Notebookcheck

Test Asus U5F

Mit dem Asus U5F ist ein weiteres leistungsstarkes gut ausgestattetes Subnotebook mit Core Duo CPU bei uns im Test. Ob dieses Gerät den Anforderungen eines portablen Notebooks gerecht wird, erfahren Sie hier.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Prägend für das Aussehen das U5F ist mit Sicherheit das 12 Zoll XGA Display mit einer Auflösung von 1024x768 Pixel. Das Notebook wirkt dadurch im Vergleich zu Widescreen Konkurrenten schmal und tief. Verstärkt wird dieser Effekt durch die bis an den Rand gezogene Tastatur.
Beim Design dominieren, wie wir es von Asus Geräten gewohnt sind, gerade Konturen und ein klares Layout. Das Asus U5F ist fast gänzlich in anthrazit-schwarz gehalten. Lediglich eine schmale silberne Leiste entlang der Kanten ziert Base Unit und Display. Sämtliche Oberflächen fühlen sich absolut hochwertig an.

Das Gehäuse wirkt sehr robust und ist verwindungssteif konstruiert. Leichte Oberflächenverformungen sind an der rechten Seite im Bereich des CardReaders und an der Unterseite über dem DVD Laufwerk möglich. Ein mögliches Knarren unter Krafteinwirkung konnte nicht festgestellt werden.

Beim Asus U5F ist wie bei einigen Subnotebookkollegen ebenfalls ein Fehlen eines Verriegelungsmechanismus des Displays zu kritisieren. Noch dazu schließt der automatische Zuziehmechanismus mit relativ geringer Kraft. Ein guter Grund, warum man beim Transport besonders auf sein Book achten sollte.

Die Displayscharniere lassen sich mit relativ geringem Kraftaufwand justieren aber lassen dennoch kein Nachwippen des Displays zu. Mit dem kleinen Akku (zwei liegen dem Gerät bei - 3 und 6 Zellen) versehen wiegt das Asus U5F lediglich 1,52 kg und ist somit deutlich leichter als vergleichbare Konkurrenten.

Anschlussausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Die Anschlüsse des Geräts beschränken sich bis auf den Stromanschluss neben dem Akku auf der Rückseite, auf die linke und die rechte Geräteseite. Rechts findet man einen USB 2.0 Anschluss, Modem und Firewire Port, einen ExpressCard Slot und einen SDCard Reader. Außerdem befindet sich noch das DVD Multi Laufwerk auf dieser Seite.
Gegenüber, also auf der linken Seite, sind noch zwei weitere USB 2.0 Anschlusse, ein VGA Ausgang für einen externen Monitor, LAN, Kensington und ganz vorne die beiden Audio Anschlüsse. Auch wenn man die Anschlüsse eines Subnotebooks möglicherweise nicht so zahlreich belegt wie es bei einem Desktop Replacement der Fall sein könnte, muss man trotzdem darauf hinweisen, dass die Ports durch die seitliche Anordnung eventuell bei der Bedienung des Gerätes behindern. Insbesondere gilt dies für die linke Seite des Gerätes.

Schnittstellen
Schnittstellen linke Seite
Schnittstellen rechte Seite
Schnittstellen Vorderseite
Schnittstellen Hinterseite
Zum Seitenanfang

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Die Tastatureinheit liegt fest im Gehäuse. Im Randbereich lässt sie sich bei höherem Kraftaufwand etwas durchdrücken, bleibt aber unproblematisch. Das Tippgefühl zeichnet sich durch einen sehr frühen und eindeutigen Druckpunkt aus, am Ende des Weges wird gut abgefedert. Weiters geben die Tasten beim Tippen ein leises Klickern von sich.
Das Tastenlayout ist als unauffällig zu beurteilen, da man alle Tasten sofort gut trifft und an den gewohnten Positionen findet.

Das Touchpad ist beinahe plan mit den umliegenden Handballenauflagen, und besitzt rein optisch nur eine einzige Taste unterhalb des Pads. Durch die Wippenartige Konstruktion lässt diese sich aber im linken und rechten Bereich drücken und somit die jeweilige Tastenfunktion aktivieren. Negativer Aspekt dieser Lösung: Im mittleren Bereich gibt es eine tote Zone in der die Taste nicht anspricht.
Die Oberfläche des Pads ist mit einem Punktmuster versehen, welches bei der Benutzung des Touchpads spürbar wird, und die Gleiteigenschaft der Oberfläche unterstützt.

