Xbox Game Pass: So viele Abonnenten fehlen trotz Preissenkung

CEO Asha Sharma hat eingeräumt, dass die Preiserhöhungen beim Xbox Game Pass das Abo weniger attraktiv gemacht haben. Microsoft hat seit 2024 keine offiziellen Zahlen mehr veröffentlicht, das Wall Street Journal berichtet jedoch hinter einer Paywall von einem aktualisierten Wert. Laut einer "mit der Angelegenheit vertrauten Person" liegt die Abonnentenzahl bei rund 30 Millionen und damit weit unter Microsofts Ziel von 77 Millionen bis 2026.
Was ist schiefgelaufen?
Im Zuge der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft sind die ambitionierten Ziele für das Abo-Angebot bekannt geworden. Sinkende Konsolenverkäufe und anschließende Preiserhöhungen haben jedoch zu einem langsameren Wachstum beigetragen als erwartet.
Nach dem Start im Jahr 2017 hat Microsoft 2022 bekannt gegeben, dass der Xbox Game Pass 25 Millionen Spieler erreicht hat. Bis 2024 ist diese Zahl auf 34 Millionen gestiegen, nachdem frühere Xbox-Live-Gold-Mitglieder einbezogen wurden. Seitdem haben Beobachter spekuliert, dass die ausbleibenden Updates auf einen Rückgang neuer Nutzer zurückzuführen sein könnten.
Wie aktuell die vom Wall Street Journal genannten Zahlen genau sind, ist unklar. Dennoch gibt es nun Hinweise darauf, wie stark frühere Preiserhöhungen dem Dienst geschadet haben. Die Abonnentenzahl ist auf 30 Millionen gefallen, fast 12 Prozent weniger als 2024.
Die Zukunft von Xbox Game Pass
In einer Mitteilung zu einer massiven Entlassungswelle hat Sharma erklärt, dass ein schwächelnder Game Pass die enttäuschenden Gewinne nicht ausreichend verbessern konnte. Seit ihrem Amtsantritt hat die CEO Entscheidungen getroffen, die Spielern ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten sollen. Dazu gehörte eine Senkung der Preise für Xbox Game Pass Ultimate und PC Game Pass.
Trotz der Schwierigkeiten vor dem Release von Project Helix will Microsoft weiter in den Abo-Dienst investieren. Zuletzt hat ein Bericht nahegelegt, dass das Unternehmen neue Verträge mit Drittanbietern vorerst ausgesetzt hat. Neue Xbox-Game-Pass-Spiele dürften Fans dennoch regelmäßig sehen, auch wenn es Ausnahmen gibt. Call-of-Duty-Titel werden nicht mehr ab dem ersten Tag in den Dienst aufgenommen.
Die Marke von 77 Millionen dürfte inzwischen ein unrealistischer Richtwert sein. Einige Analysten gehen davon aus, dass der Game Pass sein Potenzial bereits ausgeschöpft hat, da viele Verbraucher Spiele weiterhin lieber direkt kaufen.
















