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Von der Brille bis zum Anhänger: Meta baut sein KI-Wearables-Portfolio aus

Neben einem Anhänger arbeitet Meta auch an einer Reihe von Smartglasses.
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Neben einem Anhänger arbeitet Meta auch an einer Reihe von Smartglasses.
Meta erweitert Berichten zufolge seine Strategie für KI-Wearables über Smart-Brillen hinaus. Geplant sind ein neuer Anhänger, mehrere neue Smart-Brillen sowie experimentelle „Supersensing“-Hardware, die von KI-Software unterstützt wird. Der Technologiekonzern hofft, Ende 2026 insgesamt 10 Millionen Wearables verkaufen zu können.

Laut einem Bericht von The Information arbeitet Meta derzeit an einem neuen KI-Anhänger und plant, bereits im kommenden Jahr mit ersten Tests zu beginnen. Ganz überraschend kommt dieser Schritt allerdings nicht. Immerhin hat Meta Ende 2025 das Unternehmen Limitless übernommen, das den Pendant-Anhänger entwickelt hat. Dabei handelt es sich um ein Bluetooth-Mikrofon in Clipform, das sich an der Kleidung befestigen oder als Kette tragen lässt. Das Gerät kann Gespräche im Alltag aufzeichnen und analysieren, um daraus Zusammenfassungen, Transkripte und eine durchsuchbare Datenbank zu erstellen. Die Resonanz auf das Produkt fällt jedoch gemischt aus, wie unter anderem Diskussionen in sozialen Netzwerken zeigen.

Neben dem Anhänger soll Meta außerdem bis zu vier neue Smart-Brillen vorbereiten. Das erste Modell mit dem Codenamen „Modelo“ soll bereits in diesem Monat erscheinen. Im Herbst sollen die Modelle „Luna“ und „RBM2 Refresh“ folgen. Ein weiteres Modell namens „Mojito VIP“ wird dem Bericht zufolge für Dezember erwartet. Darüber hinaus testet das Unternehmen offenbar neue „Supersensing“-Brillen mit dauerhaft aktiven Kameras und Sensoren. Diese tragen die Codenamen „Artemis“ und „SSG“. Die Geräte sollen von Metas KI-Modellen sowie von einem bislang noch nicht veröffentlichten KI-Agenten namens Hatch angetrieben werden.

Darüber hinaus plant Meta einen Abonnementdienst namens „Wearables for Work“, der sich ausschließlich an Unternehmen richtet. Ziel ist es, die Nutzung der eigenen KI-Modelle auszuweiten und mehr Kunden für kostenpflichtige Abonnements zu gewinnen. Mit dem Verkauf von 10 Millionen Wearables in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 möchte Meta die hohen Verluste seiner Forschungs- und Entwicklungssparte Reality Labs ausgleichen. Diese beliefen sich im Jahr 2025 auf rund 19 Milliarden US-Dollar.

Wer nach einer Alternative zu Metas geplantem KI-Anhänger sucht, kann sich den Plaud NotePin S ansehen, der bei Amazon derzeit für 179 Euro erhältlich ist.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Von der Brille bis zum Anhänger: Meta baut sein KI-Wearables-Portfolio aus
Autor: Jacob Fisher,  2.06.2026 (Update:  2.06.2026)