An Zusatztasten wird nur eine schmale Taste rechts oberhalb der Tastatur angeboten, mit der unter verschiedenen Voreingestellten Leistungskonfigurationen (Office, Präsentation, High Performance,...) gewählt werden kann.

Im Lieferpaket ist außerdem eine optische Kabelmaus vom Typ "Logitech Notebook optical plus" enthalten. Diese wirkt jedoch etwas klapprig und ist für längere Arbeiten eindeutig zu klein. Außerdem ist die Maus sehr leicht und weist nicht unbedingt die besten Gleiteigenschaften auf festen Unterlagen auf.

Touchpad
Tastatur
Zum Seitenanfang

Display

Wie wir testen - Display

Farbdiagramm

Das für Subnotebooks etwas untypische 1024x768 Pixel auflösende XGA Display wirkt ausreichend hell. Eventuell macht sich jedoch etwas wenig Kontrast bemerkbar. Die maximal gemessene Helligkeit lag bei 163,0 cd/m²  mit einer guten Ausleuchtungsverteilung von 80,3 %. Als maximal möglicher Kontrast konnte lediglich ein Verhältnis von 125:1 ermittelt werden. Unauffällig fiel dagegen der Test der Reaktionsgeschwindigkeit des Displays, mit erreichter Stufe 6 im Pixperan Lesbarkeitstest aus. Das Farbdiagramm der Messung zeigt Abweichungen der Blauen und Roten Farbkurve.

Dank des matten Displays und ausreichender Helligkeit ist es möglich, das Asus U5F im Freien zu verwenden und auch bei Sonnenschein (sofern die Sonne nicht direkt auf das Display auftrifft) damit zu arbeiten.

Das matte Display zeichnet sich durch eine im durchschnittlichen Arbeitsbereich gute Blickwinkelstabilität aus. Bei zu großer Abweichung des idealen Betrachtungswinkels kommt es im vertikalen Bereich zur Verdunklung bzw. zur Aufhellung des dargestellten Bildes. Im horizontalen Bereich kommt es erst bei extrem flachen Betrachtungswinkel zu einer leichten Veränderung der Farbgebung des Bildes.

         
 151.8
cd/m²
156.7
cd/m²
151.6
cd/m²
 147.1
cd/m²
163.0
cd/m²
154.0
cd/m²
 131.9
cd/m²
143.5
cd/m²
150.8
cd/m²
         
Infos
Maximal:
 163.0 cd/m²
Durchschnitt:
 150 cd/m²
Schwarzwert:
 1.3 cd/m²
Kontrast:
 125:1
Ausleuchtung des Bildschirms
Blickwinkelstabilität.
Zum Seitenanfang

Mit der Core Duo CPU T2400 mit 1,8 GHz ist das Asus U5F für ein Subnotebook überaus gut ausgestattet. Im Vergleich mit anderen Vertretern dieser Klasse kann das Asus durchaus überzeugen.

Benchmarkvergleich
Benchmarkvergleich 3DMark
Benchmarkvergleich PCMark

3D Mark01
5851 Punkte

3D Mark03
1413 Punkte

3D Mark05
424 Punkte

Der Benchmarktest mittels 3dMark06 wurde vor dem ersten Gametest stets abgebrochen.

PCMark04
4793 Punkte

PCMark05
3141 Punkte

HD Tune:
HTS51010G9SA00 Benchmark
Transfer Rate Minimum: 18.7 MB/sec
Transfer Rate Maximum: 37.8 MB/sec
Transfer Rate Average: 30.5 MB/sec
Access Time: 17.8 ms
Burst Rate: 85.8 MB/sec
CPU Usage: 3.3%

