Alle iPhones seit dem iPhone 14 und die Apple Watch Ultra 3 (ca. 825 Euro auf Amazon) erlauben es, Notrufe über ein Satelliten-Netzwerk abzusetzen, den eigenen Standort an Freunde zu schicken und Textnachrichten zu senden und zu empfangen. Laut der neuesten Informationen von Bloomberg arbeitet der Technologiegigant aus Cupertino aktuell daran, die Satelliten-Funktionalität des iPhones und der Apple Watch drastisch zu erweitern.
Allen voran sollen Nutzer in Zukunft auch Apple Maps abseits des Mobilfunk-Netzwerks verwenden können, auch dann, wenn die Kartendaten nicht zuvor heruntergeladen wurden. Satelliten-Nachrichten sollen um das Senden und Empfangen von Fotos erweitert werden. Die Apple iPhone 18-Serie unterstützt angeblich erstmals 5G NTN, und könnte somit eine deutlich bessere Netzabdeckung erzielen. Apple soll künftig auch Drittanbieter-Apps über eine API auf die Satelliten-Features des iPhones zugreifen lassen, sodass die Funktionalität durch Drittanbieter-Software erweitert werden kann.
Laut der Angaben von Bloomberg arbeitet Apple auch an einem besseren Benutzererlebnis – statt das iPhone zuerst auf einen Satelliten ausrichten zu müssen, soll dieses in Zukunft sogar dann mit dem Satelliten-Netzwerk verbunden bleiben, wenn sich dieses in einer Hosentasche oder in einem Auto befindet. Apple soll aber keine Pläne haben, Videochats, Telefonate oder einen Web-Browser über ein Satelliten-Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
Das dürfte nicht zuletzt an der begrenzten Bandbreite von Globalstar liegen, Apples Satelliten-Betreiber der Wahl. Allerdings berichtet Bloomberg, dass derzeit Gespräche über einen Verkauf von Globalstar an den Mutterkonzern von SpaceX geführt werden – falls diese erfolgreich wären, könnte Apple die Möglichkeit erhalten, derartige Features anzubieten, unter Umständen gegen eine monatliche Abo-Gebühr.
















