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YotaPhone: Hersteller wegen schlechter Verkäufe bankrott

Smartphones aus Russland waren bisher kaum erfolgreich. (Bild: Yota Devices)
Smartphones aus Russland waren bisher kaum erfolgreich. (Bild: Yota Devices)
Yota Devices, der russische Hersteller des YotaPhone, ist bankrott. Die Verkäufe der Smartphones mit E Ink-Displays auf der Rückseite sollen dabei mehr als nur etwas enttäuschend gewesen sein.
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Russischen Medienberichten zufolge wurde der Bankrott durch ein Gerichtsverfahren besiegelt. Der Hersteller der Geräte, Hi-P Singapore, hat Yota Devices auf 126 Millionen US-Dollar verklagt, da das Unternehmen sich weigerte, die vereinbarte Mindestmenge an Yota-Geräten zu bezahlen. Den Financial Times zufolge konnten nämlich gerade mal 75.000 Yota und Yota 2 abgesetzt werden. Hi-P hatte zugestimmt, stattdessen nur 17 Millionen US-Dollar zu verlangen, doch auch dieser Deal ist geplatzt.

Das aktuellste Gerät, das Yota 3, war in Europa und den USA kaum mehr zu bekommen – das Unternehmen hat sich an diesem Punkt bereits fast ausschließlich auf den Absatz in Asien konzentriert. Wir haben dem Smartphone schon bei Launch einen schweren Start im Markt prophezeit – das Preis-/Leistungsverhältnis war schlicht nicht gut genug.

Durch die Insolvenz sollte man seine Hoffnungen auf ein neues YotaPhone begraben. Wer dennoch ein Smartphone mit E Ink-Display ausprobieren möchte, kann sich stattdessen an HiSense wenden

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7047 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 21.04.2019 (Update: 21.04.2019)