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„id ist im Grunde tot“: Sorge um id Software als Support-Studio wächst

id Software hat Doom: The Dark Ages – Revelations am 7. Juli 2026 veröffentlicht.
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id Software hat Doom: The Dark Ages – Revelations am 7. Juli 2026 veröffentlicht.
Nach der Ankündigung der umfangreichen Entlassungswelle bei Xbox mehren sich die Spekulationen über Stellenstreichungen bei den großen Studios. Inzwischen ist bekannt geworden, dass neben kleineren Entwicklerstudios auch die legendäre Spieleschmiede id Software erheblich von den jüngsten Entlassungen betroffen ist. Für Fans von Doom könnte die Situation jedoch noch deutlich ernster werden.

Die jüngste Entlassungswelle hat  Mitarbeiter der Xbox Game Studios hart getroffen. Selbst große Namen wie Bethesda oder Activision Blizzard blieben von den Stellenstreichungen nicht verschont. Zu den betroffenen Studios gehört auch id Software, das für Serien wie Doom, Quake und weitere bekannte Marken verantwortlich ist. Berichten zufolge ist die Situation dort inzwischen so kritisch, dass einige Branchenbeobachter befürchten, das Studio könnte künftig nur noch als Support-Studio fungieren.

Laut mehreren Berichten hat id Software rund 95 Mitarbeiter verloren – das entspricht etwa der Hälfte der gesamten Belegschaft. Besonders stark betroffen seien technische Bereiche wie Programmierung, Qualitätssicherung, die Entwicklung interner Tools und ähnliche Aufgaben. Selbst erfahrene Entwickler, die seit mehr als einem Jahrzehnt im Studio tätig waren, sollen entlassen worden sein.

Nach Aussagen, die der Branchenveteran George Broussard zusammengetragen hat, besteht id Software inzwischen im Wesentlichen nur noch aus der Führungsebene sowie den Bereichen Grafik und Design. Broussard geht sogar so weit zu sagen, „id ist im Grunde tot“ und wirke inzwischen eher wie „ein Support-Team für Bethesda und andere Studios“.

Sollten sich diese Berichte bewahrheiten, hätte das erhebliche Folgen für die internen Abläufe von id Software – darunter auch für die Weiterentwicklung und den Support der hauseigenen id-Tech-Engine. Das Studio könnte künftig sogar auf andere Engines wie die Unreal Engine wechseln, ähnlich wie es zuvor bereits CD Projekt Red und Halo Studios getan haben.

Auch für die Zukunft der eigenen Marken von id Software, allen voran Doom, wären das schlechte Nachrichten. Berichten zufolge will Xbox seinen Fokus künftig stärker auf große und etablierte Franchises wie Halo, Fallout, The Elder Scrolls und Doom legen. Gleichzeitig stellt sich jedoch die Frage, wie Microsoft dieses Ziel erreichen möchte, wenn ausgerechnet die Entwickler dieser Spiele entlassen werden.

Die Zukunft von id Software erscheint derzeit ungewiss. Erst kürzlich veröffentlichte das Studio mit Doom: The Dark Ages – Revelations eine Erweiterung für Doom: The Dark Ages. Möglicherweise handelt es sich dabei um das letzte Projekt, das in absehbarer Zeit unter dem Namen id Software erscheint.

Doom: The Dark Ages ist auf Amazon für die Xbox Series X/S und die Sony PS5 erhältlich

Colin Geller, der für die Gestaltung der künstlerischen Ausrichtung des modernen „Doom“ verantwortlich war, wurde ebenfalls entlassen.
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Colin Geller, der für die Gestaltung der künstlerischen Ausrichtung des modernen „Doom“ verantwortlich war, wurde ebenfalls entlassen.
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Autor: Fawad Murtaza,  7.07.2026 (Update:  7.07.2026)