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YotaPhone: Hersteller wegen schlechter Verkäufe bankrott

Smartphones aus Russland waren bisher kaum erfolgreich. (Bild: Yota Devices)
Smartphones aus Russland waren bisher kaum erfolgreich. (Bild: Yota Devices)
Yota Devices, der russische Hersteller des YotaPhone, ist bankrott. Die Verkäufe der Smartphones mit E Ink-Displays auf der Rückseite sollen dabei mehr als nur etwas enttäuschend gewesen sein.
Hannes Brecher,

Russischen Medienberichten zufolge wurde der Bankrott durch ein Gerichtsverfahren besiegelt. Der Hersteller der Geräte, Hi-P Singapore, hat Yota Devices auf 126 Millionen US-Dollar verklagt, da das Unternehmen sich weigerte, die vereinbarte Mindestmenge an Yota-Geräten zu bezahlen. Den Financial Times zufolge konnten nämlich gerade mal 75.000 Yota und Yota 2 abgesetzt werden. Hi-P hatte zugestimmt, stattdessen nur 17 Millionen US-Dollar zu verlangen, doch auch dieser Deal ist geplatzt.

Das aktuellste Gerät, das Yota 3, war in Europa und den USA kaum mehr zu bekommen – das Unternehmen hat sich an diesem Punkt bereits fast ausschließlich auf den Absatz in Asien konzentriert. Wir haben dem Smartphone schon bei Launch einen schweren Start im Markt prophezeit – das Preis-/Leistungsverhältnis war schlicht nicht gut genug.

Durch die Insolvenz sollte man seine Hoffnungen auf ein neues YotaPhone begraben. Wer dennoch ein Smartphone mit E Ink-Display ausprobieren möchte, kann sich stattdessen an HiSense wenden

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Autor: Hannes Brecher, 21.04.2019 (Update: 21.04.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.