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Xbox-Präsidentin: Preis des ROG Ally stammt von Asus, Verwirrung um Gaming-Handheld bleibt

Das Launch-Banner des Asus ROG Xbox Ally Gaming Handhelds. (Bildquelle: Screenshot, Xbox Gaming YouTube)
Das Launch-Banner des Asus ROG Xbox Ally Gaming Handhelds. (Bildquelle: Screenshot, Xbox Gaming YouTube)
Sarah Bond hat versucht, Missverständnisse rund um die Preisgestaltung des ROG Xbox Ally auszuräumen. In einem neuen Interview erklärt sie, warum Asus viele Entscheidungen zu Preisempfehlungen und technischen Spezifikationen selbst getroffen hat. Einige Käufer hätten sich stattdessen eine neue Xbox-Konsole mit einem konkurrenzfähigeren Preis gewünscht.

Auch nach dem Verkaufsstart des ROG Xbox Ally haben viele Spieler noch Fragen zu den Handhelds. Zwar tragen sie das Xbox-Logo, doch ist unklar, Entscheidungen bezüglich Ausstattung und Preis von Microsoft oder Asus getroffen wurden. In einem aktuellen Interview mit Variety gab Xbox-Präsidentin Sarah Bond nähere Einblicke in die Preisgestaltung des ROG Xbox Ally.

Wie Bond erklärte, überließ man Asus aufgrund der Erfahrung des Unternehmens mit Windows-Gaming-Handhelds die Aufgabe, „die endgültigen Preise der Geräte festzulegen“. Ihrer Ansicht nach bietet das ROG Xbox Ally X für 999,99 US-Dollar echten Mehrwert für Enthusiasten, die Wert auf Leistung legen. Das ROG Xbox Ally für 599,99 US-Dollar hingegen richtet sich eher an Gelegenheitsspieler.

Trotz der Bedenken hinsichtlich der Preisgestaltung weist Bond auf die schnellen Vorbestellungen der Systeme hin. Das teurere Modell mit dem Ryzen AI Z2 Extreme-Prozessor war im Microsoft Store bereits ausverkauft. Dennoch vermuten einige Spieler, dass die Unternehmen die verfügbare Stückzahl absichtlich gering gehalten haben. Andere Kritiker sind der Meinung, dass selbst das ROG Xbox Ally für seine Leistung zu teuer sei.

Microsoft übernimmt keine Kosten für die ROG Xbox Ally

Die verspätete Preisankündigung des ROG Xbox Ally auf der Gamescom sorgte für Aufsehen. Pure Xbox berichtete über Gerüchte, laut denen eine Subventionierung der Kosten in Erwägung gezogen wurde. Hersteller nehmen bei Hardware-Verkäufen gelegentlich Verluste in Kauf, um diese später durch den Verkauf von Spielen und Zubehör auszugleichen. Bei diesem Launch war das jedoch nicht der Fall – die Handhelds waren sogar teurer als erwartet.

Einige Käufer stören sich allerdings nicht nur an den Preisen der Windows-11-Handhelds. Da sie nicht alle Xbox-Spiele wiedergeben können, wird ihr Mehrwert generell infrage gestellt. Eine mögliche Lösung zum Schließen von Kompatibilitätslücken könnte die Nutzung von Emulatoren sein. Bond versichert zudem, dass Microsoft derzeit intern an neuen Xbox-Konsolen arbeitet. Dennoch bleibt abzuwarten, ob diese Systeme – trotz AMDs führender Rolle in der Entwicklung – klassischen Konsolen ähneln werden.

Trotz des hohen Preises übertrifft das ROG Xbox Ally X in puncto Leistung die meisten konkurrierenden Handhelds. Wie sich das System in der Praxis schlägt, zeigt der Testbericht von Notebookcheck.

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Autor: Adam Corsetti, 21.10.2025 (Update: 21.10.2025)