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschentwicklung

Lautstärke

Schon kurz nach dem Einschalten schaltet sich der Lüfter des U5F hinzu und verrichtet mit 35,6 dB deutlich hörbar seinen Dienst. Außerdem ist immer wieder ein Klicken der Festplatte zu vernehmen, die sich im intensiven Betrieb mit 33,7 dB Gehör verschafft. Unter Last konnte eine maximale Lautstärke von 40,5 dB gemessen werden. Auf dem Weg dorthin erhöht der Ventilator praktisch stufenlos seine Drehzahl. Der Betrieb des DVD Laufwerks wäre nicht geräuschmäßig unauffällig, aber durch den bei Wiedergabe höher drehenden Ventilator ist auch bei der Wiedergabe einer DVD mit einem Lärmpegel von 37,3 dB zu rechnen. Veränderungen bei den auswählbaren Leistungsprofilen (Office, Super Performance,...) brachte keine Besserung im Idle Betrieb.

Temperatur

Die Temperaturemissionen betreffend kann man dem Asus U5F ein gutes Zeugnis ausstellen. Selbst die maximal gemessene Temperatur von 38,8 °C an der Unterseite des Gerätes liegt absolut im grünen Bereich. Gut erkennbar ist, dass das Gerät nicht nur von der Unterseite her sondern auch durch seitliche Öffnungen Frischluft ansaugt und somit einer möglichen Blockierung beim Betrieb auf weichen Unterlagen vorbeugt.

Oberseite
Handballenauflage max.: 34.2°C
ges. max.: 35.3°C
Durchschnitt: 32.4°C
Hotspot:

Unterseite
ges. max.: 38.8°C
Durchschnitt: 33.5°C
Hotspot:

Umgebungstemperatur: 23.0°C

Lautsprecher

Die maximal mögliche Gesamtlautstärke der an der Vorderkante des Notebooks angebrachten Speaker fällt etwas gering aus. Bezüglich des Klangs wirken die verbauten Boxen ganz ok, dennoch ist ein Fehlen von Bässen anzumerken.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Das Asus U5F wird mit zwei verschieden großen Akkupacks geliefert. Einem 200 Gramm schweren 2400 mAh Akku und einem doppelt so großen und 320 Gramm schweren 4800 mAh Lithium Ionen Akku. Außerdem ist für das Gerät auch noch ein 7200 mAh Akku erhältlich, der das Notebook dann dementsprechend länger Netzunabhängig macht.
Getestet wurde die Laufzeit mit dem kleinsten, also dem 2400 mAh Akku. Erreicht wurden Laufzeiten zwischen maximal knapp über 2 Stunden und mindestens einer Stunde. Je nach verwendeten größeren Akkupack liegen dann die Laufzeiten etwa 2x bis 3x über diesem Wert.

BatteryEater Classic Test 2400 mAh Akku (Last):  1h 10min
BatteryEater Readers Test 2400 mAh Akku (max. Laufzeit): 2h 15 min

Der Test der maximalen Laufzeit (BE Readers Test) wurde mit der 2. niedrigsten Helligkeitsstufe durchgeführt, da mit der niedrigsten Stufe kaum noch Inhalte erkennbar sind, und ein Arbeiten unmöglich scheint.

Stromverbrauch

Ohne Last (Idle), min. Helligkeit, ohne WLAN: 18.1 Watt
+ max. Helligkeit: 22.6 Watt
+ WLAN: 24.4 Watt
Volllast (+WLAN, max Helligkeit): max. 43.7 Watt

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Asus U5F entpuppt sich als schmucker und agiler Begleiter für unterwegs. Ganz klar für diesen Mobilitätsaspekt sprechen folgende Punkte:
Geringes Gewicht, robustes und kompaktes Gehäuse, ein helles und spiegelfreies Display das auch im Freien einigermaßen einsetzbar ist und die Ausstattung mit zwei unterschiedlich großen, auswechselbaren Akkus.

Etwas getrübt werden könnte das Vergnügen durch eine nicht optimale Schnittstellenanordnung, den eher schlechten Kontrast des Displays sowie in besonders ruhiger Umgebung durch einen ständig laufenden Lüfter.

Insgesamt bleibt aber ein positives Bild des Asus U5F, welches durchaus auch aufgrund seines Preises interessant ist.

Asus U5F
Zum Seitenanfang

 

Über den Testbericht bzw. das Notebook können sie in unserem Forum diskutieren. -> Forum

 

Autor: J. Simon Leitner, 15.09.2006 (Update: 26.04.2009)