Xperia 1 VIII soll voller Erfolg sein, Sony äußert sich zu kontroversem AI-Feature und Preis

Das Sony Xperia 1 VIII (ca. 1.500 Euro auf Amazon) ist nicht nur teurer als sein Vorgänger, Sony hat auch die innovative Tele-Kamera mit stufenlosem Zoom gegen eine handelsübliche 48 MP Periskop-Tele-Kamera mit 1/1,56 Zoll Sensor und 2,9-fachem Zoom ersetzt, in der Hoffnung, der größere, hochauflösende Sensor liefere selbst mit digitalem Zoom noch eine bessere Bildqualität als die Tele-Kamera des Vorgängermodells.
In einem Interview, das IT Media mit Sonys Shohachi Ike und Eri Kitazawa geführt hat, äußert sich der Konzern rund zwei Monate nach dem Launch, wie es um das Xperia 1 VIII steht. Demnach wäre das Flaggschiff-Smartphone ein voller Erfolg, gerade in Europa konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmodell deutlich gesteigert werden. Der AI-Kamera-Assistent soll trotz scharfer Kritik viel Anklang finden, und dazu führen, dass Nutzer des Xperia 1 VIII im Schnitt mehr Fotos aufzeichnen als Nutzer des Xperia 1 VII.

Sony führt die Kritik auch auf die eigene Kommunikation rund um das Feature zurück – den Kamera-Assistenten mit "vorher / nachher"-Vergleichen zu zeigen, wäre nicht ideal gewesen, da so der Eindruck entstanden ist, das Feature würde Fotos gravierend verändern, statt nur Vorschläge für Kamera-Einstellungen zu liefern. Sony betont, dass originalgetreue Fotos Priorität vor aufwändiger KI-Verarbeitung haben.
Die neue Form des Kameramoduls war offenbar notwendig, um Platz für die größeren Kameras des neuen Modells zu schaffen. Das pillenförmige Kameramodul des Vorgängers noch länger zu machen hätte zu einer zu großen Verschiebung der Perspektive geführt, wenn Nutzer zwischen den Kameras wechseln. Den höheren Preis führt Sony vor allem auf die teurere Tele-Kamera und die steigenden DRAM- und NAND-Kosten zurück.





