Zwischen Battlefield und Arma: Beliebter Taktik-Shooter jetzt kostenlos auf Steam spielbar

In Squad treten zwei Teams aus bis zu 50 Spielern auf weitläufigen Karten gegeneinander an. Die Schauplätze fallen dabei recht vielfältig aus: Von kargen Wüsten über dichte Wälder bis hin zu engen Stadtlandschaften ist alles dabei. Eine klassische Singleplayer-Kampagne gibt es allerdings nicht. Stattdessen konzentriert sich das Spiel vollständig auf möglichst glaubwürdige Multiplayer-Schlachten zwischen modernen Streitkräften, Milizen und Aufständischen. Spieler übernehmen dabei eine feste Rolle innerhalb eines bis zu neun Personen starken Squads, etwa als Schütze, Sanitäter, Grenadier oder Panzerabwehrspezialist.
Spielerisch legt Squad den Fokus vor allem auf Teamarbeit und Kommunikation. Über lokalen Voice-Chat, Squad-Funk und separate Kommandokanäle stimmen sich Spieler miteinander ab, während Squad Leader und Commander größere Angriffe koordinieren. Neben Infanteriegefechten gehören auch Logistik und Basenbau zum Spiel: Teams errichten vorgeschobene Stellungen und Spawnpunkte, transportieren Munition und Baumaterial oder setzen Fahrzeuge wie Transporter, Schützenpanzer, Kampfpanzer und Hubschrauber ein.
Außerdem fällt das Tempo deutlich langsamer aus als bei typischen Arcade-Shootern. Rückstoß, Ausdauer, Projektilballistik und Positionierung spielen eine wesentlich größere Rolle. Insgesamt ist Squad damit deutlich realistischer als beispielsweise Battlefield, bleibt aber zugänglicher als Arma.


In den Steam-Reviews loben Spieler Squad vor allem für sein intensives Teamplay, die hohe Immersion und das starke Sounddesign. Kritik gibt es dagegen vor allem an der Technik: Genannt werden Performance-Probleme, Stottern, Bugs und Abstürze, teils insbesondere seit dem Wechsel auf Unreal Engine 5. Auch der Serverbrowser und lange Warteschlangen sorgen für Frust. Zudem fällt der Einstieg recht anspruchsvoll aus, da neue Spieler zahlreiche Rollen, Abkürzungen und Kommunikationsregeln lernen müssen.
Wenn allerdings alles ineinandergreift – ein guter Squad Leader, kommunikative Mitspieler und die anfängliche Lernkurve überwunden ist – bietet Squad eine Multiplayer-Erfahrung, die nur wenige Shooter in dieser Form liefern. Fehlt dagegen die Abstimmung, kann eine Runde schnell zäh und frustrierend werden. Unterm Strich fallen auf Steam 81 Prozent von mehr als 243.000 Bewertungen positiv aus.
Gratis-Wochenende auf Steam
Regulär kostet Squad auf Steam knapp 34 Euro, aktuell gibt es den Shooter jedoch mit 50 Prozent Rabatt für 16,99 Euro. Das Angebot gilt noch bis zum 1. Oktober. Ein neuer Tiefstpreis ist das allerdings nicht: Laut SteamDB war Squad im April 2025 bereits um 70 Prozent reduziert.
Deutlich interessanter ist entsprechend das Gratis-Wochenende: Noch bis zum 28. September lässt sich der Multiplayer-Shooter kostenlos ausprobieren. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 780 Euro) ist Squad zwar als „Spielbar“ eingestuft, die komplexe Steuerung ist jedoch klar auf Maus und Tastatur ausgelegt.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















