Nachdem Microsoft über die vergangenen Jahre verstärkt auf Cloud-Gaming gesetzt hat, bestätigt der Technologiegigant aus Redmond nun, dass die Xbox Series S (ca. 269 Euro auf Amazon) und die Xbox Series X doch noch einen Nachfolger erhalten werden. Denn im unten eingebetteten Video gibt Xbox-Chefin Sarah Bond an, dass Microsoft eine mehrjährige Kooperation mit AMD eingegangen ist, um nach dem ROG Xbox Ally X auch einen AMD-Chip für die Xbox der nächsten Generation zu entwickeln.
Sarah Bond betont, dass die bestehende Xbox-Spiele-Bibliothek weiterhin kompatibel sein wird, während neue Titel von Fortschritten im Hinblick auf die Grafik- und AI-Leistung des neuen Ryzen-Chips profitieren sollen. Microsoft will Spielern ermöglichen, ihre Spiele-Bibliothek überall und jederzeit zu zocken, ob auf einem Handheld, einer Heimkonsole oder anderen Geräten – wohl eine Anspielung auf Spiele-Streaming über den Xbox Game Pass Ultimate. Das "Xbox-Erlebnis" soll künftig nicht auf ein einzelnes Gerät oder einen einzelnen Spiele-Store beschränkt sein.
Die wohl überraschendste Ankündigung ist, dass Microsofts Xbox-Sparte eng mit dem Windows-Team zusammenarbeiten soll, um sicherzustellen, dass Windows die wichtigste Gaming-Plattform wird. Das ist eine nicht ganz so subtile Anspielung darauf, dass die Xbox der nächsten Generation mit Windows ausgeliefert wird, und somit unter Umständen sogar auf PC-Spiele und alternative Stores wie Steam zugreifen kann. Das passt auch zu Gerüchten, laut denen der Nachfolger der Xbox Series X schlicht ein kompakter Gaming-PC auf Windows-Basis sein wird. Der Launch dieses Geräts wird im Jahr 2027 erwartet.
















