Vor Remake: Zelda Ocarina of Time läuft dank KI nativ mit 60 FPS auf iPhone und iPad

Nintendo hat offiziell bestätigt, dass sich ein Remake von The Legend of Zelda Ocarina of Time für die Switch 2 in Entwicklung befindet. Als grober Veröffentlichungszeitraum ist lediglich 2026 angegeben worden. Das Original ist 1998 für das Nintendo 64 erschienen und später offiziell auf GameCube, Wii und Nintendo 3DS portiert worden, wobei Letzterer ein 3D-Remake erhalten hat. Inoffizielle Umsetzungen gibt es zudem für Windows, Linux, macOS, Switch und Android. Mithilfe von KI ist nun eine weitere Plattform hinzugekommen.
Kahris hat auf X demonstriert, dass Ocarina of Time nativ auf einem iPad läuft, und eine Umsetzung für das iPhone ebenfalls bestätigt. Seinen Angaben zufolge hat Codex 5.6 Sol die iOS-Schicht mit nur einem einzigen Befehl erstellt. Nach entsprechenden Recherchen hat Kahris einen Prompt ausgearbeitet und Codex 5.6 Sol anschließend mehrere Stunden arbeiten lassen. Er betont, dass das Spiel weder emuliert noch von einem Mac gestreamt wird.
Das Spiel ist zunächst in C dekompiliert und anschließend mithilfe des KI-Werkzeugs als native ARM64-App neu erstellt worden. Dadurch entfallen die Beschränkungen auf 240p und 20 FPS, sodass Ocarina of Time auf dem iPad in der nativen Displayauflösung mit 60 FPS läuft. Auch Touch-Eingaben, Tastatur, Maus und Bluetooth-Gamepads werden unterstützt. Kahris hat den vollständigen Build als Open-Source-Projekt auf GitHub veröffentlicht und seine Vorgehensweise in den Kommentaren erläutert.
Ein kürzlich aufgetauchter Leak zu einem Logo anlässlich des 40. Jubiläums von Zelda deutet darauf hin, dass die Veröffentlichung des Remakes näher rücken könnte. Während Nintendo an einer Umsetzung für die Switch 2 arbeitet, ermöglicht dieses Projekt bereits jetzt, das Original mit höherer Auflösung und Bildrate zu erleben.














