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TSMC erhöht angeblich Preise für 2-nm-Chips – Apple-Produkte könnten teurer werden

Das Apple iPhone 17 (Bildquelle: Apple)
Das Apple iPhone 17 (Bildquelle: Apple)
Berichten zufolge soll TSMC die Chippreise um bis zu 10 Prozent anheben – und auch Apples A- und M-Prozessoren sind davon betroffen. Da die Herstellungskosten für 2-nm-Chips stark steigen, könnten kommende iPhones und Macs still und leise teurer werden.

Apple-Fans müssen möglicherweise bald noch tiefer in die Tasche greifen: Einer der wichtigsten Fertigungspartner des Unternehmens soll die Chippreise erhöhen. Laut dem bekannten Leaker Yeux112 hat TSMC seinen Kunden – darunter auch Apple – mitgeteilt, dass die Produktion unterhalb der 5-nm-Grenze ab 2026 bis zu 10 Prozent teurer wird.

Das taiwanische Unternehmen fertigt zahlreiche Prozessoren, die in aktuellen und kommenden iPhones, iPads und Macs zum Einsatz kommen, darunter die A15-, A17-, A18-, A19- und A20-Chips. Zudem beliefert TSMC Apple mit den M3- und M4-Prozessoren – und voraussichtlich auch mit dem kommenden M5.

Ein Bericht der China Times deutet darauf hin, dass der neue 2-nm-Fertigungsprozess der bislang teuerste überhaupt sein könnte. Laut Schätzungen könnte ein einzelner Chip bis zu 280 US-Dollar kosten. Zum Vergleich: Ein aktueller 3-nm-A-Serie-Chip soll rund 45 US-Dollar pro Stück kosten.

Die steigenden Chippreise sind mittlerweile ein branchenweites Problem. Viele Halbleiterhersteller setzen zunehmend auf den profitableren KI-Markt und verlagern ihre Kapazitäten auf High-Bandwidth-Memory (HBM). Das führt zu einer Verknappung von mobil einsetzbarem LPDDR5x-RAM – und treibt damit auch die Kosten für Smartphone-Komponenten in die Höhe.

Laut einer aktuellen Analyse von Goldman Sachs geben Smartphone-Hersteller inzwischen rund 16 Prozent ihrer Materialkosten für Speicher aus – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 10 Prozent im Vorjahr.

Sollte sich der Bericht über TSMCs Preiserhöhung bestätigen, könnte Apple gezwungen sein, die Preise seiner kommenden Produkte anzuheben. Alternativ könnte das Unternehmen aus Cupertino versuchen, die höheren Beschaffungskosten teilweise selbst aufzufangen und geringere Gewinnmargen in Kauf zu nehmen.

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Autor: David Odejide,  7.11.2025 (Update:  7.11.2025)