Xpeng und Elmi Power planen 4000 Schnellladepunkte im DACH-Raum

Der chinesische Automobilhersteller Xpeng erweitert seine Aktivitäten in Europa und steigt in den Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur ein. Für die Umsetzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz kooperiert das Unternehmen mit dem hessischen Start-up Elmi Power. Ziel ist es, den Markteintritt durch regionale Expertise bei Standortsicherung und Genehmigungen zu beschleunigen.
Wichtige Informationen auf den Punkt gebracht:
- Aufbau von über 4.000 Schnellladepunkten in 31 europäischen Märkten bis 2028
- Elmi Power übernimmt die operative Realisierung in der DACH-Region
- Einsatz batteriegepufferter Systeme zur Umgehung lokaler Netzengpässe
Strategische Partnerschaft für den Infrastrukturausbau
Deutschland bildet den zentralen Markt für die europäischen Ladepläne von Xpeng, da das Unternehmen in München ein regionales Forschungs- und Entwicklungszentrum betreibt. Initiiert wurde die Zusammenarbeit durch Gespräche zwischen Elmi-CEO James Xin Xu und Führungsebene um He Xiaopeng sowie Allen Dong von Xpeng Ende August 2026 in Guangzhou. Erste Ladestationen sollen bereits im Jahr 2026 in Betrieb gehen.
Technisches Konzept und internationale Vorerfahrung
Ein wesentliches Element der Standortplanung betrifft begrenzte Kapazitäten beim Netzanschluss. Um Verzögerungen beim Ausbau zu vermeiden, setzen das Start-up und der chinesische Elektrauto-Konzern unter anderem auf Ladeparks mit Batteriepuffer. Diese ermöglichen hohe Ladeleistungen auch an Standorten mit schwächerer Netzanbindung. Xpeng greift dabei auf Erfahrungen aus dem Heimatmarkt zurück, wo bereits mehr als 3.500 eigene Ladestationen in über 430 Städten betrieben werden.
Quelle(n)
Energate, Elektroauto-News Bildquelle: Xpeng





