Playnix: Boutique-Linux-PC mit besserer Gaming-Performance als Valve Steam Machine veröffentlicht

Für die Steam Machine gibt es weiterhin keinen offiziellen Veröffentlichungstermin. Obwohl das Gerät vor über sechs Monaten präsentiert wurde, hat Valve bislang nicht bestätigt, wie viel die Neuauflage seines SFF-Gaming-Computers (Small Form Factor) kosten wird. Letzteres könnte teilweise außerhalb der Kontrolle von Valve liegen.
Dennoch bietet der Entwickler von EmuDeck, einem populären Tool für Retro-Emulatoren, eine Alternative an. Zum Hintergrund: Mit den EmuDeck Machines gab es bereits zuvor ein ähnliches Projekt. Während dieses Vorhaben nach seinem Debüt im August 2024 nie realisiert wurde, ist der geistige Nachfolger nun weltweit bestellbar, wobei der Versand aus Spanien erfolgt.

Anfänglich war das Playnix nur in begrenztem Umfang verfügbar. Dies ist zwar nicht mehr der Fall, jedoch betont die Playnix-Website, dass der Lagerbestand limitiert ist. Davon abgesehen bietet das Playnix folgende Hardware innerhalb eines 320 x 247 x 64 mm großen Gehäuses aus dem 3D-Drucker:
- AMD Ryzen 5 (6 CPU-Kerne, 65 W TDP)
- AMD Radeon RX 9060 XT (16 GB)
- 16 GB DDR4-3600 RAM (Single-Channel)
- 512 GB M.2 SSD (mit zusätzlichem M.2-2280-Steckplatz)
- 600 W Netzteil
Das Playnix wird mit PlaynixOS betrieben, einer Arch-basierten Linux-Distribution. Mit anderen Worten: Der Mini-PC zielt direkt auf die Steam Machine ab, wobei ein 8BitDo Ultimate 2 Wireless Controller (8Bitdo Ultimate 2 Wireless Controller für 68 Euro bei Amazon) im Preis von 1.139 US-Dollar enthalten ist. Letztlich könnten PC-Selbstbauer eine eigene Alternative zusammenstellen.
Dennoch könnte das Playnix eine solide Lösung für diejenigen darstellen, die auf die Steam Machine warten. Das Playnix dürfte zudem leistungsstärker als der Mini-PC von Valve sein, ohne dabei auf künftige Upgrade-Optionen zu verzichten. Im untenstehenden Video von Retro Game Corps findet sich ein erster Eindruck davon, wie sich das Gerät in der Praxis schlägt.









