Steam Machine Preiserhöhung ist denkbar, laut Valve-Ingenieur

Die Steam Machine kostet schon mit einer 512 GB SSD und ohne Controller 1.039 Euro, für das Modell mit 2 TB SSD und Gamepad veranschlagt Valve sogar 1.428 Euro. Der schon zum Launch sehr hohe Preis muss aber nicht bedeuten, dass die Steam Machine keine weitere Preiserhöhung erhält. Denn in einem Interview mit Jason Schreier, das bei Bloomberg veröffentlicht wurde, hat sich Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat zur DRAM-Krise geäußert.
Demnach war sich Valve bewusst, dass es zu Schwierigkeiten beim Kauf von Chips, DRAM und SSDs kommen könnte, das Ausmaß der Krise hätte die Erwartungen des Konzerns aber bei Weitem überstiegen. Der Ingenieur weist aber auch darauf hin, dass sich die Situation derzeit weiter zuspitzt. Die Preise, die Kunden heute in Shops sehen, sollen drei bis sechs Monate Verzögerung zu den Preisen im Großhandel haben, sodass die jüngsten DRAM-Preiserhöhungen den Verkaufspreis der Steam Machine noch nicht erreicht hätten. Ob die Preise langfristig wieder sinken, oder sich auf einem hohen Niveau stabilisieren werden, sei derzeit noch nicht abzuschätzen.
Damit bestätigt Yazan Aldehayyat zwar nicht direkt, dass Valve bereits eine Preiserhöhung für die Steam Machine plant, deutet aber doch an, dass die DRAM-Krise erst schlimmer werden könnte, bevor Besserung in Sicht ist. Die Steam Machine sollte ursprünglich deutlich günstiger werden, hat aber schon vor dem Launch eine ähnlich drastische Preiserhöhung wie das Steam Deck erhalten. Der hohe Preis steht dem Erfolg der Hybrid-Konsole offenbar nicht im Weg, denn die Steam Machine ist bereits ausverkauft.









