ein Android-Update spendiert bekommen könnte. Wem das zu unsicher ist, Android 7 aber unbedingt auf dem Smartphone haben muss, sollte mit dem Kauf daher besser noch etwas warten.

Lenovo K6 - 27.01.2017 v6
Manuel Masiero

Gehäuse
83%
Tastatur
71 / 75 → 95%
Pointing Device
84%
Konnektivität
39 / 60 → 65%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
93%
Display
86%
Leistung Spiele
19 / 63 → 30%
Leistung Anwendungen
32 / 70 → 46%
Temperatur
92%
Lautstärke
100%
Audio
75 / 91 → 82%
Kamera
78%
Durchschnitt
73%
83%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Manuel Masiero, 30.01.2017 (Update: 15.05.2018)
Manuel Masiero
Manuel Masiero - Review Editor
Als ich 1986 meine Eltern lang genug genervt hatte, kauften sie mir endlich einen C64, den ich bei einem Freund gesehen hatte – und sofort wusste, so was will ich auch. Seitdem hat mich die Faszination für Computer nie mehr verlassen und herumgebastelt wird grundsätzlich an allem, was mir an Computer-Equipment unter die Finger kommt. Vom C64 über den Amiga 500 und einen in den frühen 90ern gewaltig uncoolen IBM-Computer mit 8088-CPU (und grünem IBM Monochrom-Monitor!) wurde die Liste schließlich lang und länger. Die aktuellen Projekte heißen PC, Tablet und Smartphone.