Microsoft hat kürzlich erneut betont, dass es seine Absicht ist, neue Xbox-Hardware gemeinsam mit AMD zu entwickeln. Sollten interne Quellen beim Chiphersteller jedoch stimmen, fällt die größte Entwicklungslast AMD zu. Moore’s Law is Dead (auf YouTube) sprach mit einer Quelle bei AMD, die wenig von den Microsoft-Ingenieuren hält.
Als Reaktion auf Gerüchte über eine eingestellte Xbox-Konsole beruhigte Microsoft die Fans hinsichtlich möglicher Preiserhöhungen. Das Unternehmen kündigte die Veröffentlichung von „First-Party-Konsolen und Geräten, die von Xbox entworfen, konstruiert und gebaut werden”, an. Dennoch legt Moore’s Law is Dead nahe, dass AMD größtenteils für das Design dieser Systeme verantwortlich ist.
Einige der Aussagen des im Beitrag zitierten AMD-Insiders dürften Gamer überraschen. Obwohl das Ziel die Veröffentlichung von Systemen unter der Marke Xbox ist, stellt Microsoft zwar Forderungen, erwartet aber, dass die AMD-Experten „die ganze Arbeit erledigen”. Die Quelle spricht den Ingenieuren von Microsoft die Fähigkeiten ab, da sie nicht qualifiziert genug seien, um für Tech-Giganten wie Nvidia zu arbeiten. Was vielleicht noch schlimmer ist: Eine andere Person aus dem Unternehmen fragt sich, warum diese Ingenieure überhaupt existieren.
So arbeiten PlayStation und AMD als Team
Moore’s Law is Dead hebt hervor, wie sich dieses Arrangement von der Beziehung zwischen Sony und AMD unterscheidet. Mark Cerny ist der leitende Architekt vergangener und zukünftiger PlayStation-Konsolen. Er kündigte kürzlich eine weitere Vereinbarung mit dem Halbleiterhersteller an: „Project Amethyst” soll verbesserte KI-Technologie in die PS6 und die Radeon-GPUs bringen. Im Gegensatz zu Microsoft sind Cerny und die Sony-Ingenieure direkter in die Zusammenarbeit mit ihren AMD-Kollegen involviert.
Dadurch profitieren sowohl die PlayStation-Konsolen als auch die Grafikkarten von Fortschritten bei Upscalern wie PSSR (PlayStation Spectral Resolution) und FSR 4. Wie die neuen Xbox-Konsolen aussehen werden, ist unklar. Möglicherweise ähneln sie eher Windows-PCs als der Series X. Unabhängig davon wird die AMD Magnus APU für die kommenden Gaming-Systeme von entscheidender Bedeutung sein. Sollte es zu Spannungen zwischen den beiden Unternehmen kommen, könnte die Entwicklung dieser Produkte behindert werden.

























